Jetzt Geld mit TV-Werbung verdienen!

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Fernsehwerbung lässt sich nicht tracken

Zumindest versuchen einem dies seit Generationen die Fernseh- und Marketingverantwortlichen weiß zu machen. Im Web 2.0 gilt dies aber schon lange nicht mehr. DRTV heißt das neue Zauberwort und steht für „Direct Response TV“.

Dabei wird aufgrund unterschiedlicher KPIs versucht, die direkt zurechenbare Reaktion bzw. Interaktion des Fernsehzuschauers zu messen und entsprechend den TV-Spot bzw. TV-Kanal so lange anzupassen, bis die optimale Kombination für den Werbetreibenden entsteht. Das Ziel wird zuvor festgelegt, z.B. die Steigerung der Verkäufe.  Vergleichbar ist das Vorgehen mit den klassischen A-/B-Testing im Online-Bereich, z.B. bei SEA.

Fernsehwerbung lässt sich also doch bewerten. #DRTV stellt dabei den Performance-Gedanken klar vor den Imageaspekt, den wir aus dem klassischen  TV-Geschäft kennen.

Haben GRPs ausgedient?

Bis heute werden Reichweiten im TV meist aufgeteilt in verschiedene Zielgruppen, wobei die Gruppe zw. 14 – 49 Jahre wohl die bekannteste, zumindest die am meisten umgarnte von den Werbetreibenden ist. Hier verspricht man sich traditionell eine hohe Kaufkraft und auch einen höheren Willen zum Kauf als beispielsweise in der Altersgruppe darüber bzw. darunter.

Agenturen, wie #Leadlink, gehen hier einen Schritt weiter und verfolgen, was aus dieser sog. Bruttoreichweite an Aktivitäten übrig bleibt. Wir alle wissen, dass in Zeiten von „Second Screen“, will heißen wir surfen z.B. auf dem Tablett neben dem Fernsehschauen, noch an Aufmerksamkeit und dann an Aktivität übrig bleibt von der teuren TV-Werbung.

Die Bruttoreichweite ist also nicht mehr der Bewertungsmaßstab, sondern die wirklich erzielte Aktivität (Performance).

Zielsetzung ist mal wieder das wichtigste

Um bewerten zu können, ob eine TV-Werbung neben den theoretisch erreichten Menschen auch wirklich erfolgreich war, ist es zuerst – wie immer – wichtig, zu definieren, was das Ziel ist.

Wenn es mir beispielsweise statt um das steigende Image primär um den Abverkauf geht, sollte ich vielleicht meinen TV-Spot anders und zielführender gestalten. Das selbe ergibt sich, wenn Menschen dazu animiert werden sollen, beispielsweise an einer Veranstaltung teilzunehmen, dann tritt ggf. die (Absender-)Firma auch in der Außenwirkung zurück (also weniger Image).

Herausforderung ist die Messung

Wie oft und gerade im TV ständig ist die größte Herausforderung die Messung. Als Online Marketer ist man verwöhnt und gewohnt viel messen zu können (auch wenn wir oft denken, wir könnten noch mehr messen als in Wirklichkeit). Hier besteht ein Problem, da es sich meist um einen Medienbruch handelt, um den Menschen zum Messen zu bewegen. Klassisches Beipiel ist natürlich der Aufruf an einem Gewinnspiel im TV, welches über eine spezielle Hotline-Nummer abgewickelt wird. Hier läßt sich relativ einfach (aber teuer) messen, was der TV-Spot (vermutlich) verursachte, wenn die Nummer sonst nirgendwo kommuniziert wird und die Ausstrahlungen genau mit dem Telefonaufkommen gematcht werden können. Oftmals scheitert dies an Kapazitäten im Telefonnetz bzw. anderen Hemmschwellen (z.B. Telefongebühren).

Eine kostengünstigere Alternative könnte hier eine spezielle Landingpage sein, auf die der TV-Zuschauer gehen muß, um z.B. einen Rabatt auf ein Produkt zu erhalten. Dies dürfte gerade zu Beginn einen guten Messwert ergeben, wenn man dann den Traffic auf der Seite mißt und schließlich durch einen entsprechenden Funnel auch noch die abschließenden Käufe.

