Es reicht! „Geht nicht…“ – geht gar nicht!

Es reicht! „Geht nicht…“ – geht gar nicht!

Da es mir diese Woche bereits zum 2. Mal passiert ist (und es war erst Dienstag), habe ich nun die Nase voll und muss einmal etwas über ein absolutes No-Go in der deutschen Wirtschaft bzw. Dienstleistungssektor los werden.

„Knack“ hat`s gemacht und das Chaos begann Immer das selbe

Kurz zu den Geschichten. Vor einiger Zeit ist mir mein Handy aus der Hand gerutscht, wie wahrscheinlich den meisten von Euch auch schon mal. Oft passiert gar nichts, diesmal hatte ich nicht so viel Glück – Display kaputt! So weit, so schlecht. Leider ist man mittlerweile bei #Samsung auch alles andere als kundenfreundlich (neben der Einschränkung, dass man seit dem S7 den Akku nicht mehr austauschen kann, hat man sich auch darauf festgelegt, nicht einfach nur das (dünne) Display tauschen zu können, sondern ein Gesamtbauteil daraus gemacht. Das Ersatzteil allein kostet damit schon mehr als 300€ für das Samsung Galaxy S7 Edge kostet, aber das ist eine andere Geschichte…).

Nun habe ich die Chance, dies eventuell als Versicherungsfall abrechnen zu können (da bin ich noch optimistisch, werde aber wahrscheinlich auch hier noch mein blaues Wunder erleben). Allerdings ist es für die Versicherung notwendig, dass sie eine Reparaturrechnung oder einen Kostenvoranschlag vorgelegt bekommt. Da ich natürlich erst sicher gehen will, dass die Versicherung zumindest einen Teil der Kosten übernimmt (sonst kann ich gleich ein neues kaufen), machte ich mich auf die Suche nach einem Kostenvoranschlag.

Zumindest ist der Wissenstand identisch

Frisch motiviert rufe ich bei der #T-Mobile Hotline an und bitte um eben einen solchen. Telekommunikationsanbieter-Hotlines sind ja grundsätzlich schon eine Strafe, aber wenn man nach einer gefühlten halben Stunde einmal durchkommt und dann vom Service-Mitarbeiter erzählt bekommt, dass dies leider nicht möglich ist, weil man erst einen Auftrag erteilen müßte, um dann einen KV zu erhalten, beginnt langsam der Hals dick zu werden. Auch nach mehreren vergeblichen Versuchen der Erläuterung, dass man eben erst eine Zusage der Versicherung benötige, um dann einen Auftrag erteilen zu können, gibt man sich geschlagen. Nutzerfreundliche Kundenprozesse sehen anders aus. Auch ein zweiter Versuch – in der Hoffnung, dass nur mal wieder Wissensdifferenzen zwischen den Agents bestünden – führte nicht zum gewünschten Ergebnis. Zumindest gleicher Wissenstand. Nur zu noch mehr Frust und 2 genervten Agents.

„Das geht leider nicht“

Man ist schon versucht, dies auf die Technik bzw. die restriktiven Vorgaben des Konzerns zu schieben, denkt sich aber, dass es ja nicht sein kann, dass einer der größten deutschen Konzerne nicht so einen einfachen Vorgang beherrscht.

Da gab es doch noch (Offline) Shops mit Service-Mitarbeitern

Also, auf zum nächsten Telekom-Shop. Dort erwartet mich ein jüngerer, sehr netter und motivierter Service-Mitarbeiter. Auch er weißt darauf hin, dass dies nicht leicht werden wird bis unmöglich (anscheinend hat er schon Erfahrungen gemacht).

Ich versicherte ihm, dass Herausforderungen quasi mein Hobby sind und ich gewohnt bin, dass etwas zumindest nicht „leicht ist bzw. gar nicht geht“. Er erklärt sich aber bereit, es zu versuchen. Siehe da, nach seiner Eingabe der Daten und einem kurzen Rückruf in der Zentrale liegt mir nun der KV ganz einfach vor.

