Es reicht! „Geht nicht…“ – geht gar nicht!

Es reicht! „Geht nicht…“ – geht gar nicht!

Da es mir diese Woche bereits zum 2. Mal passiert ist (und es war erst Dienstag), habe ich nun die Nase voll und muss einmal etwas über ein absolutes No-Go in der deutschen Wirtschaft bzw. Dienstleistungssektor los werden.

„Knack“ hat`s gemacht und das Chaos begann Immer das selbe

Kurz zu den Geschichten. Vor einiger Zeit ist mir mein Handy aus der Hand gerutscht, wie wahrscheinlich den meisten von Euch auch schon mal. Oft passiert gar nichts, diesmal hatte ich nicht so viel Glück – Display kaputt! So weit, so schlecht. Leider ist man mittlerweile bei #Samsung auch alles andere als kundenfreundlich (neben der Einschränkung, dass man seit dem S7 den Akku nicht mehr austauschen kann, hat man sich auch darauf festgelegt, nicht einfach nur das (dünne) Display tauschen zu können, sondern ein Gesamtbauteil daraus gemacht. Das Ersatzteil allein kostet damit schon mehr als 300€ für das Samsung Galaxy S7 Edge kostet, aber das ist eine andere Geschichte…).

Nun habe ich die Chance, dies eventuell als Versicherungsfall abrechnen zu können (da bin ich noch optimistisch, werde aber wahrscheinlich auch hier noch mein blaues Wunder erleben). Allerdings ist es für die Versicherung notwendig, dass sie eine Reparaturrechnung oder einen Kostenvoranschlag vorgelegt bekommt. Da ich natürlich erst sicher gehen will, dass die Versicherung zumindest einen Teil der Kosten übernimmt (sonst kann ich gleich ein neues kaufen), machte ich mich auf die Suche nach einem Kostenvoranschlag.

Zumindest ist der Wissenstand identisch

Frisch motiviert rufe ich bei der #T-Mobile Hotline an und bitte um eben einen solchen. Telekommunikationsanbieter-Hotlines sind ja grundsätzlich schon eine Strafe, aber wenn man nach einer gefühlten halben Stunde einmal durchkommt und dann vom Service-Mitarbeiter erzählt bekommt, dass dies leider nicht möglich ist, weil man erst einen Auftrag erteilen müßte, um dann einen KV zu erhalten, beginnt langsam der Hals dick zu werden. Auch nach mehreren vergeblichen Versuchen der Erläuterung, dass man eben erst eine Zusage der Versicherung benötige, um dann einen Auftrag erteilen zu können, gibt man sich geschlagen. Nutzerfreundliche Kundenprozesse sehen anders aus. Auch ein zweiter Versuch – in der Hoffnung, dass nur mal wieder Wissensdifferenzen zwischen den Agents bestünden – führte nicht zum gewünschten Ergebnis. Zumindest gleicher Wissenstand. Nur zu noch mehr Frust und 2 genervten Agents.

„Das geht leider nicht“

Man ist schon versucht, dies auf die Technik bzw. die restriktiven Vorgaben des Konzerns zu schieben, denkt sich aber, dass es ja nicht sein kann, dass einer der größten deutschen Konzerne nicht so einen einfachen Vorgang beherrscht.

Da gab es doch noch (Offline) Shops mit Service-Mitarbeitern

Also, auf zum nächsten Telekom-Shop. Dort erwartet mich ein jüngerer, sehr netter und motivierter Service-Mitarbeiter. Auch er weißt darauf hin, dass dies nicht leicht werden wird bis unmöglich (anscheinend hat er schon Erfahrungen gemacht).

Ich versicherte ihm, dass Herausforderungen quasi mein Hobby sind und ich gewohnt bin, dass etwas zumindest nicht „leicht ist bzw. gar nicht geht“. Er erklärt sich aber bereit, es zu versuchen. Siehe da, nach seiner Eingabe der Daten und einem kurzen Rückruf in der Zentrale liegt mir nun der KV ganz einfach vor.

