Klein, aber im Rampenlicht…

Klein, aber im Rampenlicht…

…sind nicht nur die Figuren der Firma Schleich bei der Galileo-Reportage über die Produktion bzw. Herstellung der (Spiel-)Figuren für Kinder und Erwachsene.

Differenzierung ist alles für den Erfolg

Beim Thema #Unternehmensentwicklung ging das Pro7-Reportage-Team diesmal der Frage nach, was das Unternehmen so erfolgreich macht – schon seit mehr als 80 Jahren – und wie es sich im Markt differenzieren kann.

Dabei wird schnell klar, dass es um die Liebe zum Detail und die aufwändige Prouktion geht. Die Firma schleicht rühmt sich zudem, noch einige Produktionsschritte – nicht nur bei der Konzeption, sondern auch in der Massenfertigung – händisch durchzuführen, z.B. die Bemalung der Figuren.

Auf die Feinheiten kommt es an

Auch wenn mittlerweile im Zuge einer größeren #Expansion in den letzten Jahren die Produktion zu großen Teilen ins Ausland, u.a. nach China und Rumänien verlegt wurde, wird immer noch Wert auf händische Detailarbeit gelegt.

Dies rechtfertigt auch eine deutlich höheren Verkaufspreis und dies bereits seit Jahren und mit äußerst erfolgreichen Wachstumsraten der Firma.

So kommt man ins Rampenlicht

Bei der Gelegenheit hatte ich die große Gelegenheit auch mal ins TV-Rampenlicht zu geraten. Als #Marketingexperte wurde ich sowohl zur #Differenzierung als auch der Idee der Auslandsproduktion befragt. Da ich selbst seit Kindertagen mit den Produkten der Firma konfrontiert bzw. vertraut bin (meine Schlumpf-Figuren habe ich heute noch), kann ich natürlich nichts Negatives zur Firma Schleich sagen. Viele Erwachsene haben diese Kleinode mittlerweile lange als Sammlerobjekte entdeckt, gerade aufgrund ihrer Detailtiefe aber auch der Robustheit. So werden sie teilweise von Generation zu Generation weitergegeben, nicht anders bei uns zu Hause.

Aus Unternehmensberatungssicht ist ebenfalls nichts gegen eine – zumindest teilweise – Auslagerung der Produktion einzuwenden. Zumindest, wenn sicher gestellt ist, dass die Qualität nicht darunter leiden muss. Das es filegran arbeitende Menschen auch außerhalb Deutschlands gibt, ist nun mal eine Tatsache.

Image ist der Kern vieler Firmen

Schwieriger ist da dann aus Marketingsicht zu beurteilen, welchen Eindruck es für eine Firma hinterläßt, wenn sie den Anschein erwecken würde, rein in Deutschland zu produzieren, man aber das Gegenteil feststellen würde. Dies ist/war im Falle der Firma nicht so, aber das würde definitiv einen #Imageschaden darstellen.

Zwar hat sich laut dem #Galileo-Produktionsteam ergeben, dass bei einigen Figuren nicht mehr komplett alles von Hand bemalt wird – gerade große, einheitliche Flächen -, dies ist aber eher ein „Schönheitsfehler“ und auch nicht bestritten von der Firma.

Aber gerade das Image, in diesem Fall der detailgetreuen und zum Teil händischen Produktion, ist der Differenzpunkt zum Wettbewerb. Somit auch die Begründung für die deutlich höheren Preise. So erhält man ein ganz anderes Erlebnis. Sieht man beispielsweise die Figuren an, hat man zum Teil den Eindruck, sie würden „zurückschauen“.

Was nehme ich als Marketingexperte mit?

Für mich war es auch mal wieder spannend, einen Produktionsablauf zum Teil mitzuerleben und natürlich steht man gerne zur Verfügung, wenn man schon als „Marketingexperte“ angefragt wird. Interessant sind dann auch die Fragen, mit denen man sich so ansonsten von sich aus auch nicht beschäftigt hätte. Man liest sich selbst mehr ein, analysiert und freut sich, wenn die Aufnahmen etwas geworden sind.

Enttäuscht ist man eher über die Asuwahl. Da ist man 2 Stunden beim Dreh udn wird 5-7 Themen gefragt, neu beantwortet – neuer Take und am Ende ist der Anteil doch relativ gering. Aber dies weiß man im Vorfeld, man macht es sich nur nicht dauerend bewußt. Es erhöht aber den Respekt vor derartigen Reportagen. Man lernt wieder den Aufwand und die vielen Arbeiten hinter den Kulissen wertschätzen.