Manchmal hilft ein direkter Kontakt und ein motvierter Mitarbeiter

Die zweite Geschichte: Als ich im Anschluss eine tags zuvor gekaufte Jacke bei #Galeria-Kaufhof umtauschen wollte, erlebte ich mein zweites „Wunder“. Der Umtausch wurde zunächst ohne Nachfrage und Ärger durchgeührt. Der freundliche Mitarbeiter teilte mir mit, dass ich sofort die 149,90€ zurück gebucht bekomme. Moment: wieso 149,90€, die Jacke kostete doch 169,90€!

Netter Versuch!

Ja, aber ich hätte ja auch einen Rabattgutschein i.H.v. 20€ (gültig gerade einmal 7 Tage) erhalten. Korrekt, allerdings wurde dieser Rabatt weder sofort bei der Jacke abgezogen, noch bisher eingelöst und wird dies voraussichtlich auch nicht in den nächsten 5-6 Tagen.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen einen Discount (realer Rabatt), der mir auf die Jacke gewährt worden wäre und einer reinen Werbeaktion (wie dieser hier), die mir die Möglichkeit gibt, bei meinem nächsten Einkauf innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters etwas zu sparen. Rechtlich handelt es sich somit wohl gar nicht um einen Gutschein!

Ich wies also darauf hin und bat darum, den Rabattgutschein zurück zu nehmen, mir aber dafür auch den kompletten Betrag gut zu schreiben, den ich gezahlt habe.

Oh, die Retoure wurde aber schon abgerechnet! Mein Problem?

Ok, man frage mal nach, wie dies ginge. Nach drei Nachfragen – analog Buchbinder Wanninger – wurde auch sofort von einer kompetenten Kollegin bestätigt, dass das gar nicht ginge und höchstens durch den Abteilungsleiter aus Kulanz direkt ausgezahlt werden könne.

Der winkte natürlich sofort pflichtbewußt ab mit dem Hinweis, er sei ja gerade beschäftigt und mein Verkäufer solle dies direkt mit der Service-Zentrale und mir klären. Nach einem kurzen Spaziergang durchs Haus (ja, ich mußte einfach „nur“ hinterherlaufen), fand sich eine Kollegin, die den Beleg einfach zurück nahm. Er wurde gegen „Gebühr gebucht“ und mir der Betrag einfach ausgezahlt. Der junge Kollege war wenigstens bemüht, aber leider hat man ihn einfach allein gelassen mit dem Problem, zumindest am Anfang. Wird sich schon erledigen, oder?

Manchmal gehen Dinge, die (offiziell) „gar nicht gehen“ doch so schnell und einfach.

Warum bedarf es dazu immer erst Diskussionen, viel Zeit und Aufwand und zig involvierter Personen???

Deutschland immer noch eine Service-Wüste?

Obwohl sich in Bezug auf den #Servicegedanken in Deutschland aus meiner Sicht schon sehr viel verbessert hat und manche Dinge heute Standard sind (man denke nur an #Retouren, etc.), gibt es immer wieder die Situationen, in denen man erst einmal hört, „..das geht nicht!!!“ Dabei habe ich den Eindruck, dass dies gerade in letzter Zeit wieder zunimmt. Man ist extrem großzügig in Bezug auf das Thema „Umtauschen“ im Allgemeinen. Man versucht aber grundsätzlich lieber erst mal Zusatzarbeit mit der Totschlag-Floskel „Geht nicht“ zu vermeiden.

Können wir diese Floskel bitte streichen für ein: „ich versuche mal, was ich da für Sie tun kann.“

Starten wir alle mit ein bißchen mehr versuchen statt verhindern!

Ich denke, ich spreche hiermit vielen Menschen aus der Seele und jeder von uns hat es schon zig mal erlebt. Wenn wir uns aber alle in unserem eigenen Umfeld und Betätigungsfeld anstrengen, dann gibt es kein Feld mehr, in dem der Satz fällt!