Manchmal hilft ein direkter Kontakt und ein motvierter Mitarbeiter

Die zweite Geschichte: Als ich im Anschluss eine tags zuvor gekaufte Jacke bei #Galeria-Kaufhof umtauschen wollte, erlebte ich mein zweites „Wunder“. Der Umtausch wurde zunächst ohne Nachfrage und Ärger durchgeührt. Der freundliche Mitarbeiter teilte mir mit, dass ich sofort die 149,90€ zurück gebucht bekomme. Moment: wieso 149,90€, die Jacke kostete doch 169,90€!

Netter Versuch!

Ja, aber ich hätte ja auch einen Rabattgutschein i.H.v. 20€ (gültig gerade einmal 7 Tage) erhalten. Korrekt, allerdings wurde dieser Rabatt weder sofort bei der Jacke abgezogen, noch bisher eingelöst und wird dies voraussichtlich auch nicht in den nächsten 5-6 Tagen.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen einen Discount (realer Rabatt), der mir auf die Jacke gewährt worden wäre und einer reinen Werbeaktion (wie dieser hier), die mir die Möglichkeit gibt, bei meinem nächsten Einkauf innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters etwas zu sparen. Rechtlich handelt es sich somit wohl gar nicht um einen Gutschein!

Ich wies also darauf hin und bat darum, den Rabattgutschein zurück zu nehmen, mir aber dafür auch den kompletten Betrag gut zu schreiben, den ich gezahlt habe.

Oh, die Retoure wurde aber schon abgerechnet! Mein Problem?

Ok, man frage mal nach, wie dies ginge. Nach drei Nachfragen – analog Buchbinder Wanninger – wurde auch sofort von einer kompetenten Kollegin bestätigt, dass das gar nicht ginge und höchstens durch den Abteilungsleiter aus Kulanz direkt ausgezahlt werden könne.

Der winkte natürlich sofort pflichtbewußt ab mit dem Hinweis, er sei ja gerade beschäftigt und mein Verkäufer solle dies direkt mit der Service-Zentrale und mir klären. Nach einem kurzen Spaziergang durchs Haus (ja, ich mußte einfach „nur“ hinterherlaufen), fand sich eine Kollegin, die den Beleg einfach zurück nahm. Er wurde gegen „Gebühr gebucht“ und mir der Betrag einfach ausgezahlt. Der junge Kollege war wenigstens bemüht, aber leider hat man ihn einfach allein gelassen mit dem Problem, zumindest am Anfang. Wird sich schon erledigen, oder?

Manchmal gehen Dinge, die (offiziell) „gar nicht gehen“ doch so schnell und einfach.

Warum bedarf es dazu immer erst Diskussionen, viel Zeit und Aufwand und zig involvierter Personen???

Deutschland immer noch eine Service-Wüste?

Obwohl sich in Bezug auf den #Servicegedanken in Deutschland aus meiner Sicht schon sehr viel verbessert hat und manche Dinge heute Standard sind (man denke nur an #Retouren, etc.), gibt es immer wieder die Situationen, in denen man erst einmal hört, „..das geht nicht!!!“ Dabei habe ich den Eindruck, dass dies gerade in letzter Zeit wieder zunimmt. Man ist extrem großzügig in Bezug auf das Thema „Umtauschen“ im Allgemeinen. Man versucht aber grundsätzlich lieber erst mal Zusatzarbeit mit der Totschlag-Floskel „Geht nicht“ zu vermeiden.

Können wir diese Floskel bitte streichen für ein: „ich versuche mal, was ich da für Sie tun kann.“

Starten wir alle mit ein bißchen mehr versuchen statt verhindern!

Ich denke, ich spreche hiermit vielen Menschen aus der Seele und jeder von uns hat es schon zig mal erlebt. Wenn wir uns aber alle in unserem eigenen Umfeld und Betätigungsfeld anstrengen, dann gibt es kein Feld mehr, in dem der Satz fällt!

