Jetzt für möglichst geringe Krankenversicherungspflicht sorgen…

Der VGSD hat zusammen mit zwei anderen Verbänden eine Studie zum Thema soziale Absicherung von Selbständigen beauftragt und benötigt die Unterstützung von möglichst vielen Selbständigen, um so repräsentativ wie möglich zu sein/werden.

Ich habe den Fragebogen selbst schon ausgefüllt und als Zwischenergebnis gesehen, dass derzeit speziell viele Frauen daran teilgenommen haben. Um eine möglichst exakte Aussage zu erzielen, sollte das Teilnehmerverhältnis aus meiner Sicht deutlich ausgeglichener sein. 

Also bitte mitmachen, (männliche) Selbständige! Natürlich aber auch gerne weiterhin die Frauen. Das Ausfüllen dauert wirklich nur ca. 5 min und ist sehr simple. Hier geht es zur Umfrage:

Studie zur sozialen Absicherung von Selbständigen

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Experten nicht nur für die Krise!

Ich entsinne mich noch sehr gut an meine Anfangszeit 2008. Damals und in den folgenden Jahren bis ca. 2010 wollte man am liebsten jeden zum Selbständigen machen, zumindest jeder der arbeitslos wurde. Teilweise auch mit „sehr außergewöhnlichen Geschäftsmodellen.“

Sie sagen mir, mit was ich mich selbständig machen soll

Gerne erzähle ich noch heute die Story, als in diesen Jahren ein angehender Existenzgründer zu mir in die Beratung kam und sagte, das Arbeitsamt hätte ihn geschickt, damit ich ihm sage, mit was er sich selbständig machen soll. An dieser Stelle beendete ich die Beratung, weil es keine Basis für mich war. Sicherlich hat der Gründer die „Anweisung“ bzw. Empfehlung auch nur falsch verstanden, aber seit dem ist viel Zeit vergangen. Zwischendrin schien es sogar fast unmöglich, sich – mit staatlicher Unterstützung – selbständig zu melden. Dies hat sich – Gott sei Dank – wieder etwas gelegt und vernünftige und tragfähige Konzepte haben bei entsprechender Aufbereitung und Überprüfung meist eine Chance.

In der „Vollbeschäftigung“ braucht man keine individuellen Experten

Jetzt da wir aber quasi „Vollbeschäftigung“ haben wird wieder alles versucht, die Selbständigen unter „Generalverdacht“ zu stellen und die Anzahl möglichst gering zu halten bzw. möglichst komplett zu eliminieren. Das Gespenst der Scheinselbständigkeit wird bemüht. Natürlich wird niemand leugnen, dass es bei manchem „Projekt oder Auftrag“ schon etwas grenzwertig zwischen dem Status des „festen Freien“ und einem normalen Arbeitnehmer zugeht. Aber wieder alle zu verurteilen?

Der #VGSD hat bereits sehr frühzeitig auf die ersten Gesetzentwürfe von Frau #Nahles hingewiesen und auf die drohende Gefahr für viele Selbständige. Mittlerweile hat sich ein breites Bündnis gegen die immer wieder ausufernden Ideen der SPD-Politikerin geformt.

Die erste Protestwelle hatte auch schon einen kleinen Erfolg, indem der erste Gesetzentwurf nochmals überarbeitet wurde. Der zweite Entwurf enthält jedoch weiterhin „Interpretationsprobleme“.

Wichtig ist eine Sicherheit für Auftraggeber und -nehmer

Unter www.experten-arbeit-retten.de können sowohl Petitionen an den jeweiligen Bundestagsabgeordneten, als auch weitere Informationen abgefragt werden. Zudem wird zu Aktionen aufgerufen, wie beispielsweise den morgigen Experten-Stillstand. Die Seite ist als Bündnis von führenden Personaldienstleistern, Freelancerverbänden und Industrieverbänden entstanden und tritt als  „Allianz für selbstständige Wissensarbeit – ADESW“

Weitere Informationen und News erfährt man auch weiterhin beim VGSD.