Besonders bewußt wird mir die Situation immer nach dem Urlaub, wenn man selbst oder von Erzählungen von Freunden erfährt, wie es sonst in der Welt gehandhabt wird. Wie engagiert Verkäufer und Service-Mitarbeiter in anderen Ländern auch mit nervigen Kleinigkeiten umgehen. Auch unsere Kollegen mit fremdländischen Wurzeln berichten immer wieder davon, dass ihnen der fehlende Service-Gedanke in Deutschalnd besonders nach einer Reise in das Heimatland auffällt. Sonst haben sie sich wahrscheinlich (leider) schon dran gewöhnt. So sieht Integration nach meinem Verständnis nicht aus 😉

Gutes #Image sieht anders aus! Also auf mehr Flexibilität zu unser aller Nutzen (und Freude).

 

Wer mehr zum Thema Service lesen möchte:

Gut verhandeln ist nicht leicht

Auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Seminarhotel?

Die eigene Reputation – viel zu wenig beachtet!

 

 

 

 

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Urlaubszeit ist Planungszeit

Urlaubszeit ist Planungszeit

Immer wieder höre ich Unternehmer jammern, nicht zu wissen, ob sie das Geschäft in der Urlaubszeit schließen sollen oder nicht. Grund sind die zum Teil durchaus weniger vorhandenen Kunden bei teilweise gleichen Kosten (z.B. Angestellte).

Maßnahmen gegen zu geringe Kundenbasis

Viele Firmen versuchen, die mangelnde Kundenbasis durch speziele „Schnäppchen“ bzw. Sale-Angebote auszugleichen. So werden die Lager vor der neuen Saison leergeräumt und neue Käuferschichten (z.B. Touristen in den Ballungszentren) angesprochen.

Wer macht sich Gedanken für den Herbst-Marathon?

Warum wird nicht mal die Zeit genutzt, seine #Marketingkampagnen zu überdenken bzw. überprüfen. Wer macht sich Gedanken, wie er die Kunden im Jahresendspurt motiviert und anspricht? Wer hat mal seine alte Homepage kontrolliert, ob da nicht neue Inhalte drauf müßten? Eventuell kann ja auch eine Veranstaltung für den Rest des Jahres geplant werden.

Gedanken für den Strand

Welche Kunden habe ich lange nicht mehr angesprochen und warum kamen einige Kunden schon lange nicht mehr?

Diese und viele weitere – ja, Achtung: strategische – Überlegungen mache ich mir auch gerne mal direkt im Urlaub. Wo kann man besser mal die Gedanken schweifen lassen und sich kreative Ideen ausmalen als relaxt am Pool. Natürlich, ich höre schon die Aufschreie: Bloß nicht! Doch nicht im Urlaub! Urlaub ist zur Erholung da!

Zudem schaue ich mir – ganz entspannt – auch mal gerne andere (erfolgreiche) Modelle und Beispiele an bzw. lese mich in neue Theamtiken ein (diesmal z.B. Neuromarketing).

Ja, das ist natürlich Einstellungssache, aber mich relaxt es beispielsweise enorm, wenn ich weiß, ich bin gut aufgestellt und ich brauche mir (voraussichtlich) keine Gedanken über die Zukunft zu machen, weil ich noch einige Ideen zur Kundengewinnung parat habe – aber jeder ist ja anders 😉

In diesem Sinne eine schöne, erholsame, aber auch kreative Sommerpause!

 

 

 

Einfach mal die Seele baumeln lassen…

Einfach mal die Seele baumeln lassen…

…was soll man anderes machen bei so super Wetter in der neuen Location von MunichMarketing im Herzen von München.

Jetzt findet Ihr uns noch zentraler – zwischen Stachus (Karlsplatz) und Sendlinger Tor.  Kommt vorbei und genießt mit uns die tolle Location. Wir sind gespannt auf Eure Geschichten!

Gerne setzen wir uns mit Euch – nach telefonischer Terminvereinbarung – zusammen und besprechen, wie Ihr Euer Unternehmen weiter entwickeln könnt, mit passenden Kunden – ganz unverbindlich.