Stetige Optimierung führt zum Ziel

Natürlich ist bei der reinen Messung noch nicht Schluß. Die hohe Kunst der DRTV-Experten beginnt erst dann, indem sie performance-abhängig die richtigen TV-Kanäle und vorallem Zeiten raussuchen. Geringere Abverkaufszahlen sind nämlich beispielsweise nur dann schwierig, wenn der Werbespot sehr teuer in der Ausstrahlung ist. Gehe ich aber in Spartenkanäle und dann noch in Randzeiten und bediene mich quasi der „Resterampe“ der Medienschaltungen, werden die Preise deutlich günstiger. Schon kann das eingesetzte Marketingkapital deutlich effizienter eingesetzt sein als beispielsweise bei einer groß angelegten Social Media oder Print-Kampagne.

Essentiell ist auch, den Spot in der Aussage zu optimieren. Was versteht der Kunde? Was soll er tun?

Wichtig hierfür ist das richtige Verständnis der Agentur vom Produkt und der Leistungsfähigkeit der einzelnen TV-Kanäle.

DRTV ist ein spannendes und erst am Beginn befindliches Themenfeld und eignet sich nicht nur für große Konzerne, sondern ist auch schon bei 5-stelligen Werbebudgets durchaus ein Thema. Interessant wird es auch sein, zu sehen, wie sich DRTV als Alternative zu You-Tube-Werbung bzw. weiteren Werbeformaten in den Nicht-Linearen-Fernseh-Formaten entwickelt.

 

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Ist Cat-Content (endlich) tod?

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Gestern stand mir der Angstschweiß auf der Stirn – Tag der Katze!

Ich sah im (Alp-)Traum schon Millionen von Katzenbildern auf mich einprasseln. Aus Vorsicht habe ich erst nachmittags das erste Mal in meinen Facebook-Account gesehen und Instagram gar nicht geöffnet. Auch WhatsApp blieb erstaunlich ruhig. Also ist die schier endlose Welle des Cat-Content doch vorüber? Oder haben meine Vermeidungsstrategien einfach nur ausgereicht?

Cat-Content ist kein Content!

Wurde es endlich verstanden, dass #Katzenbilder, egal wie niedlich sie auch seien, kein Content für das Netz ist und schon gar nicht für Unternehmer – Tierärzte und Tierbedarf einmal ausgeklammert.

Auch wenn das Buzzword „Content-Marketing“ in den letzten Jahren sehr weit ausgelegt und gestresst wurde, geht es immer noch um relevante Inhalte. Natürlich ist Marketing und Content-Marketing im Speziellen auch immer eine Art Entertainment und wir wissen alle, dass natürlich lustige bzw. witzige Inhalte lieber konsumiert werden als „schwere“ Texte. Es soll auch unterhaltsam bleiben. Deshalb gab es ja auch die Bewegung hin zum Storytelling (auch wenn viele dies nur als alten Wein in neuen Schläuchen sehen).

Storytelling ist kein Alibi für Katzeninhalte

Aber auch #Storytelling kennt seine Grenzen, wenn man täglich nur über seine Katze berichtet. Werbung soll Emotionen transportieren und fördern, aber eben auch informieren und einen Mehrwert leisten!

Das Erzählen von Geschichten spricht ja gerade mehrere unserer Bedürfnisse und das Verständnis an. In Geschichten werden Emotionen, aber vor allem auch Informationen transportiert. Der Zuhörer kann sie leichter verstehen und hat Möglichkeiten, sein eigenes Verhalten bzw. Leben zu assoziieren bzw. gerade vom Gehörten abzugrenzen.

Storytelling macht etwas anschaulich, was oftmals ansonsten schwer verständlich ist, z.B. komplexe Dienstleistungen oder Produkte.

Was kann Storytelling leisten?

