PR fängt mit den richtigen Kontakten an

PR fängt mit den richtigen Kontakten an

Insofern kann man #deutschestartups mal wieder nur danken für die exzellente Übersicht an wichtigen Medien-Kontakten (hier speziell für die Gründerszene) – s.u..

Zuerst wichtige Vorbereitungen für PR treffen

Natürlich soll das kein Freischein sein, die erwähnten Kontakte nun zu zuspamen, viel mehr gilt nach wie vor – zuerst die Hausaufgaben machen, soll heißen:

  • Zielgruppe definieren
  • Differenzierungsmerkmal heraus arbeiten
  • einen tollen Aufhänger identifizieren (nur spannende Geschichten werden auch veröffentlicht) und
  • schon möglichst strukturiert vorbereiten
  • erst dann die Kontakte zu den Medien suchen!

Perfekte Übersicht über Verantwortliche in den Leitmedien

Deutsche Startups hat eine Übersicht erstellt, wer in den jeweiligen Medien verantwortlich ist, primär für die Reportagen über Startups bzw. die neuen Unternehmen in der digitalen Welt. Hier kannst Du den Artikel lesen.

 

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Neue Kundengewinnungs-Cloud ist da!

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In der mittlerweile 7. Version liegt die #Kundengewinnungscloud nun vor.

Wieder gab es einige Ergänzungen und Justierungen, um zu zeigen, wie vielfältig Marketing heute sein kann.

Kundengewinnungscloud ist kein neues Wikipedia oder Lexikon

MunichMarketing, die Verfasser dieser Cloud, stellen dabei wiederholt klar, dass es nicht um eine „philosophische“ Diskussion über die einzelnen Zuordnungen gehen soll. Natürlich läßt sich beispielsweise herrlich streiten, ob Social Media primär „nur ein Hilfsmittel“ für die PR ist oder doch schon lange dem Welpenstadium entwachsen und selbst viel zu bedeutend.

Keine neue Kopie von vorhandenen Informationen

Genauso erhebt die Kundengewinnungs-Cloud keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Viele Plattformen und Marketinginstrumente stehen eher pars pro toto in der Darstellung, als hier wirklich zu versuchen, alle vorhandenen Plattformen und Möglichkeiten abzubilden. Hier steht Übersicht und Orientierung klar vor Vollständigkeit. So sei an dieser Stelle lieber vertrauensvoll auf andere – sehr sinnvolle – Übersichten, wie z.B. das Social Media Prisma von Ethority verwiesen, als zu versuchen diese und ähnlich verfügbare Darstellungen nochmals zu kopieren.

Kundengewinnungscloud fördert Übersicht und Auswahl

MunichMarketing legt mit seiner Darstellung der Marketinginstrumente und Hilfsmittel den Fokus klar auf eine erste Übersicht und Hinweis auf Abhängigkeiten zwischen den Marketinginstrumenten.

Die positive Nachricht ist einerseits, dass für jeden Unternehmer und für jede Firma mind. ein bis viele Marketingkanäle und -instrumente verfügbar sind – unabhängig von Budget, Zeit und Engagement.

Weiterhin sehr wichtig ist, dass sich die Marketinginstrumente beeinflussen (können) und oft erst das Zusammenspiel den richtigen Erfolg bringt.

Bei Fragen kann man sich natürlich gerne direkt an mich oder MunichMarketing wenden.

Mit PR in die Zukunft des Mittelstands!

Mit PR in die Zukunft des Mittelstands!

Eine Sisyphos-Aufgabe ist es geradezu für die Marketing-Abteilungen geworden, mit ihren Kunden in Dialog zu treten: Social Media, Pressearbeit und die Präsenzen in Business-Netzwerken – die Zahl der Plattformen, Kanäle und Content-Formen scheint täglich zu wachsen. In vielen Fällen fehlen Know-how, Budget sowie die personellen Ressourcen. Im Vorfeld unseres Workshops „Kundengewinnung für den Mittelstand in der Zukunft“ am 12. Mai 2016 https://www.xing.com/events/kundengewinnung-mittelstand-zukunft-1675110 habe ich mich deshalb mit der PR-Expertin Daniela Heggmaier darüber unterhalten, warum es so wichtig ist, dass sich Unternehmen in der Öffentlichkeit zeigen.

Oliver Weber: „Daniela, wo hakt es heute bei der PR für mittelständische Unternehmen?“

Daniela Heggmaier: „Immer wieder steht die mangelnde Einsicht der Notwendigkeit von PR im Weg. Und dann: Zu wenig Know-how: Wie geht zeitgemäße PR? Welche Maßnahmen kann ich mit meinem Budget umsetzen? Welches Messaging ist das Richtige? Personal mit PR-Know-how und die Ressourcen im Mittelstand sind oft entscheidend für den PR-Auftritt und damit den Bekanntheitsgrad, das Image sowie die Wirkung eines Unternehmens.