Wie kann man kreativer sein, als bei schönem Wetter in entspannter Atmosphäre! Probiert es aus.

 

Storytelling: mehr als Content Marketing

Storytelling: mehr als Content Marketing

Seit Monaten bzw. Jahren hört man nur noch von der Geheimwaffe Storytelling“ als Basis für Content Marketing.

Woher kommt Storytelling?

Dabei drehen sich die Diskussionen primär darum, ob es wirklich der Stein der Weisheit ist bzw. was es bewirken kann oder ob es mal wieder eine Marketing-Geschichte nach dem Motto alter Wein in neuen Schläuchen ist. Schließlich werden Geschichten ja mindestens schon seit der Zeit der Höhlenmalerei erzählt/dargestellt.

Storytelling ist mehr als nur Content Marketing

Diese Diskussion springt jedoch viel zu kurz, denn Fakt ist – Storytelling kann mehr!

Egal, wann es erfunden wurde, es kann in sehr vielen, unterschiedlichen Situationen angewandt werden. Geschichten haben die Kraft, Bilder zu erschaffen (s. auch Höhlenmalerei) und damit lebendig und anschaulich zu erzählen. Vor allem auch komplexe Sachverhalte einfach darzustellen und somit zu überzeugen.

So eignet es sich nicht nur perfekt für Marketing – speziell von anspruchsvollen Produkten und Dienstleistungen -, sondern auch zur Erläuterung von Prozessen und Projektfortschritten.

Die Storytelling-Expertin Sigrid Hauer wendet #Storytelling speziell in kritischen Situationen an, um z.B. die Wünsche, Sehnsüchte, aber auch nicht erfüllte Forderungen von (Projekt-)Teams zu eruieren.

Storytelling offenbart geheime Wünsche

Menschen drücken sich leichter in Geschichten und Bildern aus, als in Fakten. Diese blenden nicht nur Emotionen aus, die häufig die eigentlichen Hindernisse in schwierigen Situationen sind, sondern auch (geheime) Vorstellungen über das Projekt und die teilnehmenden Personen oder die gesamte Aufgabe.

Geschichten machen es den Teilnehmern leichter, bestimmte Aspekte zu verstehen und zu akzeptieren, z.B. durch Vergleiche. Die Teilnehmer oder auch Kunden können so einfacher überzeugt werden. Zudem ist der „erlebende“ Effekt durch Geschichten viel größer. Gerade im Online-Bereich, wo häufig durch ein fehlendes haptisches Erlebnis ein Nachteil ggü. dem Kauf im Ladengeschäft oder dem Fühlen von physischen Produkten vorliegt.

Jetzt die Macht des Storytellings erfahren

In einem Workshop mit Sigrid Hauer werden wir die Macht des Storytellings erfahren. Jeder Teilnehmer wird seine eigene, individuelle Geschichte entwickeln und den Aufbau spannender Stories erlernen.

Anschließend werde ich den Bogen zum Marketing schließen und zeigen, was Storytelling im Marketing kann und warum es oftmals die Basis für viele, verschiedene Marketinginstrumente ist – nicht nur für #ContentMarketing. Ihr werdet so nicht nur einen Überblick über die Vielfalt der Marketinginstrumente erhalten, sondern auch mit einem ersten #Marketing-Mix für Eure Produkte bzw. Dienstleistungen aus dem Seminar gehen.

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Die Macht des Storytellings.

Wer mehr zu Content Marketing erfahren möchte

User, die an Content Marketing interessiert waren, lasen auch folgende Posts:

Chatbots – der Angriff aus dem Internet oder ein neuer Marketingkanal?

Kennst Du schon Dein nächstes Blog-Thema?

Mehr Social Media für den Mittelstand!

