Ist Cat-Content (endlich) tod?

Ist Cat-Content (endlich) tod?

Gestern stand mir der Angstschweiß auf der Stirn – Tag der Katze!

Ich sah im (Alp-)Traum schon Millionen von Katzenbildern auf mich einprasseln. Aus Vorsicht habe ich erst nachmittags das erste Mal in meinen Facebook-Account gesehen und Instagram gar nicht geöffnet. Auch WhatsApp blieb erstaunlich ruhig. Also ist die schier endlose Welle des Cat-Content doch vorüber? Oder haben meine Vermeidungsstrategien einfach nur ausgereicht?

Cat-Content ist kein Content!

Wurde es endlich verstanden, dass #Katzenbilder, egal wie niedlich sie auch seien, kein Content für das Netz ist und schon gar nicht für Unternehmer – Tierärzte und Tierbedarf einmal ausgeklammert.

Auch wenn das Buzzword „Content-Marketing“ in den letzten Jahren sehr weit ausgelegt und gestresst wurde, geht es immer noch um relevante Inhalte. Natürlich ist Marketing und Content-Marketing im Speziellen auch immer eine Art Entertainment und wir wissen alle, dass natürlich lustige bzw. witzige Inhalte lieber konsumiert werden als „schwere“ Texte. Es soll auch unterhaltsam bleiben. Deshalb gab es ja auch die Bewegung hin zum Storytelling (auch wenn viele dies nur als alten Wein in neuen Schläuchen sehen).

Storytelling ist kein Alibi für Katzeninhalte

Aber auch #Storytelling kennt seine Grenzen, wenn man täglich nur über seine Katze berichtet. Werbung soll Emotionen transportieren und fördern, aber eben auch informieren und einen Mehrwert leisten!

Das Erzählen von Geschichten spricht ja gerade mehrere unserer Bedürfnisse und das Verständnis an. In Geschichten werden Emotionen, aber vor allem auch Informationen transportiert. Der Zuhörer kann sie leichter verstehen und hat Möglichkeiten, sein eigenes Verhalten bzw. Leben zu assoziieren bzw. gerade vom Gehörten abzugrenzen.

Storytelling macht etwas anschaulich, was oftmals ansonsten schwer verständlich ist, z.B. komplexe Dienstleistungen oder Produkte.

Was kann Storytelling leisten?

Storytelling läßt uns „teilhaben“ an einer Geschichte, zieht uns ggf. in den Bann, wenn sie gut erzählt ist und führt uns dazu, Position zur Geschichte zu beziehen. Entweder lehnen wir sie ab, ziehen unsere Lehre daraus oder erkennen, dass wir ja in einer ähnlichen Situation sind. Letzteres ist natürlich perfekt, wenn wir eine Erfolgsgeschichte haben bzw. in der Geschichte ein Problem lösen können, welches eventuell auch unser Zuhörer hat – schon haben wir einen potentiellen neuen Kunden.

Ich lasse deshalb gerne in meinen Coachings die Coachees auch das Erzählen der Geschichten trainieren, dies fängt schon beim #Elevator Pitch an. Auch hier erzeuge ich mehr Interesse und Aufmerksamkeit, wenn ich es in eine Kurzgeschichte bzw. Witz verpacken kann.

Was sind die Herausforderungen für Storytelling?

Neben den technischen Dingen – wie einem strukturierten Aufbau und fest definierten Handelnden, vom Held zum Antiheld, – geht es vor allem um die richtige Geschichte, aber auch die richtige Herleitung zu Deinem Produkt bzw. Deiner Dienstleistung. Wenn Du Geschichten nur zur Unterhaltung erzählst, solltest Du ans Theater gehen. Wenn es aber darum geht, dem Zuhörer Ansatzpunkte für sein eigenes Handeln zu geben, Dich als den „Erlöser“ darzustellen ohne anzugeben oder Involvement zu erzeugen, dann wird Geschichtenerzählung zu einer Aufgabe.

Damit ist verbunden, sich im Vorfeld sehr genau Gedanken zu machen, was Anlässe, Inhalte, Lösung und Spannungskurve in Deiner Geschichte sein sollen bzw. können.