Fazit – na, klar, jederzeit wieder 😉

Wer die gesamte Reportage sehen möchte (sie lief kurz vor Weihnachten live im TV), hier ist der Video-Link.

 

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Das war die IHK Existenz 2017…

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Es reicht! „Geht nicht…“ – geht gar nicht!

 

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Das war die IHK Existenz 2017…

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… #OlisFeedbackCorner: Es ist ja noch mal deutlich etwas anderes, nur dabei zu sein oder selbst eine Rolle als Dozent auf solch einer Veranstaltung zu spielen.

Die Zuhörer nehmen am meisten mit, wenn sie fragen

Ich habe es heute auf alle Fälle auf der #IHKExistenz genossen. Hatte sehr interessierte und aktive Zuhörer, deren Fragen den Vortrag erst recht belebt haben. Es ist ja viel schöner, aktiv Fragen beantworten zu können, als „nur“ den eigenen Vortrag zum Besten zu geben. In diesem Sinne vielen Dank den Teilnehmern und den Fragenden.

Micromoments – die neuen „Zielgruppen“

Kern meines Vortrages war natürlich mal wieder Marketing, nicht nur für Unternehmer, die gerade eine Firma übernommen haben – das Leitmotiv des gesamten IHK-Tages. Es ging vielmehr darum, zu erörtern, wie sich Marketing in den letzten Jahren deutlich verändert hat und noch verändert. Von den #4Ps zu den heutigen #8Ps – von ehemaligen TV-Zielgruppen zu Micromoments und damit den Herausforderungen für Werbetreibende, potentielle Kunden entlang der Customer Journey immer wieder inhaltlich abzuholen, Informationen und Mehrwert zu vermitteln und so Vertrauen für die gemeinsame Geschäftsbeziehung aufzubauen.

Wichtig ist dafür die Vielzahl der #Marketinginstrumente zu verstehen, die jeweiligen Anforderungen zu kennen und die Wirkungsweisen, z.B. in einem #Funnel zu kennen.

IHK Existenz ist DIE Institution in der Münchner Gründungsszene

Ich denke, die IHK Existenz ist nach wie vor – ich besuche sie nun schon im 10. Jahr – das erste Mal als Referent, ein wichtiger Baustein und Info-Pool für #Gründer und #Gründerinnen.

Mit über 100 Vorträgen parallel zur Gründermesse haben die Besucher die Chance zu allen Themen – von der Rechtsform, Absicherung über die Finanzierung und Marketing bis zu Spezialthemen wie Franchise & Co. – wichtige Informationen geballt und kostenfrei zu sammeln. Das ist zwar anstrengend aber in dieser Infodichte auch genial.

Also dann bis 2018 auf derIHK Existenz!

Hier das Programm der IHK-Existenz…

am 25.11.2017 in München.

Hier einfach und aktuell downloaden:

Programm der Vorträge und Infos auf der Existenz 2017

Auf der diesjährigen Existenzgründermesse der IHK, der Existenz, geht es primär um das Thema „Unternehmensnachfolge“ und auch hier ist Marketing besonders wichtig.

Also gleich mal das Programm nach interessanten Themen durchsuchen:

Aktuelles Programm der IHK Existenzmesse am 25.11.2017

Ich freue mich, auch einen Vortrag beitragen zu dürfen (14 Uhr, Raum C119). Vielleicht sieht man ja den einen oder anderen – würde mich freuen!

 

Ich schieß Dich ab – mit Wasser!

Ich schieß Dich ab – mit Wasser!

Beim „Tag der offenen Tür“ des #SCE – Strascheg Center for Entrepreneurship an der #Hochschule für angewandte Wissenschaft München – konnte man sich davon ein Bild machen.

Kommt der Strom von der Nord-Süd-Trasse oder vom Nachbarn?

Ein Startup das sich mit kleinen, privaten #Energiennetzwerken beschäftigt – #Pioniernetz hat hierzu eine Antwort. Warum nicht die überschüssige Energie der eigenen, alternativen #Stromerzeugung mit den Nachbarn direkt teilen. Kein Einspeisen in das zentrale Stromversorgungsetzwerk zu geringen Preisen, sondern die Rentabilität direkt mit der Kostenbeteiligung des Nachbarn verbessern.