Besonders bewußt wird mir die Situation immer nach dem Urlaub, wenn man selbst oder von Erzählungen von Freunden erfährt, wie es sonst in der Welt gehandhabt wird. Wie engagiert Verkäufer und Service-Mitarbeiter in anderen Ländern auch mit nervigen Kleinigkeiten umgehen. Auch unsere Kollegen mit fremdländischen Wurzeln berichten immer wieder davon, dass ihnen der fehlende Service-Gedanke in Deutschalnd besonders nach einer Reise in das Heimatland auffällt. Sonst haben sie sich wahrscheinlich (leider) schon dran gewöhnt. So sieht Integration nach meinem Verständnis nicht aus 😉

Gutes #Image sieht anders aus! Also auf mehr Flexibilität zu unser aller Nutzen (und Freude).

 

Wer mehr zum Thema Service lesen möchte:

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Ich schieß Dich ab – mit Wasser!

Ich schieß Dich ab – mit Wasser!

Beim „Tag der offenen Tür“ des #SCE – Strascheg Center for Entrepreneurship an der #Hochschule für angewandte Wissenschaft München – konnte man sich davon ein Bild machen.

Kommt der Strom von der Nord-Süd-Trasse oder vom Nachbarn?

Ein Startup das sich mit kleinen, privaten #Energiennetzwerken beschäftigt – #Pioniernetz hat hierzu eine Antwort. Warum nicht die überschüssige Energie der eigenen, alternativen #Stromerzeugung mit den Nachbarn direkt teilen. Kein Einspeisen in das zentrale Stromversorgungsetzwerk zu geringen Preisen, sondern die Rentabilität direkt mit der Kostenbeteiligung des Nachbarn verbessern.

Klingt gut und macht Sinn, sicherlich interessant weiter zu verfolgen.

Öfter mal eine neue Kleidung?

Weil wir schon beim Thema „alternativ“ sind. Wie wäre es mit einem flexiblen Kleidungsstück, welches mit alternativen Stoffteilen, z.B. einem anderen Arm bzw. Innenfutter, etc. ausgewechselt und so quasi als neue „Klamotte“ da herkommt. Klingt ebenfalls schrill, aber durchdacht.

Ein erstes Muster der Firma #Tozy – von professioneller Schneiderhand gefertigt – überzeugt vom Chic und scheint auch einfach anwendbar. Dies richtet sich wohl nicht nur an Frauen, die sich dem Anlass entsprechend kleiden wollen und auch mal durch Abwechslung herausstechen, sondern eben auch an Personen, die an Nachhaltigkeit und Ökologie interessiert sind. Dies paßt auf alle Fälle zum Zeitgeist.

Jetzt spritzt es richtig

Der Jahreszeit angemessen scheint die Idee von #Spyra. Eine richtige Wasserpistole. Was sag ich ein Wasser-Maschinengewehr. Wer bisher ein bißchen spritzte und nach einem kurzen „Dauerstrahl“ gleich wieder leer war, wird sich freuen. Spyra hat eine Wasserspritze entwickelt, die nicht nur „Impulsstöße“ ermöglicht statt Dauerstrahl, sondern auch in Sachen Reichweite neue Maßstäbe setzen möchte.

Da sind die Lasertag-Kämpfe und Farbpatronen bald alter Schnee von gestern. Die Wasseralternative hat den großen Vorteil, dass sie Spaß macht und nicht gefährlich ist, trotzdem bleibt der Sport bzw. Wettbewerb erhalten.

Jetzt muß zur Technik noch das richtige Design kommen und schon heißt es „Schuß frei!“

Schluß mit Taxiwerbung

Für mich als Marketer war es natürlich besonders schön zu sehen, dass auch das Marketing bei den neuen Startups nicht an Stellenwert verloren hat. Es gibt auch hier einen neue „Alternative“. Nicht mehr nur die Ströers dieser Welt bzw. die altbekannte Taxi- und Buswerbung

Der #Wrapclub hat in seinem Portfolio mittlerweile mehrere tausend (Privat-)Wägen, die Kunden mit ihrer individuellen Werbung „bekleben“ können. Der Vorteil? Ganz klar: man fällt nicht nur mehr auf, weil es eben nicht die festgelegte Route des Busses ist, von der meine Werbung strahlt oder ein Taxi, auf das keiner mehr achtet bzw. dass mich vorher noch geschnitten hat und ich schon einen „Hals“ habe. Nein, der größte Vorteil liegt im Tracking.