Der große Vorteil ist…

…wenn man sich über all die beschriebenen Aspekte Gedanken gemacht hat, die Charaktere definiert, mit Leben gefüllt und auch noch den nötigen Unterhaltungswert eingebaut hat, läßt sich die Story optimal mehrmals verwenden.

Ich kann versuchen, sie in Teile aufzusplitten und entsprechend des Anlasses, auch nur teilweise einsetzen. So habe ich u.a. einen Elevator Pitch, eine Eingangsgeschichte für meine Homepage, Flyer/Folder bzw. Unternehmenspräsentation. Immer geht es um den selben Kern. Die handelnden Personen benötigen etwas, haben etwas entdeckt und nun kommt die Lösung, wie man damit umgeht. Was passiert ist – positiv wie negativ. Wer war nötig? Was muss beachtet werden? Warum war es diesmal ein Erfolg oder Flop? etc..

In diesem Sinne macht Euch schon mal Gedanken, was Euch interessantes, lustiges, außergewöhnliches passiert ist, dass direkt oder indirekt mit Euren Leistungen zu tun hat.

Und ich verspreche, dies hier war das erste und letzte Katzenbild von mir 😉

 

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Storytelling ist interessant…

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Ich danke deshalb den Teilnehmern am Schnupperkurs für ihre aktive Teilnahme. Hat Spaß gemacht, auch ein Dank an Sigrid Hauer als Storytellingexpertin.

Es wurde interaktiv vorgeführt, wie man eine Story entwickelt und auf was es dabei ankommt. Anschließend konnte ich darlegen, wie man #Storytelling im erfolgreichen Marketing anwenden kann. Zudem welche Möglichkeiten es in der Kombination der Vielfalt der #Marketinginstrumente gibt.

Aufgrund des Interesses wird der Schnupperkurs wohl noch mal wiederholt – mehr demnächst. Wer nicht so lange warten will, kann jetzt auch schon den Intensivkurs buchen.

 

Neue Kundengewinnungs-Cloud ist da!

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In der mittlerweile 7. Version liegt die #Kundengewinnungscloud nun vor.

Wieder gab es einige Ergänzungen und Justierungen, um zu zeigen, wie vielfältig Marketing heute sein kann.

Kundengewinnungscloud ist kein neues Wikipedia oder Lexikon

MunichMarketing, die Verfasser dieser Cloud, stellen dabei wiederholt klar, dass es nicht um eine „philosophische“ Diskussion über die einzelnen Zuordnungen gehen soll. Natürlich läßt sich beispielsweise herrlich streiten, ob Social Media primär „nur ein Hilfsmittel“ für die PR ist oder doch schon lange dem Welpenstadium entwachsen und selbst viel zu bedeutend.

Keine neue Kopie von vorhandenen Informationen

Genauso erhebt die Kundengewinnungs-Cloud keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Viele Plattformen und Marketinginstrumente stehen eher pars pro toto in der Darstellung, als hier wirklich zu versuchen, alle vorhandenen Plattformen und Möglichkeiten abzubilden. Hier steht Übersicht und Orientierung klar vor Vollständigkeit. So sei an dieser Stelle lieber vertrauensvoll auf andere – sehr sinnvolle – Übersichten, wie z.B. das Social Media Prisma von Ethority verwiesen, als zu versuchen diese und ähnlich verfügbare Darstellungen nochmals zu kopieren.

Kundengewinnungscloud fördert Übersicht und Auswahl

MunichMarketing legt mit seiner Darstellung der Marketinginstrumente und Hilfsmittel den Fokus klar auf eine erste Übersicht und Hinweis auf Abhängigkeiten zwischen den Marketinginstrumenten.

Die positive Nachricht ist einerseits, dass für jeden Unternehmer und für jede Firma mind. ein bis viele Marketingkanäle und -instrumente verfügbar sind – unabhängig von Budget, Zeit und Engagement.

Weiterhin sehr wichtig ist, dass sich die Marketinginstrumente beeinflussen (können) und oft erst das Zusammenspiel den richtigen Erfolg bringt.

Bei Fragen kann man sich natürlich gerne direkt an mich oder MunichMarketing wenden.

Storytelling macht Spaß und bringt Kunden

Storytelling macht Spaß und bringt Kunden

Aufgrund der großen Nachfrage und des Interesses konnte ich die Storytellingexpertin Sigrid Hauer dazu gewinnen, neben dem 2-tägigen Workshop ein Schnupperseminar anzubieten.

Hier erfahrt Ihr:

  • wie man spannende Geschichten aufbaut bzw. strukturiert
  • wer und was die wichtigsten Teile beim Storytelling sind
  • was das Geheimnis der Wirkungskraft von Geschichten ist
  • wo man Storytelling leicht einsetzen kann
  • was es dazu braucht
  • wieso Storytelling als die Geheimwaffe beim Marketing betrachtet wird
  • u.v.m..

Interesse?

Dann schnell weitere Informationen unter:

So begeistert man Gesprächspartner heute – mit Storytelling!

nachlesen und direkt in der Beschreibung buchen!

Ihr sagt, Werbung brauche ich nicht, mein Geschäft läuft oder ich bin freier oder angestellter Projektleiter. Dann hast Du sicherlich des öfteren eine Statusmeldung zu machen bzw. Vorgesetzten und Auftraggebern zu berichten.

Damit dies nicht in einem langweiligen Zahlen-Wirrwarr endet, hilft Dir auch Storytelling.

Wie? Sigrid wird es erklären!

Viel Spaß und Erfolg mit Storytelling.

Wir sehen uns beim Schnupperkurs!

Wer nicht wirbt stirbt…

…ein wirklich guter Beitrag, den ich so nur voll unterstützen kann. Der Artikel der deutsche-startups ist es wert, gelesen zu werden, hier geht es zur Begründung für notwendiges Marketing, gerade für Startups.

 

So klappt es auch mit der Bildnutzung!

So klappt es auch mit der Bildnutzung!
Seit Jahren wird nun über das Thema Content Marketing gesprochen und als „Allheilmittel“ im Marketing gefeiert. Unabhängig, ob man diese Ansicht vertritt oder nicht, es ist wohl unbestritten, dass wir als Menschen sehr visuell geprägt sind und immer öfter lieber Bilder als Texte konsumieren.
Doch welche Bilder sollte ich verwenden und auf was muss ich achten? Der Profifotograf und Spezialist in Sachen Bildrechte Gunnar Menzel gibt in diesem Gastbeitrag einen Überblick über die Vor- und Nachteile von individuellen Auftragsarbeiten vs. sog. „Stock-Fotos“. Zudem weist er auf mögliche Gefahren bei der Verwendung dieses Fotomaterials hin.
Viel Spaß beim Lesen!
 

Bilder für Webseiten & Social Media

Zu jedem Online Auftritt gehört ein Pool von Fotos, die die emotionalen Werte der Marke oder des Unternehmens unterstreichen oder visuell den Auftritt abrunden sollen. Spätestens mit der Nutzung von sozialen Medien erhöht sich der Bildbedarf enorm. Zum Teil läßt sich der Bedarf mit Stockfotos decken, besonders wenn es nur um ein kurzlebiges Anteasern von Artikeln  geht.

Make or Buy?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten den Bildbedarf zu „stillen“. Auftragsarbeiten von einem Fotografen stechen sicher durch Individualität heraus. Jedoch sind solche Produktionen vorher zu planen und sind nur mit einer gewissen Vorlaufzeit umsetzbar. Kostenseitig muss diese Option übrigens nicht teurer sein, da sich je nach Verwendungszweck der Fotos (etwa Produktverpackungen, Marken/Logos, BuyOuts) der Einsatz eines Fotografen durchaus wirtschaftlicher ist.
Alternativ kann man sich Stockagenturen wie etwa iStock, Fotolia oder Foodstock bedienen. Vorteil ist der kurzfristige, schnelle Zugriff auf einen enormen Bildpool. Je nach Einsatzzweck sind Bilder für wenige Euros zu bekommen. Nachteil sind sicher die etwas generische Bildsprache. Hinzu kommt, dass sich bei den meisten Bildagenturen kein Bild exklusiv erwerben läßt.
Meine Empfehlung für meine Kunden ist der Mittelweg: Die Webseite sollte möglichst wenig Stockfotos enthalten. Die Inhalte sind meist statisch und über Jahre nutzbar. D.h der Einsatz eines Fotografen ist hier die optimale Wahl.
Für Blogs und Social Media sind Stockfotos sicher die ökonomische Entscheidung. Mit etwas Fingerspitzengefühl bei der Bildwahl, lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Je nach Budget nutzen Unternehmen übrigens auch hier individuelle Illustrationen. In Kombination mit Infografiken läßt sich hier eine klare Handschrift erkennen. Für mich ein klares Alleinstellungsmerkmal. Als Beispiel hier: http://blog.germanpersonnel.de/
Bildrechte beachten bei Content Marketing

Bilder richtig verwenden – aber wie?

Die Basics beim Bildeinsatz

Unabhängig von der Quelle der Fotos sollten Sie folgende Fragen immer im Hinterkopf haben:
  1. Wofür darf ich die Bilder verwenden?
  2. Muss ich den Urheber nennen?
Besonders im Stockumfeld ist das recht komplex. Während bei Auftragsarbeiten die Rechte und Nutzungen individuell vereinbart werden können, hat im Bereich Stockfotos jeder Anbieter seine eigenen Nutzungsbedingungen – mehr oder weniger komplex dargestellt.

Typische Fallstricke

Es gibt ganz klare Vorgaben wofür sie Stockbilder nicht verwenden dürfen. Meist sind eine Verwendung in Logos und Marken ausgeschlossen. Selbstverständlich ist jegliche pornografische, rassistische oder diskriminierende Verwendung ausgeschlossen.
Auch sind bestimmter Bilder nur für den redaktionellen Gebrauch bestimmt. D.h. ein Einsatz für Flyer, Werbung o.ä. ist ausgeschlossen. Hintergrund hier ist, das meist die notwendige Freigabe von anderen fehlt. D.h. von der der abgebildeten Person fehlt die Freigabe (Release) oder es sind Marken oder Designs abgebildet. Achten sie bitte unbedingt auf den Hinweis: „Nur für redaktionelle Nutzung“.
Auch haben die einzelnen Anbieter klare Vorgaben in welchem Umfang die Bilder verwertet werden dürfen. D.h. pro Nutzungsart werden Obergrenzen festgelegt. So dürfen Bilder etwa nur bis zu einer Auflage von 500.000 Stück für Printprodukte verwendet werden. Achten Sie pro Nutzungsart auf diese Beschränkungen.
Als letzter Punkt: Achten Sie auf die korrekte Angabe des Urhebers. Auch hier gibt es mehr oder weniger konkrete Vorgaben von der Stockagentur. Auch diese Vorgaben können an die Verwertungsart gebunden sein. Als Beispiel: iStock möchte bei einer redaktionellen Nutzung den Urheber genannt haben, im kommerziellen Umfeld nicht. Für Facebook geben Anbieter beipielsweise eine Maximalgröße vor, verbunden mit der Forderung das eigene Logo auf das Bild zu setzten. D.h. die Schwierigkeit besteht für Sie darin, pro Anbieter die Bedingungen zu kennen.
Um dieses Dilemma zu lösen, beleuchten wir bei rights-managed.de für die größten Stockagenturen das Kleingedruckte und stellen die übersichtlich dar. Sprich: typische Fallstricke, Lizenzmodelle und tabellarisch welche Nutzungsart welche Einschränkung hat. Begleitet wird die Serie mit kostenfreien Webinaren. Weitere Details zu der Serien finden Sie auf https://rights-managed.de
Das nächste Webinar zu Fotolia findet am 27. April um 16 Uhr statt.
Über Gunnar Menzel:
Profotograf Gunnar Wenzel im Blog bei www.marketing-muenchen.org

G. Menzel

Gunnar Menzel ist Portraitfotograf in München. Zu seinen Kunden zählen hauptsächlich Unternehmen und Agenturen. Er betreibt in München-Neuhausen das Studio TRIVA 9. Des Weiteren ist Gunnar Menzel mit dem Rechtsanwalt Sebastian Deubelli Initiator des Fachblogs rights-managed.de. Fokus des Blogs ist es, Themen aus den Bereichen Urheberrecht und Nutzungsrechte praxisnah aufzubereiten.

Greetings von der CMCX…

Greetings von der CMCX…

#OlisFeedbackCorner: Nach den allg. Informationen rund um das Internet und speziell im Bereich E-Commerce steht heute das neue „Allheilmittel“ des Marketings – Content Marketing – im Vordergrund.