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

#OlisFeedbackCorner:

Natürlich „befehligt“ Darth Vader unzählige Truppen und entwickelt ständig Strategien, die sog. Rebellen zu zerstören, ähnlich wie das viele Business-Leader im Geschäftsleben praktizieren. Doch das Führung auch anders aussehen kann und was man unter werteorientierter Akquise versteht, dies sollte ich alles am Samstag auf den Business Expertenforum 2017 erfahren. Das es zudem noch einen Bezug zu Darth Vader gibt, lest Ihr hier….

Was erwartet mich auf dem Businessforum?

Wenn man sich schon am Samstag zu einem Seminar aufmacht, sollte es sich auch lohnen. So war mein Anspruch für die Teilnahme am #Business-Expertenforum #BEF17 in Fürstenfeldbruck sehr hoch – wurde sie auch erfüllt?

Natürlich sprechen einen – je nach Interessenslage – Themen unterschiedlich an und die Themenvielfalt im Expertenforum – vom Kleidungsstil über die Telefonakquise bis hin zur Generationenbetrachtung – ist extrem, vielleicht etwas zu extrem.

Neben den Stilberatungen bin ich natürlich immer dran interessiert, Tipps und Tricks für die Kundenakquise bzw. Unternehmensentwicklung  für Euch zu sammeln und hier zu teilen.

Macht`s die Kleidung immer noch?

Zu Beginn ging es im Rahmen der Stilberatung eher um Themen des Kleidungsstils und der Persönlichkeit. So erfuhr man schnell, dass man neben den klassischen (gedeckten bzw. neutralen) Farben und den Pastelltönen eventuell auch mal an helle und auffällige Farbtöne im Erscheinungsbild denken sollte, um einen Eindruck zu hinterlassen und nicht in der grauen Masse „unter zu gehen“.

Wichtig wäre auch, Akzente bzw. Accessoires nicht zu tief anzusetzen, d.h. z.B. bis zum Bauch oder in die Knie hängende Schals, sondern diese möglichst als „Rahmen“ z.B. für das Gesicht zu gestalten, um ein Gespräch auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Wichtig sind Farben aber auch für die Assoziation, so gibt es u.a. neben den bekannten „Rottönen“, die für Stärle und Aktivitäten stehen, auch Blautöne, die Vertrauen wecken sollen und deshalb gerne von Banken verwendet werden. Dies ist deshalb nicht nur für Logos entscheidend, sondern beispielsweise für Präsentationen. Welche Farben verwende ich hier, um meine Aussage zu unterstreichen,  aber auch für die Eigenmotivation. Habe ich viel rot um mich herum, pusht mich dies eventuell zusätzlich.

Kundenakquise – ob per Telefon oder Social Media

#ClaudiaDietl bestätigt als erfahrene Kaltakquisespezialistin die Komplexität der Kaltakquise. Sie spricht sich dabei gegen „Standard-Telefonakquisen“ mit gesetzten Paraphrasen und für eine wertschätzende Kundenansprache und speziell den langsamen Vorgang des Kennenlernens aus. Der für eine erfolgreiche (Telefon-)Akquise unbeidngt notwendig ist. Man kann die Kunden nicht sofort mit seinen Angeboten überfallen, sondern muss sie in ihrer jeweiligen Situation zunächst abholen.

#JoRankl hingegen stellt die Vorteile der Nutzung von Social Media Plattformen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen vor. Mit Miriam Nagler stellt er die Vorteile von sog. Social Collaboration Plattformen heraus, die Grundlage für effiziente Kommunikation in Unternehmen sein können und auch die Schwarmintelligenz innerhalb einer Organisation nutzen. Man denke nur daran, wenn man als Mitarbeiter z.B. in eine firmeninterne Gruppe eine Frage stellt, statt selbst ewig lang nach den Lösungen (oder Formularen, Prozessen, etc. zu suchen). Zudem meint Joe, dass „Social Media (…) ein Treiber der digitalen Transformation“ ist.

Auf was sollte ich im Business achten?

