Alle wollen Video – aber wie mache ich das?

Als Unternehmer kommt man heute an der visuellen Präsenz seines Unternehmens nicht mehr vorbei. Nicht nur die Jugendlichen verbringen mehr Zeit in YouTube als vor dem Fernseher. Auch die älteren konsumieren zunehmend Bewegtbilder statt zu lesen.

Lustige, informative und vor allem Mehrwert-schaffende Inhalte werden geteilt, geliebt und geliked. Das YouTube mittlerweile auch die zweit größte Suchmaschine der Welt ist, ist nichts Neues mehr, dass wir aber trotzdem  als Unternehmer noch wenig zu diesen Videoinhalte beitragen – schon!

Was ist die Faszination an den Videos, warum sind sie so wichtig und vor allem, wie fertige ich solche für meine Firma an.

Am Mittwoch, 13.4.2016, werde ich im Experten-Interview mit Sonja Kreye wieder ein VGSD-Webinar halten und versuchen, diese und viele weitere Fragen, gerne auch von Euch zu klären.

Wer jetzt noch dabei sein will, kann sich hier anmelden. 

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2016: Facebook nicht mehr größte Plattform

Ist das der Anfang vom Ende oder nur die Fortsetzung eines längeren Trends.

Das die aktiven Nutzer bei Facebook schon länger abnehmen sollen, wurde bereits diskutiert, nun scheinen aber auch die passiven Nutzer erstmals zurück zu gehen, zumindest wenn man dem aktuellen Social Media Atlas vertraut.

Facebook sieht es natürlich anders. Mit dem Thema auseinandergesetzt hat sich die Internet World, gefunden bei Xing.

Hat dies schon Auswirkungen auf die Marketing-Planung, dafür ist es m.E. noch etwas verfrüht. Eines wird damit aber auch klar, der Trend zum Bewegtbild geht unvermindert weiter oder wie lässt sich sonst erklären, dass nun YouTube die meist genutzte Plattform ist?

Influencer werden zu Produktentwicklern

Wenn man von Influencer Marketing spricht kommt sofort die Assoziation mit riesigen Communities auf. Millionen von Fans, Followern oder einfach nur „Likes“ werden erwartet.

In der Tat haben Influencer Einfluss auf ihre Fans, deshalb sind sie so attraktiv für die Werbewirtschaft. Immer wieder wird dabei über die Unabhängigkeit und Authentizität der Influencer diskutiert. Gerne werden Beispiele wie BiBi mit ihren Schönheitstipps bei YouTube genannt – mit über 2,6 Mio. Abonnenten und ca. 510 Mio. (ja richtig gelesen!!!) Video-Abrufen.

So kann man sich dem Argument auch kaum verwehren, wenngleich dies natürlich die absolute Ausnahme bzw. Spitze des Eisbergs ist. Ähnliche Beispiele gibt es trotzdem weltweit, z.B. im asiatischen Raum einen Vater, der seine Kleinkinder beim „Erkunden“ der neuen Spielsachen filmt und dies erfolgreich ins Netz stellt.

Marketer fragen sich deshalb immer öfter, ob sie nicht auf die Dienste solcher (unabhängiger) Influencer zurückgreifen sollen. Mit allen Risiken, die sich dabei ergeben können.

Während sich manche noch fragen, gehen die erfolgreichsten Influencer á la BiBi schon eine Stufe weiter und promoten ihre eigenen Produkte. So wird man vom Multiplikator zum Produzenten, ohne dass es ihr bisher vom Image geschadet hätte.

Spiegel Online hat hierzu vor einiger Zeit auch einen interessanten Artikel veröffentlicht.

Was teilst Du am liebsten im Social Web?

Haufe bzw. Adweek sind diesem Thema nachgegangen und haben zum Teil überraschende Ergebnisse und zum Teil alte Weisheiten aufgedeckt.

Trotz aller Vorbehalte – Facebook wird am meisten getraut

Ein aus meiner Sicht überraschendes Ergebnis ist, dass #Facebook mit Abstand am meisten getraut wird, noch vor der Zeitung. Am wenigsten wird wohl #Blogs betraut (da kann ich dann ja gleich wieder zumachen ;-). Ich denke, hier kommt es aber schon auf die Frage bzw. die Differenzierung an. In der Umfrage ging es darum, welchem Content, der von Firmen präsentiert wird, wird in welchem Kanal am ehesten vertraut. Hier rechnet die #Community wohl mit einer „Croud-Zensur“ bei Facebook, während Blogs dann wohl eher den „Unternehmensseiten“ zugerechnet werden.

Sicherlich ist dies auch nicht ganz unberechtigt, weil Firmen in Facebook meist weniger „aggressiv“ Werbung machen als im eigenen Blog.

 

Gutscheine weden nicht „social“ geteilt

Das Posts von #Brands eher selten geteilt werden, auch wenn sie selbst Gutscheine enthalten, kam wiederum weniger überraschend.

Das hingegen Links, die von der Familie bzw. Freunden gesandt wurden, generell gerne weitergereicht werden und dies speziell in der Altersgruppe unter 30 dürfte auch niemanden wirklich überraschen.

 

Lustige Tiervideos werden nie aussterben

Auch die Tatsache, dass lieber lustige oder emotional positive Videos im sozialen Netz geteilt werden, ist nicht neu. Interessant nur, dass sich hier auch nichts ändert (ändern wird). Das aber Produkte, die man selbst gut findet bzw. gekaut hat bzw kaufen würde, auch nicht mit der Commnuity geshared werden, wird manchen Social ECommerce-Betreiber hart treffen.

Da tröstet doch schon mehr, dass gut 40% der Social Media Nutzer (zumindest der bis 50-jährigen) im Nachgang zu #Werbekampagnen über die Social Media Kanäle auch die entsprechenden Produkte ausprobiert haben und bei #YouTube immerhin noch gut 20%.

Das ist ein starkes Argument. Hier geht`s zur Infografik.

Werbung kommt nicht ohne Katzenfilme aus!

So könnte man die Untersuchung des Technologieunternehmens Unruly zum beliebtesten Werbevideo 2015 wohl kurz zusammenfassen. Wenn man mal nur die Top3 betrachtet, ist ganz klar: Tierfilme sind unschlagbar! Natürlich geht es hier um Emotionen pur, wobei ich Disney mit Platz 2 deutlich innovativer und cooler finde – was sagt Ihr?

Hier geht`s zum Ranking.