Klingt gut und macht Sinn, sicherlich interessant weiter zu verfolgen.

Öfter mal eine neue Kleidung?

Weil wir schon beim Thema „alternativ“ sind. Wie wäre es mit einem flexiblen Kleidungsstück, welches mit alternativen Stoffteilen, z.B. einem anderen Arm bzw. Innenfutter, etc. ausgewechselt und so quasi als neue „Klamotte“ da herkommt. Klingt ebenfalls schrill, aber durchdacht.

Ein erstes Muster der Firma #Tozy – von professioneller Schneiderhand gefertigt – überzeugt vom Chic und scheint auch einfach anwendbar. Dies richtet sich wohl nicht nur an Frauen, die sich dem Anlass entsprechend kleiden wollen und auch mal durch Abwechslung herausstechen, sondern eben auch an Personen, die an Nachhaltigkeit und Ökologie interessiert sind. Dies paßt auf alle Fälle zum Zeitgeist.

Jetzt spritzt es richtig

Der Jahreszeit angemessen scheint die Idee von #Spyra. Eine richtige Wasserpistole. Was sag ich ein Wasser-Maschinengewehr. Wer bisher ein bißchen spritzte und nach einem kurzen „Dauerstrahl“ gleich wieder leer war, wird sich freuen. Spyra hat eine Wasserspritze entwickelt, die nicht nur „Impulsstöße“ ermöglicht statt Dauerstrahl, sondern auch in Sachen Reichweite neue Maßstäbe setzen möchte.

Da sind die Lasertag-Kämpfe und Farbpatronen bald alter Schnee von gestern. Die Wasseralternative hat den großen Vorteil, dass sie Spaß macht und nicht gefährlich ist, trotzdem bleibt der Sport bzw. Wettbewerb erhalten.

Jetzt muß zur Technik noch das richtige Design kommen und schon heißt es „Schuß frei!“

Schluß mit Taxiwerbung

Für mich als Marketer war es natürlich besonders schön zu sehen, dass auch das Marketing bei den neuen Startups nicht an Stellenwert verloren hat. Es gibt auch hier einen neue „Alternative“. Nicht mehr nur die Ströers dieser Welt bzw. die altbekannte Taxi- und Buswerbung

Der #Wrapclub hat in seinem Portfolio mittlerweile mehrere tausend (Privat-)Wägen, die Kunden mit ihrer individuellen Werbung „bekleben“ können. Der Vorteil? Ganz klar: man fällt nicht nur mehr auf, weil es eben nicht die festgelegte Route des Busses ist, von der meine Werbung strahlt oder ein Taxi, auf das keiner mehr achtet bzw. dass mich vorher noch geschnitten hat und ich schon einen „Hals“ habe. Nein, der größte Vorteil liegt im Tracking.

Mit einem eingebauten GPS werden die Strecken der Autos genau getrackt und auch nur abgerechnet, was vereinbart wurde. Statt fiktiver Reichweite echte Messung. Dies ist zeitgemäß und entspricht den Performance-Anforderungen der Werbetreibenden.

Fazit

Es gab noch viele, weitere interessante Innovationen – vom Spiegel, der einen morgens schon mit den neuesten Mails und Infos anstrahlt über ein nachrüstbaren E-Antrieb fürs Radl bis zum innovativen, mobilen Jobportal u.v.w., die einen zum Teil echt überzeugten und positiv in die Zukunft deutscher Entrepreneurs schauen läßt, trotz weiter schnell sinkender Firmengründungen.

Insgesamt eine gute und interessante Schau des SCE und Idee, auch mit den Neuerungen an die „Öffentlichkeit“ zu gehen. Hier wären aalerdings noch mehr Teilnehmer/Zuschauer wünschenswert gewesen. Aber dies war ja auch erst ein Auftakt.

 

Neue Kundengewinnungs-Cloud ist da!

Neue Kundengewinnungs-Cloud ist da!

In der mittlerweile 7. Version liegt die #Kundengewinnungscloud nun vor.

Wieder gab es einige Ergänzungen und Justierungen, um zu zeigen, wie vielfältig Marketing heute sein kann.