Mit einem eingebauten GPS werden die Strecken der Autos genau getrackt und auch nur abgerechnet, was vereinbart wurde. Statt fiktiver Reichweite echte Messung. Dies ist zeitgemäß und entspricht den Performance-Anforderungen der Werbetreibenden.

Fazit

Es gab noch viele, weitere interessante Innovationen – vom Spiegel, der einen morgens schon mit den neuesten Mails und Infos anstrahlt über ein nachrüstbaren E-Antrieb fürs Radl bis zum innovativen, mobilen Jobportal u.v.w., die einen zum Teil echt überzeugten und positiv in die Zukunft deutscher Entrepreneurs schauen läßt, trotz weiter schnell sinkender Firmengründungen.

Insgesamt eine gute und interessante Schau des SCE und Idee, auch mit den Neuerungen an die „Öffentlichkeit“ zu gehen. Hier wären aalerdings noch mehr Teilnehmer/Zuschauer wünschenswert gewesen. Aber dies war ja auch erst ein Auftakt.

 

Digitalisierung mit Weitblick

Digitalisierung mit Weitblick

#OlisFeedbackCorner: Beim abendlichen Vortrag #DigitalisierungmitWeitblick im Highlight Tower in München stellten drei Referenten die Chancen bzw. Möglichkeiten – anhand eines Marketing-Funnels -, die Notwendigkeit und auch spaßige Seiten der Digitalisierung vor.

Eure Unternehmensstrategie braucht ein Update!

#BertholdGlass vom #DigitalisierungsCircle plädiert als erster Redner leidenschaftlich dafür, dass sich Unternehmen der #Digitalisierung stellen müssen. Er gibt 7 Anregungen für ein Umdenken, welche vom Personaleinsatz mit smarten Strukturen über die entsprechende Wissensteilung bis zum permanenten Hinterfragen der laufenden Geschäftsmodelle und Produkte geht. Er spricht dabei ebenso von flexiblen – heute agilen – Planungen und Projektmanagements wie von geänderten (Kunden-)Kommunikationen. Dabei gibt er am Beispiel Chinas zu bedenken, dass es dort mittlerweile normal ist, sein Leben über Chatplattformen zu koordinieren – vom Austausch mit anderen über die Reservierung im Lokal bis zu Kaufvorgängen. Die Kunden müssen auch befragt werden, wenn es um die Produktgestaltung und Verbesserungen geht. Heute werden Produkte und Dienstleistungen zusammen mit dem Kunden entwickelt.

Mann mit Bart trifft Digital-Nerd mit Kappe

#SaschaPallenberg, der mittlerweile die digitale Unternehmenskommunikation bei Daimler verantwortet, gibt zahlreiche Beispiele, wie sich auch „Dickschiffe“ zu Schnellbooten entwickeln können. Wie ganze Unternehmenskulturen aufgebrochen werden müssen, ohne die Tradition zu verraten und aufzugeben, um neue Käuferschichten zu gewinnen.

Er hat aber mit United auch Beispiele im Gepäck (man denke nur an „United breaks Guitars“), die in der Social Media Szene seit mehr als 10 Jahren als Negativbeispiele gehandelt werden und anscheinend immer noch nicht viel dazu gelernt haben. So geht es Unternehmen, die die Digitalisierung nicht ernst nehmen und sich der Macht im Netz nicht bewußt sind bzw. der Geschwindigkeit der Verbreitung von Nachrichten.

Lead Nurting oder Sales-Funnel?