Storytelling läßt uns „teilhaben“ an einer Geschichte, zieht uns ggf. in den Bann, wenn sie gut erzählt ist und führt uns dazu, Position zur Geschichte zu beziehen. Entweder lehnen wir sie ab, ziehen unsere Lehre daraus oder erkennen, dass wir ja in einer ähnlichen Situation sind. Letzteres ist natürlich perfekt, wenn wir eine Erfolgsgeschichte haben bzw. in der Geschichte ein Problem lösen können, welches eventuell auch unser Zuhörer hat – schon haben wir einen potentiellen neuen Kunden.

Ich lasse deshalb gerne in meinen Coachings die Coachees auch das Erzählen der Geschichten trainieren, dies fängt schon beim #Elevator Pitch an. Auch hier erzeuge ich mehr Interesse und Aufmerksamkeit, wenn ich es in eine Kurzgeschichte bzw. Witz verpacken kann.

Was sind die Herausforderungen für Storytelling?

Neben den technischen Dingen – wie einem strukturierten Aufbau und fest definierten Handelnden, vom Held zum Antiheld, – geht es vor allem um die richtige Geschichte, aber auch die richtige Herleitung zu Deinem Produkt bzw. Deiner Dienstleistung. Wenn Du Geschichten nur zur Unterhaltung erzählst, solltest Du ans Theater gehen. Wenn es aber darum geht, dem Zuhörer Ansatzpunkte für sein eigenes Handeln zu geben, Dich als den „Erlöser“ darzustellen ohne anzugeben oder Involvement zu erzeugen, dann wird Geschichtenerzählung zu einer Aufgabe.

Damit ist verbunden, sich im Vorfeld sehr genau Gedanken zu machen, was Anlässe, Inhalte, Lösung und Spannungskurve in Deiner Geschichte sein sollen bzw. können.

Der große Vorteil ist…

…wenn man sich über all die beschriebenen Aspekte Gedanken gemacht hat, die Charaktere definiert, mit Leben gefüllt und auch noch den nötigen Unterhaltungswert eingebaut hat, läßt sich die Story optimal mehrmals verwenden.

Ich kann versuchen, sie in Teile aufzusplitten und entsprechend des Anlasses, auch nur teilweise einsetzen. So habe ich u.a. einen Elevator Pitch, eine Eingangsgeschichte für meine Homepage, Flyer/Folder bzw. Unternehmenspräsentation. Immer geht es um den selben Kern. Die handelnden Personen benötigen etwas, haben etwas entdeckt und nun kommt die Lösung, wie man damit umgeht. Was passiert ist – positiv wie negativ. Wer war nötig? Was muss beachtet werden? Warum war es diesmal ein Erfolg oder Flop? etc..

In diesem Sinne macht Euch schon mal Gedanken, was Euch interessantes, lustiges, außergewöhnliches passiert ist, dass direkt oder indirekt mit Euren Leistungen zu tun hat.

Und ich verspreche, dies hier war das erste und letzte Katzenbild von mir 😉

 

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Beide haben einen guten Geschmack bei der Wahl ihres gemeinsamen #twittagessen (s). Genau neben meinem Büro, da bin ich natürlich gerne dabei, zumal ich schon lange mal wieder zu einem Treffen der #webgrrls wollte. Immer sehr nett und entspannt und viele nette Leute.

Wer mehr Termine bzw. Infos haben will – bitte hier.

 

Wer noch mehr Aktuelles lesen will:

 

 

Warum ich Freelancer geworden bin…

… wollte http://www.freelancermap.de von mir wissen.

Na dann habe ich halt mal ihre Fragen beantwortet, wer die Antwort auch noch nicht kennt, kann sie gerne hier nachlesen:

 

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Insofern kann man #deutschestartups mal wieder nur danken für die exzellente Übersicht an wichtigen Medien-Kontakten (hier speziell für die Gründerszene) – s.u..