Kundengewinnungscloud ist kein neues Wikipedia oder Lexikon

MunichMarketing, die Verfasser dieser Cloud, stellen dabei wiederholt klar, dass es nicht um eine „philosophische“ Diskussion über die einzelnen Zuordnungen gehen soll. Natürlich läßt sich beispielsweise herrlich streiten, ob Social Media primär „nur ein Hilfsmittel“ für die PR ist oder doch schon lange dem Welpenstadium entwachsen und selbst viel zu bedeutend.

Keine neue Kopie von vorhandenen Informationen

Genauso erhebt die Kundengewinnungs-Cloud keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Viele Plattformen und Marketinginstrumente stehen eher pars pro toto in der Darstellung, als hier wirklich zu versuchen, alle vorhandenen Plattformen und Möglichkeiten abzubilden. Hier steht Übersicht und Orientierung klar vor Vollständigkeit. So sei an dieser Stelle lieber vertrauensvoll auf andere – sehr sinnvolle – Übersichten, wie z.B. das Social Media Prisma von Ethority verwiesen, als zu versuchen diese und ähnlich verfügbare Darstellungen nochmals zu kopieren.

Kundengewinnungscloud fördert Übersicht und Auswahl

MunichMarketing legt mit seiner Darstellung der Marketinginstrumente und Hilfsmittel den Fokus klar auf eine erste Übersicht und Hinweis auf Abhängigkeiten zwischen den Marketinginstrumenten.

Die positive Nachricht ist einerseits, dass für jeden Unternehmer und für jede Firma mind. ein bis viele Marketingkanäle und -instrumente verfügbar sind – unabhängig von Budget, Zeit und Engagement.

Weiterhin sehr wichtig ist, dass sich die Marketinginstrumente beeinflussen (können) und oft erst das Zusammenspiel den richtigen Erfolg bringt.

Bei Fragen kann man sich natürlich gerne direkt an mich oder MunichMarketing wenden.

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

#OlisFeedbackCorner:

Natürlich „befehligt“ Darth Vader unzählige Truppen und entwickelt ständig Strategien, die sog. Rebellen zu zerstören, ähnlich wie das viele Business-Leader im Geschäftsleben praktizieren. Doch das Führung auch anders aussehen kann und was man unter werteorientierter Akquise versteht, dies sollte ich alles am Samstag auf den Business Expertenforum 2017 erfahren. Das es zudem noch einen Bezug zu Darth Vader gibt, lest Ihr hier….

Was erwartet mich auf dem Businessforum?

Wenn man sich schon am Samstag zu einem Seminar aufmacht, sollte es sich auch lohnen. So war mein Anspruch für die Teilnahme am #Business-Expertenforum #BEF17 in Fürstenfeldbruck sehr hoch – wurde sie auch erfüllt?

Natürlich sprechen einen – je nach Interessenslage – Themen unterschiedlich an und die Themenvielfalt im Expertenforum – vom Kleidungsstil über die Telefonakquise bis hin zur Generationenbetrachtung – ist extrem, vielleicht etwas zu extrem.

Neben den Stilberatungen bin ich natürlich immer dran interessiert, Tipps und Tricks für die Kundenakquise bzw. Unternehmensentwicklung  für Euch zu sammeln und hier zu teilen.

Macht`s die Kleidung immer noch?

Zu Beginn ging es im Rahmen der Stilberatung eher um Themen des Kleidungsstils und der Persönlichkeit. So erfuhr man schnell, dass man neben den klassischen (gedeckten bzw. neutralen) Farben und den Pastelltönen eventuell auch mal an helle und auffällige Farbtöne im Erscheinungsbild denken sollte, um einen Eindruck zu hinterlassen und nicht in der grauen Masse „unter zu gehen“.

Wichtig wäre auch, Akzente bzw. Accessoires nicht zu tief anzusetzen, d.h. z.B. bis zum Bauch oder in die Knie hängende Schals, sondern diese möglichst als „Rahmen“ z.B. für das Gesicht zu gestalten, um ein Gespräch auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Wichtig sind Farben aber auch für die Assoziation, so gibt es u.a. neben den bekannten „Rottönen“, die für Stärle und Aktivitäten stehen, auch Blautöne, die Vertrauen wecken sollen und deshalb gerne von Banken verwendet werden. Dies ist deshalb nicht nur für Logos entscheidend, sondern beispielsweise für Präsentationen. Welche Farben verwende ich hier, um meine Aussage zu unterstreichen,  aber auch für die Eigenmotivation. Habe ich viel rot um mich herum, pusht mich dies eventuell zusätzlich.

Kundenakquise – ob per Telefon oder Social Media

#ClaudiaDietl bestätigt als erfahrene Kaltakquisespezialistin die Komplexität der Kaltakquise. Sie spricht sich dabei gegen „Standard-Telefonakquisen“ mit gesetzten Paraphrasen und für eine wertschätzende Kundenansprache und speziell den langsamen Vorgang des Kennenlernens aus. Der für eine erfolgreiche (Telefon-)Akquise unbeidngt notwendig ist. Man kann die Kunden nicht sofort mit seinen Angeboten überfallen, sondern muss sie in ihrer jeweiligen Situation zunächst abholen.

#JoRankl hingegen stellt die Vorteile der Nutzung von Social Media Plattformen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen vor. Mit Miriam Nagler stellt er die Vorteile von sog. Social Collaboration Plattformen heraus, die Grundlage für effiziente Kommunikation in Unternehmen sein können und auch die Schwarmintelligenz innerhalb einer Organisation nutzen. Man denke nur daran, wenn man als Mitarbeiter z.B. in eine firmeninterne Gruppe eine Frage stellt, statt selbst ewig lang nach den Lösungen (oder Formularen, Prozessen, etc. zu suchen). Zudem meint Joe, dass „Social Media (…) ein Treiber der digitalen Transformation“ ist.

Auf was sollte ich im Business achten?

#ClaudiaSchulte hingegen setzt das K.R.A.F.T.-Prinzip ein, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei steht „K“ für Kompetenz, „R“ für Reflektion, A für Ausrichtung (entspricht Zielsetzung), die nie aus dem F = Fokus verloren werden darf. Dafür muss alle T = Tatkraft aufgebracht werden. Dem würde wohl niemand wiedersprechen.

Es ging aber auch um Führungskräfteentwicklung, nicht nur im Sinne von maskulinen vs. femininen Auftreten und der Notwendigkeit der Symbiose von beiden für die Führung, sondern auch um die Coaching-Rolle bei der Führung bzw. der Annahme von Werten und der Wertschätzung der Mitarbeiter. 

Muss es immer gleich eine Nahtoderfahrung sein?

Beeindruckend waren die teils sehr persönlichen Stories der Referenten, bei denen es oft um Neuorientierung ging. Im Extremfall sogar aus einer Nahtoderfahrung oder einfacher „nur“ in Analogie zur Natur.

Schließlich wurde auch die Frage nach den neuen Herausforderungen durch die Generation Z gelenkt. Im Vordergrund stand dabei das neue Selbstverständnis der jungen Generation. Geworben hat die Referentin für ein Verständnis für die Umgangsformen und Verhaltensweisen der jungen Generation. Wichtiger als monitäre Aspekte und Strukturen scheint dieser Generation, als Individuum wahrgenommen zu werden. Sie empfahl deshalb, den Kollegen auf Augenhöhe zu begegnen, versuchen, im Alltag den Sinn zu vermitteln und schließlich Sicherheit zu geben.

Fazit

Grundsätzlich fand ich die Bandbreite der Themen vor der eigenen Fokussierung schwierig. Anscheinend war dies auch für viele andere eine Herausforderung, der sie sich nicht stellen wollten, da die Resonanz doch hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Trotzdem konnte man interessante Aspekte sammeln und Eindrücke gewinnen.

Wenn Ihr Euch jetzt noch fragt, was eigentlich nun Darth Vader mit dem Businessforum zu tun hatte? Ganz einfach. Am selben Tag und auf dem selben Gelände fand auch ein Star Wars Fan-Treffen bzw. eine Promo für den Modellbau statt. So liefen den ganzen Tag verkleidete Personen als Darth Vader & Co. herum, so dass das Bild oben entstehen konnte. Eine schöne Abwechslung an einem strahlenden Sonnentag 😉

 

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CustomerSharing hilft allen

CustomerSharing hilft allen

Ihr fragt Euch sicherlich, was CustomerSharing ist, hier folgt die Antwort.

Kunden teilen bereits fast alles

Es ist im Endeffekt eine Form des #Empfehlungsmarketings, d.h. Unternehmer folgen endlich den Gewohnheiten ihrer Kunden. Customer teilen heute ihr Auto, ihre Wohnung, Werkzeuge und vieles mehr, nur bei den Firmen herrscht oft noch die Meinung vor, ich gebe meinen Kunden nicht her, sonst ist er weg bzw. habe ich weniger Umsatz. Dabei ist das Gegenteil der Fall.

Optimale Kundenbetreuung zahlt sich in Kundenbindung aus

Wenn der Kunde merkt, dass ich ihn nicht „besitzen“ bzw. „melken“ will, sondern mich ehrlich um seine Anliegen kümmere, indem ich ihn für jedes (Teil-)Problem den besten Ansprechpartner nenne, wird er mich schätzen. Er wird mich immer wieder kontaktieren und einbinden, schließlich – dies ist noch viel wichtiger – wird er mich empfehlen.

Kunden sind bereits heute in der einen Minute ALDI-Kunde, im nächsten Moment aber vielleicht Louis Vuitton-Kunden, d.h. der Kunde wird sowieso schon von vielen Unternehmern „geteilt“. Der Customer möchte aber selbst entscheiden, mit wem er zusammenarbeitet. Er wird dies auch selbständig umsetzen, ob ich will oder nicht. Ich bin also wesentlich authentischer, wenn ich ihn dabei unterstütze.

#ClientSharing sollte der Normalfall sein und zwar nicht im Sinne eines – gemeinsam pressen wir den Kunden aus -, sondern, wir versuchen gemeinsam, das Beste für den Kunden zu organisieren.

Unternehmer, habt Mut zum CustomerSharing!

#CustomerSharing hat zudem den großen Vorteil, dass man seine Klienten nicht nur mit anderen gemeinsam betreut, sondern, dass im Optimalfall, auch die ihre Clients mit Dir sharen – dies führt schließlich zu mehr Umsatz und Zufriedenheit für alle.

Ich weiß, dies klingt sehr ehrenvoll und vollmundig. Auch ich habe natürlich Probleme, immer direkt Leuten etwas positives zurück zu geben, die mir Kunden zugeführt haben. Aber oftmals gelinkt mir dies mit einem Dritten, d.h. auch wenn die „Vergütung“ nicht immer direkt zurück erfolgen kann, geht es um die Einstellung. So erfreue ich wiederum Dritte und die im besten Falle weitere Unternehmer. Wenn man das ganze als Kreislauf und im Gesamtsystem sieht, wird  alles doch irgendwie wieder „vergütet.“ Dies sollte aber auch gar nicht im Vordergrund stehen.

Im Vordergrund sollte der Vorteil für Deinen Kunden stehen – dies meine ich nicht nur heroisch!

ClientSharing erweitert die eigene Wissensbasis

Schließlich führt #ClientSharing auch dazu, dass man viel mehr Einblicke gewinnt und somit selbst unheimlich profitiert. Man bekommt immer wieder etwas von den eigenen „Randthemen“ mit und wird professioneller in der Abstimmung mit Kooperations-partnern. Dies dient nicht nur der eigenen Know-how-Erweiterung, sondern auch dem Kunden, weil es weniger Schnittstellenverluste gibt und mehr Transparenz.

Erst letzte Woche hat mir wieder eine potentielle Kundin geschrieben, dass sie so die Nase voll hat von verschiedenen Website-Agenturen. Alle versuchen zunächst, Ihr einen neuen Webshop zu verkaufen, obwohl sie nur eine Betreuung wünscht, indem sie zuerst das vorhandene Equipment schlecht machen und dann die Vorteile der eigenen Lösung preisen. Sie möchte nun ihren Online-Shop aufgeben, da sie mittlerweile vor dem dritten Systemwechsel steht und immer noch kein Geld damit verdient hat. Hier geht es also eindeutig um Zusammenarbeit statt gegeneinander zu agieren.

Wenn sie hier in der Vergangenheit jemanden gehabt hätte, der schon im Vorfeld eine Selektion der relevanten Shops und der Anforderungen durchgeführt hätte, statt im Aktionismus einfach mal ein Shopsystem hochzubauen, hätten wohl alle mehr davon gehabt – eine langfristige Bindung zur Web-Agentur (statt den dritten Wechsel), einen florierenden Shop und wahrscheinlich zufriedenere Shop-Kunden.

Die Vorteile für CustomerSharing im Überblick

Customer- bzw. ClientSharing bietet folglich:

  • Mehr Zufriedenheit des Kunden und damit Kundenbindung
  • Mehr Umsatz für alle
  • Zusätzliche Einblicke in angrenzende Themengebiete
  • Verbesserte Koordinationsfähigkeiten.