#ClaudiaSchulte hingegen setzt das K.R.A.F.T.-Prinzip ein, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei steht „K“ für Kompetenz, „R“ für Reflektion, A für Ausrichtung (entspricht Zielsetzung), die nie aus dem F = Fokus verloren werden darf. Dafür muss alle T = Tatkraft aufgebracht werden. Dem würde wohl niemand wiedersprechen.

Es ging aber auch um Führungskräfteentwicklung, nicht nur im Sinne von maskulinen vs. femininen Auftreten und der Notwendigkeit der Symbiose von beiden für die Führung, sondern auch um die Coaching-Rolle bei der Führung bzw. der Annahme von Werten und der Wertschätzung der Mitarbeiter. 

Muss es immer gleich eine Nahtoderfahrung sein?

Beeindruckend waren die teils sehr persönlichen Stories der Referenten, bei denen es oft um Neuorientierung ging. Im Extremfall sogar aus einer Nahtoderfahrung oder einfacher „nur“ in Analogie zur Natur.

Schließlich wurde auch die Frage nach den neuen Herausforderungen durch die Generation Z gelenkt. Im Vordergrund stand dabei das neue Selbstverständnis der jungen Generation. Geworben hat die Referentin für ein Verständnis für die Umgangsformen und Verhaltensweisen der jungen Generation. Wichtiger als monitäre Aspekte und Strukturen scheint dieser Generation, als Individuum wahrgenommen zu werden. Sie empfahl deshalb, den Kollegen auf Augenhöhe zu begegnen, versuchen, im Alltag den Sinn zu vermitteln und schließlich Sicherheit zu geben.

Fazit

Grundsätzlich fand ich die Bandbreite der Themen vor der eigenen Fokussierung schwierig. Anscheinend war dies auch für viele andere eine Herausforderung, der sie sich nicht stellen wollten, da die Resonanz doch hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Trotzdem konnte man interessante Aspekte sammeln und Eindrücke gewinnen.

Wenn Ihr Euch jetzt noch fragt, was eigentlich nun Darth Vader mit dem Businessforum zu tun hatte? Ganz einfach. Am selben Tag und auf dem selben Gelände fand auch ein Star Wars Fan-Treffen bzw. eine Promo für den Modellbau statt. So liefen den ganzen Tag verkleidete Personen als Darth Vader & Co. herum, so dass das Bild oben entstehen konnte. Eine schöne Abwechslung an einem strahlenden Sonnentag 😉

 

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Alle hassen Kalt-Akquise

Alle hassen Kalt-Akquise

#OlisFeedbackCorner: Bei meinem ersten Besuch auf der #Sales-Marketing-Messe in München Anfang März war ich doch überrascht, dass einerseits für so ein Thema der Zuspruch doch verhalten war.

Während die Vorträge der vielen Referenten zum Teil sehr gut besucht waren, zeigten die Messestände noch Potential nach oben – zumindest bzgl. der Interessenten.

Messeinhalte – von A wie Akquise bis Z wie Zielgruppe

Viele Referenten appellierten keine Angst vor der Kaltakquise zu haben, sondern sich bewusst vorzubereiten. Dabei wurde auch betont, dass es heutzutage vielmehr auf ein faires Miteinander ankommt statt eines „Verkaufens um jeden Preis“. Dr. Langhans brachte es so auf den Punkt, während früher auch einem Eskimo ein Kühlschrank verkauft werden sollte, quasi als höchste Stufe des Verkaufserfolgs, gilt heute das Credo: Du verkaufst einem Eskimo keinen Kühlschrank.

#ClaudiaDietl betonte in ihrem Vortrag, dass es auf das Beziehungsmanagement ankommt, so gelangt man von der Kaltakquisephase in die „warme“ Phase und damit in das Interessengespräch bzw. die Inhaltsphase. Ihr geht es dabei um die Ethik im Gespräch.

Ein weiterer wichtiger Hinweis an diesem Tag war, nicht sofort alle Argumente aufzuzählen, sondern einen Spannungsbogen zu erzeugen. Zudem wurde von mehreren Referenten immer wieder betont, Spaß und Engagement bei der Kundengewinnung zu haben und zu zeigen. Wenn man seinen Job bzw. die Aufgabe nicht liebt, wird man nicht authentisch rüber kommen.