Die letzte Referentin – #MelanieRetzlaff – erzählt von ihrem Alltag in der Beratung, in dem sie mit den Kunden versucht, #Leadgenerierungs-Systeme aufzubauen. Diese ermöglichen automatisiert Kundenkontakte zu generieren, um diese in der Folge quasi vom Kaltkontakt über einen warmen Kontakt schließlich zu einem Kunden zu entwickeln.

So kann das Marketing heute den Vertrieb (Sales-) Bereich unterstützen.

 

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Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

Kundenmeinungen sind das wichtigste…

 

 

 

 

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

#OlisFeedbackCorner:

Natürlich „befehligt“ Darth Vader unzählige Truppen und entwickelt ständig Strategien, die sog. Rebellen zu zerstören, ähnlich wie das viele Business-Leader im Geschäftsleben praktizieren. Doch das Führung auch anders aussehen kann und was man unter werteorientierter Akquise versteht, dies sollte ich alles am Samstag auf den Business Expertenforum 2017 erfahren. Das es zudem noch einen Bezug zu Darth Vader gibt, lest Ihr hier….

Was erwartet mich auf dem Businessforum?

Wenn man sich schon am Samstag zu einem Seminar aufmacht, sollte es sich auch lohnen. So war mein Anspruch für die Teilnahme am #Business-Expertenforum #BEF17 in Fürstenfeldbruck sehr hoch – wurde sie auch erfüllt?

Natürlich sprechen einen – je nach Interessenslage – Themen unterschiedlich an und die Themenvielfalt im Expertenforum – vom Kleidungsstil über die Telefonakquise bis hin zur Generationenbetrachtung – ist extrem, vielleicht etwas zu extrem.

Neben den Stilberatungen bin ich natürlich immer dran interessiert, Tipps und Tricks für die Kundenakquise bzw. Unternehmensentwicklung  für Euch zu sammeln und hier zu teilen.

Macht`s die Kleidung immer noch?

Zu Beginn ging es im Rahmen der Stilberatung eher um Themen des Kleidungsstils und der Persönlichkeit. So erfuhr man schnell, dass man neben den klassischen (gedeckten bzw. neutralen) Farben und den Pastelltönen eventuell auch mal an helle und auffällige Farbtöne im Erscheinungsbild denken sollte, um einen Eindruck zu hinterlassen und nicht in der grauen Masse „unter zu gehen“.

Wichtig wäre auch, Akzente bzw. Accessoires nicht zu tief anzusetzen, d.h. z.B. bis zum Bauch oder in die Knie hängende Schals, sondern diese möglichst als „Rahmen“ z.B. für das Gesicht zu gestalten, um ein Gespräch auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Wichtig sind Farben aber auch für die Assoziation, so gibt es u.a. neben den bekannten „Rottönen“, die für Stärle und Aktivitäten stehen, auch Blautöne, die Vertrauen wecken sollen und deshalb gerne von Banken verwendet werden. Dies ist deshalb nicht nur für Logos entscheidend, sondern beispielsweise für Präsentationen. Welche Farben verwende ich hier, um meine Aussage zu unterstreichen,  aber auch für die Eigenmotivation. Habe ich viel rot um mich herum, pusht mich dies eventuell zusätzlich.

Kundenakquise – ob per Telefon oder Social Media

#ClaudiaDietl bestätigt als erfahrene Kaltakquisespezialistin die Komplexität der Kaltakquise. Sie spricht sich dabei gegen „Standard-Telefonakquisen“ mit gesetzten Paraphrasen und für eine wertschätzende Kundenansprache und speziell den langsamen Vorgang des Kennenlernens aus. Der für eine erfolgreiche (Telefon-)Akquise unbeidngt notwendig ist. Man kann die Kunden nicht sofort mit seinen Angeboten überfallen, sondern muss sie in ihrer jeweiligen Situation zunächst abholen.

#JoRankl hingegen stellt die Vorteile der Nutzung von Social Media Plattformen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen vor. Mit Miriam Nagler stellt er die Vorteile von sog. Social Collaboration Plattformen heraus, die Grundlage für effiziente Kommunikation in Unternehmen sein können und auch die Schwarmintelligenz innerhalb einer Organisation nutzen. Man denke nur daran, wenn man als Mitarbeiter z.B. in eine firmeninterne Gruppe eine Frage stellt, statt selbst ewig lang nach den Lösungen (oder Formularen, Prozessen, etc. zu suchen). Zudem meint Joe, dass „Social Media (…) ein Treiber der digitalen Transformation“ ist.

Auf was sollte ich im Business achten?

#ClaudiaSchulte hingegen setzt das K.R.A.F.T.-Prinzip ein, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei steht „K“ für Kompetenz, „R“ für Reflektion, A für Ausrichtung (entspricht Zielsetzung), die nie aus dem F = Fokus verloren werden darf. Dafür muss alle T = Tatkraft aufgebracht werden. Dem würde wohl niemand wiedersprechen.

Es ging aber auch um Führungskräfteentwicklung, nicht nur im Sinne von maskulinen vs. femininen Auftreten und der Notwendigkeit der Symbiose von beiden für die Führung, sondern auch um die Coaching-Rolle bei der Führung bzw. der Annahme von Werten und der Wertschätzung der Mitarbeiter. 

Muss es immer gleich eine Nahtoderfahrung sein?

Beeindruckend waren die teils sehr persönlichen Stories der Referenten, bei denen es oft um Neuorientierung ging. Im Extremfall sogar aus einer Nahtoderfahrung oder einfacher „nur“ in Analogie zur Natur.

Schließlich wurde auch die Frage nach den neuen Herausforderungen durch die Generation Z gelenkt. Im Vordergrund stand dabei das neue Selbstverständnis der jungen Generation. Geworben hat die Referentin für ein Verständnis für die Umgangsformen und Verhaltensweisen der jungen Generation. Wichtiger als monitäre Aspekte und Strukturen scheint dieser Generation, als Individuum wahrgenommen zu werden. Sie empfahl deshalb, den Kollegen auf Augenhöhe zu begegnen, versuchen, im Alltag den Sinn zu vermitteln und schließlich Sicherheit zu geben.

Fazit

Grundsätzlich fand ich die Bandbreite der Themen vor der eigenen Fokussierung schwierig. Anscheinend war dies auch für viele andere eine Herausforderung, der sie sich nicht stellen wollten, da die Resonanz doch hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Trotzdem konnte man interessante Aspekte sammeln und Eindrücke gewinnen.

Wenn Ihr Euch jetzt noch fragt, was eigentlich nun Darth Vader mit dem Businessforum zu tun hatte? Ganz einfach. Am selben Tag und auf dem selben Gelände fand auch ein Star Wars Fan-Treffen bzw. eine Promo für den Modellbau statt. So liefen den ganzen Tag verkleidete Personen als Darth Vader & Co. herum, so dass das Bild oben entstehen konnte. Eine schöne Abwechslung an einem strahlenden Sonnentag 😉

 

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VGSD-Webinare und Infoveranstaltungen

Nach einer längeren Zeit bin ich mal wieder beim #vgsd aktiv und versuche im Interview mit anderen Experten wichtige Fragestellungen für Selbständige zu klären. Heute konnte ich zusammen mit Christiane Starke Fragen der VGSD-Mitglieder zum Thema #Eigenmarke an Karsten Klepper stellen.

Anfang März – am 9.3.17 – werde ich im GEspräch mit Christian Bussler versuchen herauszufinden, wie man heute noch den Gründunsgzuschuss erlangen kann.

Wer das ganze Programm des VGSD sehen möchte, sollte hier einmal schauen: http://www.vgsd.de/meetups/

Ich freue mich schon, den einen oder anderen bald mal im Webinar begrüßen zu können. Eine Mitgliedschaft im VGSD, alsInteressenverband  der Selbständigen könnte ebenfalls eine überlegenswerte Sache sein 😉

Lassen Sie sich nicht alles gefallen!

So könnte das positive Fazit eines aktuellen BGH-Urteils lauten.

 

Reputation ist die wichtigste Währung für Unternehmer heute

Als Unternehmer ist man von seiner (positiven) Reputation weitestgehend abhängig. Erst vor kurzem habe ich in einem Vortrag mit #AngelikaGüc über die Wirkung, Gefahr und Herausforderung der Reputation gesprochen. Was unternehmen Firmen nicht alles, um ja nicht negativ aufzufallen oder beim Kunden ein angenehmes Kauferlebnis zu hinterlassen. Gerade in den letzten Jahren sind die Anstrengungen in dieser Hinsicht gewaltig gestiegen. Aus der einstigen #Servicewüste Deutschland wurde so oftmals schon ein übertriebenes Verständnis von Kundenservice („Wünschen Sie noch etwas?“, obwohl man gerade schon zehnmal abgelehnt hat) bzw. wird heute bei den großen Ketten alles umgetauscht, ob es schon offensichtlich getragen wurde oder nicht – so hat man zumindest den Eindruck.

Trotzdem sehen wir uns als Unternehmer häufig ungerechtfertigten Bewertungen ausgesetzt. Dies trifft umso härter, wenn man nicht schon zig positive #Bewertungen auf den einschlägigen Portalen besitzt. Manchmal bekommt man es gar nicht oder zu spät mit, wenn man es aber erkennt, ist es leider immer noch fraglich, ob man etwas dagegen unternehmen kann.

 

Was machen im Falle von anonymen Beurteilungen?

Ein Arzt hatte in dem BGH-Fall – aufgrund einer sehr schlechten Bewertungen – gefordert, dass ihm zumindest bewiesen werden soll, dass es sich um einen realen Patienten/in gehandelt habe und nicht um eine willkürliche Verleumdung.

Zwar hat das BGH zunächst das Recht auf Anonymität des Patienten bzw. Schreibers grundsätzlich bestätigt (Bewertungsplattformen müssen damit auch weiterhin nur in staatlichen Rechtsverfolgungen bzw. bei Urheberrechtsverletzungen die Daten der anonymen Kunden offen legen), müssen nach diesem Urteil die Portale nun deutlich intensiver prüfen, ob es sich bei der Bewertung um einen Fake handelt. Gerade wenn der Bewertung widersprochen wird. Wie das gehen sollen? Noch offen!

Das positive Signal für Unternehmer ist jedoch ein positives Signal, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Im Falle einer schlechten Bewertungen, kann man so vom Betreiber des Bewertungsportal fordern, dass die Bewertung auf Echtheit überprüft wird. Im obigen Falle könnte dies z.B. durch Rechnungen, Buchungen, Rezepte, etc. des Arztes  vorgelegt vom Patienten – belegt werden.

 

Haben Fake-Bewertungen ein Ende?

So bleibt zu hoffen, dass sog. „Fakes“ von Bewertungen auf den #Bewertungsportalen deutlich zurück gehen, zumindest im Nachgang doch im einen oder anderen Falle gelöscht werden können. Gerade für E-Commerce-Anbieter und Dienstleister, aber auch Handwerker ist das Image bzw. die Bewertung – nicht nur online – fundamental wichtig. Menschen erkundigen sich heute vor einem Kauf bzw. einer Beauftragung im Netz über die Leistungen und Leistungserbringung der Anbieter. Laut einer Studie von #Holidaycheck vor einigen Monaten waren es beispielsweise im Reisebereich bereits mehr als 80% die sich von Bewertungen bzw. Empfehlungen beeinflussen lassen und diese aktiv vor Buchung auch suchen. Dabei wurde auch festgestellt, dass beispielsweise eine 10%-ige Steigerung der Zufriedenheit zu einer 30%-igen Buchungs-/Umsatzsteigerung führen kann.