Zuerst wichtige Vorbereitungen für PR treffen

Natürlich soll das kein Freischein sein, die erwähnten Kontakte nun zu zuspamen, viel mehr gilt nach wie vor – zuerst die Hausaufgaben machen, soll heißen:

  • Zielgruppe definieren
  • Differenzierungsmerkmal heraus arbeiten
  • einen tollen Aufhänger identifizieren (nur spannende Geschichten werden auch veröffentlicht) und
  • schon möglichst strukturiert vorbereiten
  • erst dann die Kontakte zu den Medien suchen!

Perfekte Übersicht über Verantwortliche in den Leitmedien

Deutsche Startups hat eine Übersicht erstellt, wer in den jeweiligen Medien verantwortlich ist, primär für die Reportagen über Startups bzw. die neuen Unternehmen in der digitalen Welt. Hier kannst Du den Artikel lesen.

 

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…was soll man anderes machen bei so super Wetter in der neuen Location von MunichMarketing im Herzen von München.

Jetzt findet Ihr uns noch zentraler – zwischen Stachus (Karlsplatz) und Sendlinger Tor.  Kommt vorbei und genießt mit uns die tolle Location. Wir sind gespannt auf Eure Geschichten!

Gerne setzen wir uns mit Euch – nach telefonischer Terminvereinbarung – zusammen und besprechen, wie Ihr Euer Unternehmen weiter entwickeln könnt, mit passenden Kunden – ganz unverbindlich.

Wie kann man kreativer sein, als bei schönem Wetter in entspannter Atmosphäre! Probiert es aus.

 

BSG-Urteil zur Scheinselbstädigkeit

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Der VGSD hat das Urteil des Bundessozialgerichtes zur Scheinselbständigkeit im sog. „Honorarurteil“ vom 31. März 2017, das nun veröffentlicht wurde, gewürdigt.

Schluß mit einseitiger Rechtsauslegung gegen Selbständigkeit

Entgegen der in letzter Zeit gefühlten permanenten negativen Rechtsauslegung gegen Selbständige durch die Sozialgerichte bzw. die Deutsche Rentenversicherung, gab es nun zum Teil deutliche Klarstellungen zur Bestätigung von Selbständigkeit.

Der VGSD zitiert hier zum Teil wichtige Passagen des Urteils zur Beurteilung von abhängig Selbständigen/Beschäftigten bzw. Scheinselbständigen (ja, hier gibt es in der Tat einen Unterschied – bitte ggf. in anderen Artikeln nachlesen) versus Arbeitnehmern.

Kein eigenes Büro bedeutet nicht gleich Scheinselbständig!

So wird u.a. – gerade für Dienstleister sehr wichtig – festgestellt, dass es eben nicht nur auf fehlende Investitionen bzw. eigene Büroräume oder Betriebsstätten ankommt. Auch die simplen Vergleiche der Vergütungen mit gängigen Gehältern vergleichbarer Positionen darf nicht dazu dienen, jemanden sofort als abhängig Beschäftigten zu „brandmarken“.

Kommt es doch nur aufs Geld an?

Gerade wenn auch die Honorare höher sind und somit auch eine eigene Versorgung des selbständigen Dienstleisters erlauben, ist eher von einer reinen Selbständigkeit auszugehen.

Spannend war aber auch die Bewertung des höchsten Sozialgerichtes in Bezug auf zusätzliche Leistungen, im konkreten Fall eines Fahrtkostenzuschusses, der nicht einmal als (alleiniges) Indiz ausreichte, um eine Abhängigkeit zu beweisen. Vielmehr wurde lt. VGSD bzw. BSG betont, dass Aufwandsentschädigungen auch in anderen Branchen, z.B. bei Handwerkern, durchaus üblich seien.

Das Gericht betonte zudem nochmals die Notwendigkeit einer Gesamtwürdigung der einzelnen Aspekte und deren individuelle Gewichtung pro Fall, da in jedem Einzelfall andere Aspekte relevant und somit gewichtiger sind.

Ein äußerst interessanter Artikel von Andreas Lutz vom VGSD lest Ihr hier.

Weitere Posts zum Thema Scheinselbständigkeit seht Ihr hier: