Das war die IHK Existenz 2017…

Das war die IHK Existenz 2017…

… #OlisFeedbackCorner: Es ist ja noch mal deutlich etwas anderes, nur dabei zu sein oder selbst eine Rolle als Dozent auf solch einer Veranstaltung zu spielen.

Die Zuhörer nehmen am meisten mit, wenn sie fragen

Ich habe es heute auf alle Fälle auf der #IHKExistenz genossen. Hatte sehr interessierte und aktive Zuhörer, deren Fragen den Vortrag erst recht belebt haben. Es ist ja viel schöner, aktiv Fragen beantworten zu können, als „nur“ den eigenen Vortrag zum Besten zu geben. In diesem Sinne vielen Dank den Teilnehmern und den Fragenden.

Micromoments – die neuen „Zielgruppen“

Kern meines Vortrages war natürlich mal wieder Marketing, nicht nur für Unternehmer, die gerade eine Firma übernommen haben – das Leitmotiv des gesamten IHK-Tages. Es ging vielmehr darum, zu erörtern, wie sich Marketing in den letzten Jahren deutlich verändert hat und noch verändert. Von den #4Ps zu den heutigen #8Ps – von ehemaligen TV-Zielgruppen zu Micromoments und damit den Herausforderungen für Werbetreibende, potentielle Kunden entlang der Customer Journey immer wieder inhaltlich abzuholen, Informationen und Mehrwert zu vermitteln und so Vertrauen für die gemeinsame Geschäftsbeziehung aufzubauen.

Wichtig ist dafür die Vielzahl der #Marketinginstrumente zu verstehen, die jeweiligen Anforderungen zu kennen und die Wirkungsweisen, z.B. in einem #Funnel zu kennen.

IHK Existenz ist DIE Institution in der Münchner Gründungsszene

Ich denke, die IHK Existenz ist nach wie vor – ich besuche sie nun schon im 10. Jahr – das erste Mal als Referent, ein wichtiger Baustein und Info-Pool für #Gründer und #Gründerinnen.

Mit über 100 Vorträgen parallel zur Gründermesse haben die Besucher die Chance zu allen Themen – von der Rechtsform, Absicherung über die Finanzierung und Marketing bis zu Spezialthemen wie Franchise & Co. – wichtige Informationen geballt und kostenfrei zu sammeln. Das ist zwar anstrengend aber in dieser Infodichte auch genial.

Also dann bis 2018 auf derIHK Existenz!

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Digitalisierung mit Weitblick

Digitalisierung mit Weitblick

#OlisFeedbackCorner: Beim abendlichen Vortrag #DigitalisierungmitWeitblick im Highlight Tower in München stellten drei Referenten die Chancen bzw. Möglichkeiten – anhand eines Marketing-Funnels -, die Notwendigkeit und auch spaßige Seiten der Digitalisierung vor.

Eure Unternehmensstrategie braucht ein Update!

#BertholdGlass vom #DigitalisierungsCircle plädiert als erster Redner leidenschaftlich dafür, dass sich Unternehmen der #Digitalisierung stellen müssen. Er gibt 7 Anregungen für ein Umdenken, welche vom Personaleinsatz mit smarten Strukturen über die entsprechende Wissensteilung bis zum permanenten Hinterfragen der laufenden Geschäftsmodelle und Produkte geht. Er spricht dabei ebenso von flexiblen – heute agilen – Planungen und Projektmanagements wie von geänderten (Kunden-)Kommunikationen. Dabei gibt er am Beispiel Chinas zu bedenken, dass es dort mittlerweile normal ist, sein Leben über Chatplattformen zu koordinieren – vom Austausch mit anderen über die Reservierung im Lokal bis zu Kaufvorgängen. Die Kunden müssen auch befragt werden, wenn es um die Produktgestaltung und Verbesserungen geht. Heute werden Produkte und Dienstleistungen zusammen mit dem Kunden entwickelt.

Mann mit Bart trifft Digital-Nerd mit Kappe

#SaschaPallenberg, der mittlerweile die digitale Unternehmenskommunikation bei Daimler verantwortet, gibt zahlreiche Beispiele, wie sich auch „Dickschiffe“ zu Schnellbooten entwickeln können. Wie ganze Unternehmenskulturen aufgebrochen werden müssen, ohne die Tradition zu verraten und aufzugeben, um neue Käuferschichten zu gewinnen.

Er hat aber mit United auch Beispiele im Gepäck (man denke nur an „United breaks Guitars“), die in der Social Media Szene seit mehr als 10 Jahren als Negativbeispiele gehandelt werden und anscheinend immer noch nicht viel dazu gelernt haben. So geht es Unternehmen, die die Digitalisierung nicht ernst nehmen und sich der Macht im Netz nicht bewußt sind bzw. der Geschwindigkeit der Verbreitung von Nachrichten.

Lead Nurting oder Sales-Funnel?

Die letzte Referentin – #MelanieRetzlaff – erzählt von ihrem Alltag in der Beratung, in dem sie mit den Kunden versucht, #Leadgenerierungs-Systeme aufzubauen. Diese ermöglichen automatisiert Kundenkontakte zu generieren, um diese in der Folge quasi vom Kaltkontakt über einen warmen Kontakt schließlich zu einem Kunden zu entwickeln.

So kann das Marketing heute den Vertrieb (Sales-) Bereich unterstützen.

 

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Geld vom Staat geschenkt

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Seit einiger Zeit schwirrt ein neuer Begriff durchs Land – der #Digitalbonus. Was hat es damit auf sich? Wofür ist der und wer kann ihn erlangen?

Die Idee hinter dem Digitalbonus

Diese Fragen sollen hier in Kürze beantwortet werden. Grundsätzlich ist der Bonus – wie der Name vermuten läßt – für die Digitalisierung der Unternehmen vorgesehen. Alle reden von #Digitalisierung und #Industrie4.0, aber sind wir ehrlich, die wenigsten machen etwas in dem Bereich bzw. wissen, worum es sich dabei wirklich dreht.

Alles ändert sich mit disruptiven Geschäftsmodellen

Die überall aufsprießenden #disruptiven Geschäftsmodelle sind ein Zeichen für den fundamentalen Wandel im Nutzerverhalten und den Gewohnheiten. Alles wird auf die Probe gestellt und viele alte Geschäftsmodelle, z.B. Banken, scheinen ausgedient zu haben. Plattformen wie Airbnb und MyTAxi waren wohl nur die Spitze des Eisbergs. Wer früher dachte, in meiner Branche wird sich so schnell nichts ändern, den gibt es heute schon oftmals nicht mehr.

Ich spreche dabei auch nicht davon, mal ein bißchen #responsive Design auf meine Website zu machen, dies sind keine disruptiven Geschäftsmodelle, sondern nur adaptive Nutzenanpassungen und Usability-Aspekte. Disruptive Geschäftsmodelle denken nicht nur konsequent vom Kunden her, sondern stellen den kompletten Leistungsprozess auf den Kopf bzw. machen den bisherigen teilweise oder vollständig obsolet. Geht nicht – gibt`s nun wirklich nicht mehr! Auch kleine Anpassungen im Check-Out-Prozess von #ECommerce-Anbietern sind hier nicht der Weisheit letzter Schluß, sondern heute nur Commodity. Schnelligkeit bei der Lieferung, umfassende Informationen im Vorfeld und eine saubere Retouren-Abwicklung – wenn nötig – werden erwartet und bieten eigentlich keinen Wettbewerbsvorteil mehr.

Inhalt und Umfang des Bonus für die Digitalisierung

Hier neu zu denken und neue Technik anzuschaffen, dafür ist der Digitalbonus gedacht. Das zum Teil geschenkte Geld vom Staat für die Modernisierung des Unternehmens bzw. der Digitalisierung der Prozesse steht im Fokus. Schade, für alle die jetzt hoffen, dass ihre nächste Microsoft-Windows-Lizenz vom Staat bezahlt wird. Nein, es geht eher um Techniken, wie den neuen 3D-Laser-Drucker oder die Anschaffung von neuen (digitalen) Maschinen. Aber auch Software ist bezuschusster, wenn sie der Digitalisierung und damit Modernisierung der Unternehmung dient, man denke nur an Individualprogrammierungen.

Die Förderung ist in 3 Stufen gegliedert:

  1. Digitalbonus Standard: bis zu 10.000 € Zuschuss (also Geld umsonst) für Digitalisierungen und/oder z.B. IT-Sicherheit
  2. Digitalbonus Plus: hier geht es schon bis zu 50.000 € (wieder als Zuschuss), wenn man die besondere Innovationskraft belegen kann
  3. Digitalkredit: dies ist für wirklich große Investitionen vorgesehen und auch „nur noch als vergünstigter Kredit“ beziehbar, dafür aber bis zu zwei Millionen Euro.

Die Förderungen sind dabei kombinierbar, also z.B. 1 und 3 oder 2 und 3.

Wer ist förderberechtigt?

Hier trennt sich die „Spreu vom Weizen“ ;-).

Nein, die Initiative wird vom Freistaat Bayern gefördert, d.h. kleine und mittlere Gewerbeunternehmen, die ihre Betriebsstätte in Bayern haben, können einen entsprechenden Antrag stellen. Im Endeffekt bedeutet dies von einem Unternehmer bis zu 249 Beschäftigte bzw. bis zu 50 Mio. € Umsatz p.a., also ein großer Anspruchskreis.

Zum Teil sind Mindest- bzw. Höchstinvestitionssummen für die Förderung zu beachten.

Wer mehr Informationen benötigt, findet diese unter www.digitalbonus.bayern. Natürlich kann er sich auch gerne an mich wenden, da ja meist die Tücke im Detail bzw. Antrag steckt und man deshalb genau überlegen sollte, wie man diesen richtig bearbeitet.

Bild mit freundlicher Unterstützung von Pixabay