Und ich habe immer wieder gesehen, dass es oft nur punktuelle Maßnahmen gibt, mal ein paar Monate lang, ohne eine übergreifende Strategie. Kontinuität scheint mir Mangelware zu sein. Und das ist der Beginn eines Teufelskreises: Kurzfristige Aktionen bringen keinen Erfolg, also lässt man das ‚mit der PR und den Social Media‘ ganz, die Sichtbarkeit leidet und dann sind wir wieder bei Killerphrasen wie ‚Rechnen Sie mir doch mal aus, wie viele Stück ich damit mehr verkaufe!‘“

Oliver Weber: „Wie wirkt eine starke Marke online bzw. was kann sie bewirken?“

Daniela Heggmaier: „Eine starke Marke wirkt ganz einfach anziehend – auf Kunden, Partner, Mitarbeiter. Der kontinuierliche Aufbau von Sichtbarkeit und Vertrauen ist entscheidend in einem Umfeld mit immer stärkerem internationalen Wettbewerb und Fachkräftemangel. Ein gutes Image, ein hervorragender Ruf, eine tolle Reputation können eine Art Versicherung sein. Tolles Produkt, tolles Unternehmen, tolle Leute, meine Werte? Da kauf ich ein oder – da will ich arbeiten! Immerhin klagen derzeit zwei von drei Mittelständlern über Fachkräftemangel. http://www.zeit.de/2015/20/digitalisierung-mittelstand-arbeitsplaetze. Da ist ein kluges Employer Branding wichtiger denn je.“

Oliver Weber: „Alle sprechen von Content-Strategien, ist das auch was für den Mittelstand?“

Daniela Heggmaier: „Eine Content-Strategie funktioniert für Unternehmen aller Größen! Es geht darum, in der gesamten Unternehmenskommunikation die Themen anzusprechen, die für die Kunden und andere Zielgruppen relevant und interessant sind. Dann entsteht Anziehung. Eine PR, die Hand in Hand geht mit einer ausgefeilten Content Strategie kann die Kunden bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen und sie direkt zum eigenen Unternehmen führen. Eine kontinuierlich nützliche Präsenz baut Vertrauen auf. Die spezielle Handschrift, mit der der Content erstellt wird, erzeugt Wiedererkennbarkeit.

Ob Blog, Pressearbeit, Social Media oder Events und Messen – der Vertrauensaufbau und die direkte Kommunikation mit den Kunden sowie die genaue Kenntnis ihrer Bedürfnisse stehen an oberster Stelle. Auf unserem Workshop am 12.5.2016 zeigen wir deshalb, wie man eine Content Strategie umsetzt und welche Kommunikationskanäle dafür zur Verfügung stehen.“

Oliver Weber: „Danke, liebe Daniela, für das Interview! Und ich freue mich schon auf den Workshop am 12. Mai 2016 in München mit Dir!“

 

„Kundengewinnung für den Mittelstand in der Zukunft“ – Workshop von Daniela Heggmaier und Oliver Weber am 12. Mai 2016 in München

Im interaktiven Workshop stellen die PR-Expertin Daniela Heggmaier und der Kundengewinnungs-Experte Oliver Weber die entscheidende Frage, wie man mit dem veränderten Kundenverhalten am besten umgehen kann. Warum eine starke Marke heute noch wichtiger ist als früher und wie man automatisiert mehr Kundenkontakte gewinnt, um den Vertrieb aktiv zu unterstützen. In einem ca. 1,5-stündigen Workshop mit Vortrag werden die Fragen geklärt, die Sie als Verantwortlicher für die Kundengewinnung im Mittelstand beantworten müssen. Sie erhalten umsetzbare und nachvollziehbare Tipps für Ihren Alltag.

Jetzt hier anmelden und Platz sichern.

 

Über Daniela Heggmaier:

Fragen an Daniela Heggmaier

PR-Expertin Daniela Heggmaier

Daniela Heggmaier arbeitet als freiberufliche Journalistin, Ghostwriterin und PR-Beraterin für Unternehmen und Solopreneure. Für und mit ihren Kunden gestaltet sie Sichtbarkeits-Offensiven, Blogs, Kundenzeitschriften und PR-Kampagnen. Sie inspiriert in Workshops, Schreibwerkstätten und Vorträgen zu zukunftsorientierter und gewinnbringender Kommunikation. Die Kommunikationswissenschaftlerin arbeitete in der PR und im Marketing von Technologieunternehmen bevor sie 1996 mit einer PR-Beratung für IT-Unternehmen startete. www.danielaheggmaier.com

Storytelling ist nicht Content Marketing!?