Wie bereits in der gestrigen OlisFeedbackCorner erwähnt, ist die #CMCX erstmals in München – im Rahmen der Internet World – zu Gast. Am zweiten Kongresstag geht es – wie der Kongresstitel schon verrät – um Content – wichtige Inhalte. Im speziellen werden Erfolgsbeispiele genannt, Content-Generierung entlang der Customer Journey beleuchtet und das spannende Thema der Conversion betrachtet.

Natürlich wird auch wieder das Controlling beschworen, um die Effizienz des Content Marketings darzustellen.

Ist Conversin alles?

Schön ist, dass trotz aller Betonung von KPIs und dem dahinterstehenden Controlling deutlich wird, dass Content Marketing eigentlich auch einem anderen Anspruch gerecht wird. Der notwendigen Quantität an Touchpoints. Was heißt das? 

Quasi seit Generationen ist klar, dass für einen Kauf immer mehrere Impulse im Vorfeld notwendig sind. Unabhängig, ob man von 5, 7 oder 12 notwendigen Kontakten ausgeht, welches sicher von der jeweiligen Branche bzw. Statistik abhängig ist, ist unbestritten, dass es zunächst einmal mehrerer Kontakte und IMpulse vor einem Kauf bedarf. Hier kommt Content Marketing ins Spiel! Auch wenn man deshalb nicht von jedem Post einen Kauf erwarten darf (was sehr naiv wäre), erfüllt Content Marketing auf alle Fälle die Bedürfnisse der ersten Touchpoints im Vorfeld eines Kaufs. Dies sollte bei jedem Controlling beachtet werden.

Gibt es eine Social Media Plattform neben Facebook?

Tumblr stellt sich auf der CMCX als DIE Plattform neben Facebook vor, die zwar trotz (noch) deutlich geringerer Nutzerzahlen ein fast auf FB-Niveau liegendes „Engagement“-Niveau aufweist (nach eigener Aussage).

Speziell die Generation Z findet hier unter den mehr als 8 Mio. Nutzern in Deutschland eine Plattform, die ihrer Mediennutzung entspricht.

Unabhängig vom Alter wird #Tumblr als die wichtigste Content-Quelle für andere Medien dargestellt, nicht nur bei den „Millenials.“ Wichtig ist dabei, dass auf Tumblr alle Formate erlaubt sind und diese mit allen anderen Social Media Plattformen geteilt werden. Dabei ist es „mobile first“-gemäß natürlich responsive für alle Devices.

Interessant ist dabei, dass angeblich 95% der Tumblr-User Inhalte teilen – ein unschlagbarer Wert.

Als wichtigstes Take-Away, wenn auch nicht neu, waren die „6 Regeln für inspirierenden Content“:

  1. Gestalten Sie ästhetisch
  2. Helfen Sie mit nützlichem Wissen
  3. Überzeugen Sie mit authentischem Storytelling
  4. Der Nutzer steht im Fokus (positive Absichten)
  5. Bleiben Sie ehrlich
  6. Unterhalten Sie auf einfache Weise.

Wobei diese Tipps/Regeln nach meiner Ansicht für alle Social Media Plattformen gelten.

Kann ich mit Content noch im Wettbewerb bestehen?

Während auf der einen Seite immer mehr Plattfomen und Methoden für Content-Generierung und Distribution vorgestellt werden, ergibt sich auf der anderen Seite die Frage, ob man bei wachsendem Content überhaupt noch wahrgenommen wird. 

Die Frage ist berechtigt. Es gilt deshalb umso mehr, den Kunden früh abzuholen, ihn über die Strecke zu betreuen und auch im Retargeting immer wieder daran zu erinnern. Dabei muss ich auch immer wissen, auf welcher Ebene spreche ich den Kunden an – geht es um Aufklärung, Unterhaltung, Inspiration, Soziales Engagement oder über die reine Informationsebene.

Daneben muss ich – Grundregel Nr. 1 im Marketing – an meine Zielgruppe denken. Spreche ich z.B eher Männer an, fängt dies vielleicht schon mit einem eher lasziven Frauenbild an, während die Bildersprache für Frauen anders wäre.

Der Referent von Outbrain empfiehlt sich deshalb auch als Unterstützer, Deinen Content auch in der Welt draußen bekannt zu machen. Dabei gibt er z.B den Tipp „macht den Content snackable“, also klein und verdaulich.