Erfolgreich wird man speziell dann sein, wenn man es zusätzlich schafft, „Anders-als-die -anderen“ zu sein – das bekannte AAA-Prinzip.

Weitere wichtige Themen waren die #Einwandbehandlung und der #Kundenfunnel, der heute oft vom Besucher auf der Homepage über die #Leadgewinnung und die Conversion zum Interessenten und schließlich zum Kunden führen.

Digitale Kundengewinnung im Mittelstand

Digitale Kundengewinnung im Mittelstand

Kunden verhalten sich heute anders. Wir verhalten uns heute anders.

Deshalb sieht man sich heute im Vertrieb des Mittelstands einer immer größeren Herausforderung gegenüber. Kunden stellen Fragen über Fragen. Gestern noch als sichere Stammkunden eingeschätzte Kontakte sind plötzlich flüchtig und man hat keine weiteren Adressen parat, um neue Kunden ansprechen zu können.

Was macht den eigentlich das Marketing? Können die nicht mal für mehr Kunden(kontakte) sorgen?

Früher haben die Kunden immer nur Produkte von uns gekauft. Ja, früher! Warum sind sie jetzt weg?

Diese und viele weitere Fragen z.B. rund um das Thema (automatisierte) Kundengewinnung, Vertrauen der Kunden, Leadgenerierung und die Macht der Marke werden Daniela Heggmaier und Oliver Weber in einem interaktiven Workshop zum Thema „Kundengewinnung für den Mittelstand in der Zukunft“ am 12.Mai 2016 in München.

In dem ca. 1,5-stündigen Workshop mit Impulsvorträgen wird die PR-Expertin Daniela Heggmaier erörtern, warum eine starke Marke heute noch wichtiger ist zur Orientierung und wie man diese aufbaut. Der Kundengewinnungsexperte Oliver Weber wird Beispiele dafür geben, wie ein Kundengewinnungs-Funnel aussehen kann, um Kundenkontakte beispielsweise automatisiert zu generieren und somit für den Vertrieb eine wichtige Vorleistung zu schaffen.

Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Alltagsherausforderungen einzubringen und gemeinsam mit den Referenten Hinweise, Tipps und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Jetzt gleich noch einen der begrenzten Plätze im Seminar sichern – hier!

Der Workshop findet am 12. Mai 2016 in den Seminarräumen des Arbeitstraums München statt, Freibadstr. 30.

Die Referenten freuen sich auf Euch:
Kundengewinnung für den MittelstandDaniela Heggmaier arbeitet als freiberufliche Journalistin, Ghostwriterin und PR-Beraterin für Unternehmen und Solopreneure. Für und mit ihren Kunden gestaltet sie Sichtbarkeits-Offensiven, Blogs, Kundenzeitschriften und PR-Kampagnen. Sie inspiriert in Workshops, Schreibwerkstätten und Vorträgen zu zukunftsorientierter und gewinnbringender Kommunikation. Die Kommunikationswissenschaftlerin arbeitete in der PR und im Marketing von Technologieunternehmen bevor sie 1996 mit einer PR-Beratung für IT-Unternehmen startete. www.danielaheggmaier.com

 

MunichMarketingOliver Weber ist Kundengewinnungs-Experte und bietet mittelständischen Unternehmen eine fundierte Unternehmensanalyse bzw. -beratung sowie die Konzeption von erfolgreichen und umsetzbaren Marketingideen. Sein Fokus liegt auf einem Gesamtmarketingkonzept zur Kundengewinnung, das die Bereiche digitales Marketing (Social Media, Online Marketing, Mobile Marketing), Content Marketing, PR und klassische Marketing-Aktivitäten vereint. Der Mehrwert liegt in dem zielgruppengerechten Zusammenspiel dieser Ansätze. www.munichmarketing.de

 

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