Diese von vielen – auch Marketers – intuitiv als widersprüchlich zumindest provokativ empfundene Aussage sorgt zwar für Aufmerksamkeit, würde aber zunächst wahrscheinlich nicht von allen geteilt.

Bei näherem Hinschauen entspannt sich die Situation jedoch deutlich.

Die Dominanz der GAFAs

Sicherlich widerspricht zunächst niemand, dass sich in Zeiten der #Digitalisierung eine extreme Dominanz der Big Four herausgearbeitet hat. Damit sind neben Google, Amazon, auch Facebook und Apple gemeint. Selbst wenn es gerade dieser Tage um letztere eher düstere Aussagen und Gerüchte gibt und mal wieder der Untergang dieses Imperiums herauf beschwört wird, ist die aktuelle Macht und Größe (trotz deutlicher Einbußen) unübersehbar. Die Transformation (fast) aller Prozesse, vieler Produkte und speziell unseres Lebens in digitale „Formate“ verstärkt die Macht der Großen. Sie sind und verhalten sich wie „Türsteher“ (nicht nur in München).

Sie entscheiden, wer „reinkommt“ zu den Produkten bzw. Marken. Hier arbeiten sie zumeist nach einem ganz einfachen wirtschaftlichen Prinzip – der Auktion. Nur das sie als Auktionator diesmal nicht nur eine kleine Provision einstecken, sondern einerseits bestimmen, wer reinkommt (machen traditionelle Auktionatoren auch), und einen deutlichen (steigenden) Anteil am Umsatz einkassieren. Diesmal vom Verkäufer/Brand und nicht vom Käufer (wie das auf traditionellen Auktionen üblich ist).

Aber auch wenn quasi das Auktionsgebot an den Auktionator fließt, darf man nicht vergessen, dass dieses Gebot nicht wie in der klassischen Auktion der Preis für das Produkt, sondern nur für die Platzierung bzw. Visibilität ist, weshalb der Vergleich etwas hinkt.

Schwindet die Gewinnmarge der Firmen?

Insofern könnte man Herrn Schrader teilweise zustimmen und sagen die Marge der Unternehmer schwindet, da sie die Big Four zunehmend finanzieren (müssen). Ich sehe dies jedoch eher als Shift von den klassischen Medien zu den digitalen Medien, die viele (klassische und etablierte) Marketingagenturen natürlich bedauern. Es geht somit mehr um als einen Shift von Paid Media zu Content Marketing.

Die Firmen werden weiter in Marketing investieren müssen, ob es unter dem Strich mehr als früher und damit eine Reduktion der Marge ist, bleibt abzuwarten. Gerade klassische Werbung, man denke nur an TV, steht ja nicht gerade im Verdacht günstig zu sein, auch abseits dem Superbowl.

Content Marketing als Chance neben den Big Four

In der engen Definition von Storytelling als „reines“ Entertainment ist die Aussage, Content Marketing ist mehr als #Storytelling, nachvollziehbar. Die gleichzeitig geforderte mediale Unterstützung zur Publikation des Contents deutet auf den Appell des Shifts der Marketingbudgets in Richtung Content Marketing hin. Dabei sollte es sich um mehr als eine Umverteilung vorhandener PR- und Kommunikationsetats handeln. Herr Schrader fordert eine weitere Professionalisierung und Systematisierung des Content Marketings. Damit wird u.a. verstanden, dass Themen beispielsweise analyse- und datengetrieben entstehen sollten.

#ContentMarketing würde so eine nachhaltige „Brücke zwischen Marke und Nutzer aufspannen“. Dies wiederum ermöglicht ein „Umschiffen“ der Gatekeeper-Funktion der Big Four.

Natürlich Auslese beim Content Marketing

Ein wichtiger Appell neben der Analyse und dem Controlling der Wert stiftenden Inhalte ist die Forderung nach Quantität. Streng nach dem Motto: „Viel hilft viel“, sollte quasi so viel Content wie möglich erstellt werden. Dieser soll entsprechend medial gepusht und für die relevanten Kanäle aufbereitet werden. Dafür werden u.a. höhere Budgets gefordert.

Die Auslese erfolgt dann zeitnah durch den User, der die Inhalte entsprechend abstraft bzw. honoriert (z.B. in den sozialen Medien). Um hier immer effizienter zu werden, ist ein stricktes Controlling und die Orientierung an entsprechenden KPIs notwendig.

Die kompletten Ausführungen von Herrn Schader in der W&V findet man auch unter Xing.