Digitalisierung mit Weitblick

Digitalisierung mit Weitblick

#OlisFeedbackCorner: Beim abendlichen Vortrag #DigitalisierungmitWeitblick im Highlight Tower in München stellten drei Referenten die Chancen bzw. Möglichkeiten – anhand eines Marketing-Funnels -, die Notwendigkeit und auch spaßige Seiten der Digitalisierung vor.

Eure Unternehmensstrategie braucht ein Update!

#BertholdGlass vom #DigitalisierungsCircle plädiert als erster Redner leidenschaftlich dafür, dass sich Unternehmen der #Digitalisierung stellen müssen. Er gibt 7 Anregungen für ein Umdenken, welche vom Personaleinsatz mit smarten Strukturen über die entsprechende Wissensteilung bis zum permanenten Hinterfragen der laufenden Geschäftsmodelle und Produkte geht. Er spricht dabei ebenso von flexiblen – heute agilen – Planungen und Projektmanagements wie von geänderten (Kunden-)Kommunikationen. Dabei gibt er am Beispiel Chinas zu bedenken, dass es dort mittlerweile normal ist, sein Leben über Chatplattformen zu koordinieren – vom Austausch mit anderen über die Reservierung im Lokal bis zu Kaufvorgängen. Die Kunden müssen auch befragt werden, wenn es um die Produktgestaltung und Verbesserungen geht. Heute werden Produkte und Dienstleistungen zusammen mit dem Kunden entwickelt.

Mann mit Bart trifft Digital-Nerd mit Kappe

#SaschaPallenberg, der mittlerweile die digitale Unternehmenskommunikation bei Daimler verantwortet, gibt zahlreiche Beispiele, wie sich auch „Dickschiffe“ zu Schnellbooten entwickeln können. Wie ganze Unternehmenskulturen aufgebrochen werden müssen, ohne die Tradition zu verraten und aufzugeben, um neue Käuferschichten zu gewinnen.

Er hat aber mit United auch Beispiele im Gepäck (man denke nur an „United breaks Guitars“), die in der Social Media Szene seit mehr als 10 Jahren als Negativbeispiele gehandelt werden und anscheinend immer noch nicht viel dazu gelernt haben. So geht es Unternehmen, die die Digitalisierung nicht ernst nehmen und sich der Macht im Netz nicht bewußt sind bzw. der Geschwindigkeit der Verbreitung von Nachrichten.

Lead Nurting oder Sales-Funnel?

Die letzte Referentin – #MelanieRetzlaff – erzählt von ihrem Alltag in der Beratung, in dem sie mit den Kunden versucht, #Leadgenerierungs-Systeme aufzubauen. Diese ermöglichen automatisiert Kundenkontakte zu generieren, um diese in der Folge quasi vom Kaltkontakt über einen warmen Kontakt schließlich zu einem Kunden zu entwickeln.

So kann das Marketing heute den Vertrieb (Sales-) Bereich unterstützen.

 

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Auch Blogger machen sich Gedanken um Marketing…

Auch Blogger machen sich Gedanken um Marketing…

…dies wird sehr deutlich am heutigen Treffen des Stammtisches der Münchner Blogger. #bloggermuc ist hier der ideale Treffpunkt als quasi Hilfe zur Selbsthilfe.

Schnell wird klar, dass viele Marketinginstrumemte, die auch zur #Kundengewinnung dienen auch geeignet sind, seinen Blog zu promoten. So wird u.a. über das Engagement im Social Media als Unterstützung für den eignen Blog diskutiert.

Auch die eigene Persönlichkeit, also die Veröffentlichung über das private Leben werden besprochen. Trotzdem muss immer klar sein, dass die privaten Inhalte zum Blog passen müssen. Grundsätzlich sollte auch Klasse vor Masse kommen, wobei sich das Podium deutlich dafür ausspricht, auch kuratierte Artikel/Posts zu verwenden. Als Blogger agiert man quasi analog eines Verlegers und kann somit wichtige und interessante Inhalte anderer Quellen bzw. Blogger aufnehmen. Schön ist, dass die Referenten dabei betonen, dass die Blogger Community dabei eher noch partnerschaftlich agiert als als reine „Wettbewerber“.

Bei den Tools kommen die Klassiker wie #Hootsuite und Buffer zum Gespräch, die einem wirklich viel Arbeit abnehmen können und natürlich auch schnell mehrere Kanäle bespielen läßt, gerade die sozialen Medien.

Beim Thema „duplicated content“ sind sich die Teilnehmer nicht mehr so einig. Während ein Großteil eher die Gefahr beschwört, sehen es doch einige eher „nur“ als Doppeltarbeit ohne Effekt.

Interessant wird es beim Thema Leadmanagement bzw. zumindest in der Vorstufe das Thema Newsletter, welches gerade in letzter Zeit wieder deutlich an Bedeutung zunimmt. Dabei wird auch über verschiedene Formen der Leadgenerierung philosophiert. Natürlich scheiden sich auch sofort die Geister beim Thema Pop-Up zur Generierung von Leads. Als Hilfe werden auch hier wieder die klassischen Tools wie Cleverreach, GetResponse, MailChimp u.a. erörtert.

Unterstützend kann dabei natürlich auch ein kleines Empfangsgeschenk wirken.

Aus meiner Sicht korrekt wird dabei festgestellt, dass der Newsletter entgegen dem Blog dann das Instrument sein kann, um seine Angebote zu verbreiten.

Ein sehr guter Hinweis war der Tipp des „Vorklatschers“, d.h. wenn man einen friendly user findet, der anfängt zu kommentieren, dann löst man meist eine Welle aus, aber keiner will der erste sein.

Gerne aufgenommen wird mein Tipp zum Thema #Gastbeitrag. Natürlich ist dies aufwendig und sollte nicht inflationär genutzt werden, es bietet aber eine schöne Möglichkeit, sich als Blogger auch mal anderen Interessenten zu präsentieren. Zudem wertet es den Blog als Referenzblog auf.

Wie grundsätzlich im Marketing aber hier im speziellen gilt je mehr man sein Thema als Nischenthema positioniert, desto kurzfristiger kann es erfolgreich sein.

Sehr umstritten vor dem Hintergrund des Aufwands zum Nutzen ist das Thema Events als Promotion für den Blog. Von den Events führt der nächste Weg schnell zu den Interessensgruppen, die sich natürlich wieder speziell für spitze Themen und somit Zielgruppen anbieten.

Ein schönes Schlußwort war der Aufruf, interessante Inhalte zu erstellen, möglichst unique und diese auch SEO-optimiert zu veröffentlichen.