Jetzt Geld mit TV-Werbung verdienen!

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Fernsehwerbung lässt sich nicht tracken

Zumindest versuchen einem dies seit Generationen die Fernseh- und Marketingverantwortlichen weiß zu machen. Im Web 2.0 gilt dies aber schon lange nicht mehr. DRTV heißt das neue Zauberwort und steht für „Direct Response TV“.

Dabei wird aufgrund unterschiedlicher KPIs versucht, die direkt zurechenbare Reaktion bzw. Interaktion des Fernsehzuschauers zu messen und entsprechend den TV-Spot bzw. TV-Kanal so lange anzupassen, bis die optimale Kombination für den Werbetreibenden entsteht. Das Ziel wird zuvor festgelegt, z.B. die Steigerung der Verkäufe.  Vergleichbar ist das Vorgehen mit den klassischen A-/B-Testing im Online-Bereich, z.B. bei SEA.

Fernsehwerbung lässt sich also doch bewerten. #DRTV stellt dabei den Performance-Gedanken klar vor den Imageaspekt, den wir aus dem klassischen  TV-Geschäft kennen.

Haben GRPs ausgedient?

Bis heute werden Reichweiten im TV meist aufgeteilt in verschiedene Zielgruppen, wobei die Gruppe zw. 14 – 49 Jahre wohl die bekannteste, zumindest die am meisten umgarnte von den Werbetreibenden ist. Hier verspricht man sich traditionell eine hohe Kaufkraft und auch einen höheren Willen zum Kauf als beispielsweise in der Altersgruppe darüber bzw. darunter.

Agenturen, wie #Leadlink, gehen hier einen Schritt weiter und verfolgen, was aus dieser sog. Bruttoreichweite an Aktivitäten übrig bleibt. Wir alle wissen, dass in Zeiten von „Second Screen“, will heißen wir surfen z.B. auf dem Tablett neben dem Fernsehschauen, noch an Aufmerksamkeit und dann an Aktivität übrig bleibt von der teuren TV-Werbung.

Die Bruttoreichweite ist also nicht mehr der Bewertungsmaßstab, sondern die wirklich erzielte Aktivität (Performance).

Zielsetzung ist mal wieder das wichtigste

Um bewerten zu können, ob eine TV-Werbung neben den theoretisch erreichten Menschen auch wirklich erfolgreich war, ist es zuerst – wie immer – wichtig, zu definieren, was das Ziel ist.

Wenn es mir beispielsweise statt um das steigende Image primär um den Abverkauf geht, sollte ich vielleicht meinen TV-Spot anders und zielführender gestalten. Das selbe ergibt sich, wenn Menschen dazu animiert werden sollen, beispielsweise an einer Veranstaltung teilzunehmen, dann tritt ggf. die (Absender-)Firma auch in der Außenwirkung zurück (also weniger Image).

Herausforderung ist die Messung

Wie oft und gerade im TV ständig ist die größte Herausforderung die Messung. Als Online Marketer ist man verwöhnt und gewohnt viel messen zu können (auch wenn wir oft denken, wir könnten noch mehr messen als in Wirklichkeit). Hier besteht ein Problem, da es sich meist um einen Medienbruch handelt, um den Menschen zum Messen zu bewegen. Klassisches Beipiel ist natürlich der Aufruf an einem Gewinnspiel im TV, welches über eine spezielle Hotline-Nummer abgewickelt wird. Hier läßt sich relativ einfach (aber teuer) messen, was der TV-Spot (vermutlich) verursachte, wenn die Nummer sonst nirgendwo kommuniziert wird und die Ausstrahlungen genau mit dem Telefonaufkommen gematcht werden können. Oftmals scheitert dies an Kapazitäten im Telefonnetz bzw. anderen Hemmschwellen (z.B. Telefongebühren).

Eine kostengünstigere Alternative könnte hier eine spezielle Landingpage sein, auf die der TV-Zuschauer gehen muß, um z.B. einen Rabatt auf ein Produkt zu erhalten. Dies dürfte gerade zu Beginn einen guten Messwert ergeben, wenn man dann den Traffic auf der Seite mißt und schließlich durch einen entsprechenden Funnel auch noch die abschließenden Käufe.

Stetige Optimierung führt zum Ziel

Natürlich ist bei der reinen Messung noch nicht Schluß. Die hohe Kunst der DRTV-Experten beginnt erst dann, indem sie performance-abhängig die richtigen TV-Kanäle und vorallem Zeiten raussuchen. Geringere Abverkaufszahlen sind nämlich beispielsweise nur dann schwierig, wenn der Werbespot sehr teuer in der Ausstrahlung ist. Gehe ich aber in Spartenkanäle und dann noch in Randzeiten und bediene mich quasi der „Resterampe“ der Medienschaltungen, werden die Preise deutlich günstiger. Schon kann das eingesetzte Marketingkapital deutlich effizienter eingesetzt sein als beispielsweise bei einer groß angelegten Social Media oder Print-Kampagne.

Essentiell ist auch, den Spot in der Aussage zu optimieren. Was versteht der Kunde? Was soll er tun?

Wichtig hierfür ist das richtige Verständnis der Agentur vom Produkt und der Leistungsfähigkeit der einzelnen TV-Kanäle.

DRTV ist ein spannendes und erst am Beginn befindliches Themenfeld und eignet sich nicht nur für große Konzerne, sondern ist auch schon bei 5-stelligen Werbebudgets durchaus ein Thema. Interessant wird es auch sein, zu sehen, wie sich DRTV als Alternative zu You-Tube-Werbung bzw. weiteren Werbeformaten in den Nicht-Linearen-Fernseh-Formaten entwickelt.

 

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Storytelling ist interessant…

 

 

 

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Neue Kundengewinnungs-Cloud ist da!

Neue Kundengewinnungs-Cloud ist da!

In der mittlerweile 7. Version liegt die #Kundengewinnungscloud nun vor.

Wieder gab es einige Ergänzungen und Justierungen, um zu zeigen, wie vielfältig Marketing heute sein kann.

Kundengewinnungscloud ist kein neues Wikipedia oder Lexikon

MunichMarketing, die Verfasser dieser Cloud, stellen dabei wiederholt klar, dass es nicht um eine „philosophische“ Diskussion über die einzelnen Zuordnungen gehen soll. Natürlich läßt sich beispielsweise herrlich streiten, ob Social Media primär „nur ein Hilfsmittel“ für die PR ist oder doch schon lange dem Welpenstadium entwachsen und selbst viel zu bedeutend.

Keine neue Kopie von vorhandenen Informationen

Genauso erhebt die Kundengewinnungs-Cloud keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Viele Plattformen und Marketinginstrumente stehen eher pars pro toto in der Darstellung, als hier wirklich zu versuchen, alle vorhandenen Plattformen und Möglichkeiten abzubilden. Hier steht Übersicht und Orientierung klar vor Vollständigkeit. So sei an dieser Stelle lieber vertrauensvoll auf andere – sehr sinnvolle – Übersichten, wie z.B. das Social Media Prisma von Ethority verwiesen, als zu versuchen diese und ähnlich verfügbare Darstellungen nochmals zu kopieren.

Kundengewinnungscloud fördert Übersicht und Auswahl

MunichMarketing legt mit seiner Darstellung der Marketinginstrumente und Hilfsmittel den Fokus klar auf eine erste Übersicht und Hinweis auf Abhängigkeiten zwischen den Marketinginstrumenten.

Die positive Nachricht ist einerseits, dass für jeden Unternehmer und für jede Firma mind. ein bis viele Marketingkanäle und -instrumente verfügbar sind – unabhängig von Budget, Zeit und Engagement.

Weiterhin sehr wichtig ist, dass sich die Marketinginstrumente beeinflussen (können) und oft erst das Zusammenspiel den richtigen Erfolg bringt.

Bei Fragen kann man sich natürlich gerne direkt an mich oder MunichMarketing wenden.

Bewegtbild das neue Gold der Werbung

Bewegtbild das neue Gold der Werbung

#OlisFeedbackCorner: Während ich Euch im 1. Teil meiner Zusammenfassung des Online Marketing Forums 2017 (#OMF2017) in München erklärt habe, warum Influencer Marketing oft die Erwartungen enttäuscht und wie es doch funktionieren kann bzw. warum das Tracking von Marketing-Maßnahmen so wichtig ist, stelle ich Euch im 2. Teil folgende Punkte vor:

  • Bewegtbild – das neue Gold des Marketings?
  • Macht der alte Newsletter noch Sinn?
  • Storytelling fördert Kundenbindung
  • Bei aller Werbung auch an den Datenschutz denken u.v.a. mehr.

Facebook kann mehr als Posts

In einem leidenschaftlichen Appell wirbt eine der Referentinnen für Werbekampagnen mit Facebook. Dabei stellt sie klar, dass es längst über die schon bekannten Ads, z.B. im Nachrichtenteil, bei Facebook hinaus geht.

Mittlerweile stehen bis zu 8 Werbeformate bei Facebook & Co. (inkl. Töchter) zur Verfügung. Das man damit natürlich extreme Reichweiten erzielen kann, ist selbstverständlich. Zudem bietet Facebook mittlerweile Zugang zu mehr als jedem vierten Menschen auf dieser Welt, in Deutschland allein zu über 35 Mio. Bürgern. Berücksichtigt man Babies und (Klein-)Kinder somit zu mehr als jedem 2. Einwohner.

Praktisch für „Nicht-Geübte“ ist zudem die automatische Optimierung, die Facebook zum Teil für die Werbeschaltungen anbietet.

Also doch im nächsten Marketing-Mix berücksichtigen!

Storytelling – der „Film“ neben dem Film/TV

Natürlich ist das Buzzword #Storytelling derzeit in aller Munde. Storytelling ist für die einen die neue Zauberformel für alles im Marketing, für die anderen nur alter Wein in neuen Schläuchen. Wie immer steckt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Das Storytelling nicht nur Bilder und ganze „Filmsequenzen“ beim Kunden erzeugen kann und somit quasi der Film neben dem eigentlichen Film ist, ist klar. Das es aber speziell zur Vorbereitung auf beispielsweise Blockbuster und/oder Serien dienen kann, erscheint zunächst nicht selbsterklärend.

Michael Lämmle aus dem Pro7Sat1-Konzern erklärt dies anhand verschiedener Formate. So können per Storytelling beispielsweise Geschichten von neuen bzw. ausgeschiedenen Kandidaten diverser (Casting-)Shows erzählt und medial unterstützt werden. Hierfür werden bei den Sendern – mehr oder weniger aufwendig –  zusätzliche Inhalte produziert und z.B. über soziale Medien distribuiert. Aber auch die bekannten (Online-)Plattformen helfen den Sendern, die neuen Inhalte an die Frau bzw. den Mann zu bekommen.

Speziell interessant ist das, wenn man nicht ständig neue Inhalte hat bzw. ein Format gerade live „on air“ ist. Dies ist somit auch für Euch alle interessant, wenn es mal kein neues Produkt oder Dienstleistung gibt.  

Bewegtbild – das neue Gold der Marketing-Schürfer?

Das Storytelling nicht nur Bilder erzeugt, sondern u.a. auch in Bildern bzw. ganzen Filmen erfolgen kann und sollte, stellt Stephan Klein heraus.

Während es – laut des Referenten – vor 2 Jahren noch eine ca. 12%-ige Nutzung von Video-Inhalten im Netz gab, erhöhte sich die Prozentzahl mittlerweile schon auf ca. 20%. Nun kann man streiten, ob es 2019, also in weiteren 2 Jahren, bereits 90% sein werden, wie vom Referenten in Aussicht gestellt, oder weniger, was ich für realistischer halte. Zweifellos ist jedoch, dass Bewegtbild eine rasante Entwicklung durchleben wird.

Ebenfalls unbestritten ist die emotionale Kraft und die Begeisterung, die Filme entfalten können. Seit langem ist auch bewiesen, dass Inhalte, die über mehrere Sinne vermittelt werden, einfach besser und länger in Erinnerung bleiben, speziell im visuellen Bereich.

Unterstützen möchte ich auch die Aussage, dass es sich gerade bei komplexen Themen direkt anbietet, die Problematik visuell darzustellen und filmisch zu erklären, sog. „Erklärvideos“ seien hier nur kurz genannt.

Schließlich bleibt zu erwähnen, dass Video-Content heute ein wichtiger Aspekt beim Google-Ranking ist!

Der Newsletter ist tot, der Newsletter ist tot…

… er kann nicht mehr singen…

So oder ähnlich klingt es in einem alten Kinderlied. Das jedoch das Gegenteil gerade der Fall ist, beweisen Referenten von T-Systems. Sie geben vor allem wichtige Hinweise, damit der oftmals schlechte Ruf von Newslettern vermieden wird und die regelmäßigen Nachrichten an Kunden ein wichtiger Teil, z.B. bei der #Leadgenerierung, werden können.

Herausheben möchte ich von den Tipps u.a. den sog. „snackable Content“, d.h. leicht verdauliche Contents, die eher Spaß und Freude machen, in einem entspannten Umfeld, Informationen von den Firmen zu erhalten.

Auch sehr wichtig der Kernappell der beiden Referenten, nämlich Newsletter der modernen Herausforderung von mobiler Nutzung anzupassen. Dazu gehört nicht nur ein reponsives Template für den Newsletter, sondern auch eine mobile-ready Landingpage und ein „finger-friendly Design“. So dass es quasi mit einer Hand bedient werden kann.

Künstliche Intelligenz und Big Data machen es möglich…

In Zeiten von #Big Data und Künstlicher Intelligenz (#KI oder #AI) sollte zudem Personalisierung heute kein Thema mehr sein. So sei an dieser Stelle auch von mir ergänzt, dass es mittlerweile technisch überhaupt kein Problem ist, jedem seinen individuellen Newsletter zu senden, d.h. während eine Kundin den gelben Pulli angeboten bekommt, erhält ihn eine andere im roten Design – immer entsprechend der Vorlieben und Gewohnheiten laut Big Data. Aber nicht nur das, auch zur jeweils besten Uhrzeit und ggf. Temperatur an den verschiedenen Orten (Bikinis machen eben bei 20 Grad plus mehr Sinn ;-).

Personalisierung wird durch location-based-Features erst lustig

Das der große Hype um Beacons schon vorbei ist, wird der Michael Wolf nicht gerne hören, trotzdem überzeugt er mit praktischen Beispielen, wie heute Angebote durch #location-based Services personalisiert werden können.

Er weist darauf hin, dass sich durch diese Personalisierung im „richtigen“ Moment natürlich eine hohe Emotionalisierung erzeugen läßt. Wenn beispielsweise die Kundin im Schuhgeschäft gleich den Schuh angeboten bekommt, für den sie sich bereits im Netz zuvor interessiert hat, oder die Rabatte auf das passende Produkt fallen und so einen extra Impuls setzen.

Zudem lassen sich beispielsweise imaginäre Immobilienwelten für den Kunden generieren oder auch direkt beim Wettbewerb nochmals Impulse für das eigene Geschäft, z.B. vor dem Wettbewerbsladen, setzen (z.B. Rabatt).