Was ist rechtlich noch möglich?

Wenn es um snackable geht, ist man natürlich auch gerne geneigt, mal schnell einen Content von Wettbewerbern zu „übernehmen“ bzw. einen Auszug daraus. Aber ist das überhaupt erlaubt? Schon ist man in der rechtlichen Diskussion.

So fängt das Problem schon an, sich auf Äußerungen oder Statements zu beziehen, da man nicht weiß, ob die wahr bzw. real sind. Während einem Privatmann damit nichts passiert, ist man als Dienstleister/Unternehmer schon in einer anderen Lage. Anwalt Solmecke gibt viele Beispiele für abgemahnte bzw. abmahnfähige Aktionen. Beliebt sind natürlich Bildrechte bzw. -nutzungen, so könnte ein „Teilen-Button“ auf dem eigenen Blog mit Bildern aus einer Stock-Plattform schon Probleme bekommen, da zwar die Nutzung des Bildes ggf. erlaubt ist, nicht aber das Sharing.

Leider ist das Zitieren auch nicht grundsätzlich frei, wie es oft in der Community behauptet wird, sondern daran sind einige Voraussetzungen gebunden, z.B die Auseinandersetzung und Kenntlichmachung mit dem Zitat, nicht nur die reine Nutzung.

Oftmals hat man noch Glück, wenn es erst einmal um eine Information z.B durch einen Anwalt gibt und man dann nach der „Active-and-Takedown-„Regel handelt und den Fehler beseitigt. Dann geht es auch ggf noch ohne Strafe ab.

Natürlich ist das Kernthema der #CMCX „Native Marketing“, also die Integration von Marketing z.B in redaktionelle Inhalte ist grundsätzlich nicht erlaubt, zumindest, wenn es nicht kenntlich gemacht wird. Auch das berühmte „Sponsoren by“ bzw. Affiliate Marketing sind nach Ansicht des Anwalts nicht erlaubt bzw. nicht ausreichend. Es müßte wohl zumindest „Anzeige“ darüber stehen.

Geht es auch leichter?

Damit beschäftigt sich der nächste Beitrag. Spielerisch zu mehr Content und damit zu mehr Aktivität der User, z.B durch wiederholende bzw. Kalender-Aktionen – Beispiel wäre der Oster-Kalender. Erfolgreiche Aktionen können auch gerne mal wiederholt werden, so ist für eine Koch-Community das Thema Spargel jedes Jahr wieder interessant.

Möglich sind aber auch Ideen von Wingu, die u.a zusätzliche Bilder für ihre Beacon-Kunden im Zoo anbieten oder spielerisch Zusatzinformationen an Sehenswürdigkeiten wie der Hamburger Speicherstadt auf das Smartphone vor Ort pushen.

Richtig systematisch führt dies ein SEO-Guru – André Alpar – vor, der Content detailliert betrachtet und neben dem „Transactional“ auch den „Information“ und „Social Content “ differenziert. Wichtig ist ihm dabei, dass der Einsatz der unterschiedlichen Content-Typen zu unterschiedlichen „Reaktionen“ führt, d.h während ein Teil eher dazu dient, das SEO zu verbessern, dienen andere Typen eher dem reinen „Content Marketing“ im Sinne eines Socializings.

Dabei spricht er sich auch – entgegen vieler anderer Spezialisten – für den altbekannten Longtail aus, also Kunden mit auch etwas entfernteren „Produktthemen“ in den Shop (billig) holen und dann lieber upgraden, z.B durch Fremiums.

Fazit

Insgesamt viel Stoff bzw. Inhalte und Anregungen in zwei Tagen, es hat sich also mal wieder gelohnt, dabei gewesen zu sein, wenngleich mir das System zwischen den vielen Vorträgen dem Internet World Kongress und dem CMCX-Kongress im Detail noch nicht ganz klar ist. Es geht bei allen um Success-Stories bzw. Inhalten von Profis aus der Praxis quasi für die Praxis, nur das manche Vorträge dann vergleichsweise teuer sind. Über die Qualität der Vorträge sagt es per es nicht sofort etwas aus, nur über die Länge der Vorträge und den Ort.

Na dann bis 2017!