Die simpelste Nutzung für location-based-Services ist eine Erfolgsmessung, wie z.B. im Out-of-Home-Bereich von Ströer.

Sind Sie schon auf die neuen Datenschutzregeln vorbereitet?

Nach so viel Fantasie im Seminar wird es schließlich auch wieder etwas „realistischer.“ Eine neue europaeinheitliche Datenschutzregelung (die sog. „Datenschutz-Grundverordnung“) steht für den Mai nächstes Jahr an.

Diese sieht neben einigen Klarstellungen – double-opt-in ist nun Standard – auch einige weitere Verschärfungen vor. So müssen Cloud-Nutzungen (s. Google Analytics) neu geregelt werden – also für alle Arbeit – . Zudem müssen ggf. auch noch Verfahrensverzeichnisse von den Unternehmern erstellt werden.

Da ich dies bereits für ein großes, internationales Unternehmen einmal als Projekt durchführen durfte, kann ich nur jetzt schon gratulieren und viel Spaß beim Erstellen wünschen 😉

So viel zu diesem Online Marketing Forum und den Trends für 2017, demnächst mehr Infos von anderen Veranstaltungen.

Bis dahin gerne auch ein paar andere Posts:

Online Marketing Forum

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

Kundenmeinungen sind das wichtigste…

#OlisFeedbackCorner: Warum Firmen heute eine „sperm strategy“ brauchen

 

 

Haben Influencer schon ausgedient?

Haben Influencer schon ausgedient?

#OlisFeedbackCorner: Beim Online Marketing Forum 2017 standen wie immer die Trends im Marketing im Fokus. Wer dabei etwas komplett Neues erwartete, wurde enttäuscht. Alte Bekannte wie #MobileMarketing, #LinkBuilding, #InfluencerMarketing und #Facebook-Ads dominierten die Reden – wie auch schon in den vergangenen Jahren. Trotzdem kamen wieder einige interessante Aspekte beim #OMF2017 zu Tage.

Lest hier im ersten Teil wichtige Tipps zum Thema Online Marketing, Linkbulding und Influencer Marketing. Teil 2 folgt in Kürze:

Online Marketing ohne Google und Facebook nicht denkbar, oder?

Obwohl Sven Peeck in seinem Vortrag darauf hinweist, dass mittlerweile jeder 2. Online-Marketing-Euro entweder zu Google oder Facebook geht, plädiert er für ein regelmäßiges und umfangreiches Controlling der Marketing-Maßnahmen. An einigen Beispielen macht er deutlich, dass es nicht darum geht, immer bei aktuellen und beliebten Werbekanälen zu werben, sondern dort, wo man den höchsten #ROI (Return on Investment) erhält. Er spricht sich deshalb dafür aus, immer mind. ein Gleichgewicht zwischen CAC und CLV anzustreben, außer strategische Zielsetzungen sehen eine Abweichung vor. Den ab diesem Zusatnd bzw.  wenn der CLV größer als der CAC ist, verdienen wir Geld. Dabei spollten die Kundeninteressen höher bewertet werden als die Firmeninteressen, um möglichst schnell einen CLV zu generieren und diesen auch nachhaltig zu gewährleisten.

Aber was sind CAC und CLV?

Es geht dabei um die Kosten der Kundengewinnung (Customer Acquisition Cost) und den Gesamtertrag mit dem jeweiligen Kunden (Customer Lifetime Value).

Dabei stellt er auch richtig, dass trotz aller strategischen Überlegungen, Social Media mittlerweile aus dem „Welpenstadium“ heraus gewachsen ist und ebenfalls an harten Kriterien gemessen werden muß. Somit sollte bei uns allen nach der ersten Phase überzogener Erwartungen nun – gemäß dem Hypecycle – die Phase des Realismus und der realen Berechnungen eintreten.

Absolut aus dem Herzen hat er mir gesprochen, als es darum ging, verschiedene Marketinginstrumente in verschiedenen Situationen bzw. Stufen des Kundengewinnungs-Funnels einzusetzen. Wer versucht oder denkt, er kann mit einem Marketinginstrument alle Punkte der #Kundengewinnung abdecken wird zwangsläufig scheitern, so nochmals meine Zusammenfassung.

Link-Building ist (noch) nicht tot

Das #Linkbuilding heute noch ein wichtiger und relevanter Aspekt für das Google-Ranking ist, stellt der nächste Referent anhand der eigenen Entwicklung der Tochterfirma von Sixt für Chauffeurdienstleistungen vor.

Dabei geht er sowohl auf die Dos als auch die Don´ts ein. Wichtiger Hinweis an der Stelle ist , zunächst zu klären, wieviel und woher die Links auf die eigene Seite kommen. Das dabei im Zweifel ein Link von Spiegel.de mehr wert ist als ein Link von einer befreundeten Website ist nicht wirklich neu, aber immer wieder „heilsam“ zu beachten.

Interessanter wäre natürlich gewesen, wie man an den Link von Spiegel kommt, dies bleibt allerdings (weitestgehend) unbeantwortet. Von der Empfehlung für wirklich guten und nützlichen Content einmal abgesehen.

Ist der Hype für Influencer Marketing schon vorbei?

So zumindest könnte man es vermuten, wenn man den provokativen Titel „Influencer – Blah“ liest. Allerdings ist dies von einer Influencer-Agentur nicht wirklich zu erwarten und so geht es primär darum, die Anspruchshaltung gegenüber #InfluencerMarketing neu zu justieren.

Neben den Aspekten, warum Influencer-Marketing heute gemacht wird, spielen dann im Vortrag die Kosten eine Rolle. Bei extremen Kosten für einzelne Posts (speziell Video) bei Top-Influencern von 300.000€ und mehr (laut aktueller Studie auf der Rockstars) eine durchaus berechtigte Frage.

Darüber hinaus weisen die Referenten aber auch daruf hin, dass oftmals eine zu breite Streuung bei großen Influencern und ein fehlender Marken-Fit Ursache für nicht erfolgreiche Influencer-Kampagnen sind.

Obwohl die Vortragenden natürlich durchaus Recht haben mit ihrem Aufruf für ein sog. Micro-Influencer-Engagement, d.h. die „Beauftragung“ von kleinen Influencern statt der großen, teuren Influencer-Stars á la „Biggi“, bleiben sie die Antwort schuldig, wie dann Fehler in der Steuerung der Influencer abgewendet werden können und die zunehmende Materialisierung der Stars verhindert werden kann.

Dem Grundsatz  Influencer-Marketing ist kein Reichweiten-Marketing würde ich hingegen wieder zustimmen. Gut und absolut zu unterstützen ist der Aufruf, das Influencer-Marketing gezielt und bewußt aufzubauen – anhand wichtiger Entscheidungskriterien, wie u.a. Engagement der Follower des Influencers.

 

Lest im 2. Teil der Online Marketing Forums Zusammenfassung warum man Facebook-Werbung nicht übersehen darf und Storytelling die Kundenbindung unterstützt. Zudem werden wir noch mal reflektieren, ob Newsletter noch wichtig sind und was sich mit Location-Based-Marketing gewinnen läßt.

 

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Online Marketing Forum

Online Marketing Forum

Jetzt geht`s gleich mal richtig los beim Online Marketing Forum 2017 in München #omf2017.

Sven-Olaf Peeck geht in seiner Keynote gleich mal ins Detail und fordert von Beginn des Forums zu mehr Performance-Orientierung im Online Marketing auf. Er geht dabei davon aus, dass der „Welpenstatus“ von Social Media Plattformen längst vorbei sein sollte und nun wirklich der Erfolg im Vordergrund stehen sollte. Dies macht er auch an dem klassischen Gewöhnungs- bzw. Begeisterungs-Zyklus klar….

Ihr wollt mehr Infos vom Forum – natürlich gibt es hier in Kürze auch wieder eine Zusammenfassung in der Rubrik #OlisFeedbackCorner.

Storytelling: mehr als Content Marketing

Storytelling: mehr als Content Marketing

Seit Monaten bzw. Jahren hört man nur noch von der Geheimwaffe Storytelling“ als Basis für Content Marketing.

Woher kommt Storytelling?

Dabei drehen sich die Diskussionen primär darum, ob es wirklich der Stein der Weisheit ist bzw. was es bewirken kann oder ob es mal wieder eine Marketing-Geschichte nach dem Motto alter Wein in neuen Schläuchen ist. Schließlich werden Geschichten ja mindestens schon seit der Zeit der Höhlenmalerei erzählt/dargestellt.

Storytelling ist mehr als nur Content Marketing

Diese Diskussion springt jedoch viel zu kurz, denn Fakt ist – Storytelling kann mehr!

Egal, wann es erfunden wurde, es kann in sehr vielen, unterschiedlichen Situationen angewandt werden. Geschichten haben die Kraft, Bilder zu erschaffen (s. auch Höhlenmalerei) und damit lebendig und anschaulich zu erzählen. Vor allem auch komplexe Sachverhalte einfach darzustellen und somit zu überzeugen.

So eignet es sich nicht nur perfekt für Marketing – speziell von anspruchsvollen Produkten und Dienstleistungen -, sondern auch zur Erläuterung von Prozessen und Projektfortschritten.

Die Storytelling-Expertin Sigrid Hauer wendet #Storytelling speziell in kritischen Situationen an, um z.B. die Wünsche, Sehnsüchte, aber auch nicht erfüllte Forderungen von (Projekt-)Teams zu eruieren.

Storytelling offenbart geheime Wünsche

Menschen drücken sich leichter in Geschichten und Bildern aus, als in Fakten. Diese blenden nicht nur Emotionen aus, die häufig die eigentlichen Hindernisse in schwierigen Situationen sind, sondern auch (geheime) Vorstellungen über das Projekt und die teilnehmenden Personen oder die gesamte Aufgabe.

Geschichten machen es den Teilnehmern leichter, bestimmte Aspekte zu verstehen und zu akzeptieren, z.B. durch Vergleiche. Die Teilnehmer oder auch Kunden können so einfacher überzeugt werden. Zudem ist der „erlebende“ Effekt durch Geschichten viel größer. Gerade im Online-Bereich, wo häufig durch ein fehlendes haptisches Erlebnis ein Nachteil ggü. dem Kauf im Ladengeschäft oder dem Fühlen von physischen Produkten vorliegt.

Jetzt die Macht des Storytellings erfahren

In einem Workshop mit Sigrid Hauer werden wir die Macht des Storytellings erfahren. Jeder Teilnehmer wird seine eigene, individuelle Geschichte entwickeln und den Aufbau spannender Stories erlernen.

Anschließend werde ich den Bogen zum Marketing schließen und zeigen, was Storytelling im Marketing kann und warum es oftmals die Basis für viele, verschiedene Marketinginstrumente ist – nicht nur für #ContentMarketing. Ihr werdet so nicht nur einen Überblick über die Vielfalt der Marketinginstrumente erhalten, sondern auch mit einem ersten #Marketing-Mix für Eure Produkte bzw. Dienstleistungen aus dem Seminar gehen.

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Die Macht des Storytellings.

Wer mehr zu Content Marketing erfahren möchte

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Mehr Social Media für den Mittelstand!

Kundenmeinungen sind das wichtigste…

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…umso mehr freut man sich, wenn sie auch positiv ausfallen.

Hier waren ein paar Teilnehmer eines Kundengewinnungsseminars so nett, ein Feedback zum Seminar zu geben. Ich bin schon etwas stolz 😉

Feedback zum Kundengewinnungsseminar.