 

Like & Co. als neue Währung im Netz

Im Internet sind Bewertungen, Likes, etc. quasi die neue Währung, da klassische Werbebotschaften schon lange nicht mehr vertraut wird. Zwar fallen #Vergleichsportale immer mal wieder durch fehlende Neutralität bzw. „Bestechlichkeit“ auch negativ auf (vgl. hierzu Aussagen der Verbraucherschutzzentralen), sie sind aber gleichzeitig für vielen Menschen die einzige (verfügbare und verläßliche) Orientierungshilfe im unüberschaubaren Angebotsdschungel.

Die Wirtschaftswoche hat sich dem Thema auch einmal angenommen – hier mehr dazu.

Mit PR in die Zukunft des Mittelstands!

Mit PR in die Zukunft des Mittelstands!

Eine Sisyphos-Aufgabe ist es geradezu für die Marketing-Abteilungen geworden, mit ihren Kunden in Dialog zu treten: Social Media, Pressearbeit und die Präsenzen in Business-Netzwerken – die Zahl der Plattformen, Kanäle und Content-Formen scheint täglich zu wachsen. In vielen Fällen fehlen Know-how, Budget sowie die personellen Ressourcen. Im Vorfeld unseres Workshops „Kundengewinnung für den Mittelstand in der Zukunft“ am 12. Mai 2016 https://www.xing.com/events/kundengewinnung-mittelstand-zukunft-1675110 habe ich mich deshalb mit der PR-Expertin Daniela Heggmaier darüber unterhalten, warum es so wichtig ist, dass sich Unternehmen in der Öffentlichkeit zeigen.

Oliver Weber: „Daniela, wo hakt es heute bei der PR für mittelständische Unternehmen?“

Daniela Heggmaier: „Immer wieder steht die mangelnde Einsicht der Notwendigkeit von PR im Weg. Und dann: Zu wenig Know-how: Wie geht zeitgemäße PR? Welche Maßnahmen kann ich mit meinem Budget umsetzen? Welches Messaging ist das Richtige? Personal mit PR-Know-how und die Ressourcen im Mittelstand sind oft entscheidend für den PR-Auftritt und damit den Bekanntheitsgrad, das Image sowie die Wirkung eines Unternehmens.

Und ich habe immer wieder gesehen, dass es oft nur punktuelle Maßnahmen gibt, mal ein paar Monate lang, ohne eine übergreifende Strategie. Kontinuität scheint mir Mangelware zu sein. Und das ist der Beginn eines Teufelskreises: Kurzfristige Aktionen bringen keinen Erfolg, also lässt man das ‚mit der PR und den Social Media‘ ganz, die Sichtbarkeit leidet und dann sind wir wieder bei Killerphrasen wie ‚Rechnen Sie mir doch mal aus, wie viele Stück ich damit mehr verkaufe!‘“

Oliver Weber: „Wie wirkt eine starke Marke online bzw. was kann sie bewirken?“

Daniela Heggmaier: „Eine starke Marke wirkt ganz einfach anziehend – auf Kunden, Partner, Mitarbeiter. Der kontinuierliche Aufbau von Sichtbarkeit und Vertrauen ist entscheidend in einem Umfeld mit immer stärkerem internationalen Wettbewerb und Fachkräftemangel. Ein gutes Image, ein hervorragender Ruf, eine tolle Reputation können eine Art Versicherung sein. Tolles Produkt, tolles Unternehmen, tolle Leute, meine Werte? Da kauf ich ein oder – da will ich arbeiten! Immerhin klagen derzeit zwei von drei Mittelständlern über Fachkräftemangel. http://www.zeit.de/2015/20/digitalisierung-mittelstand-arbeitsplaetze. Da ist ein kluges Employer Branding wichtiger denn je.“

Oliver Weber: „Alle sprechen von Content-Strategien, ist das auch was für den Mittelstand?“

Daniela Heggmaier: „Eine Content-Strategie funktioniert für Unternehmen aller Größen! Es geht darum, in der gesamten Unternehmenskommunikation die Themen anzusprechen, die für die Kunden und andere Zielgruppen relevant und interessant sind. Dann entsteht Anziehung. Eine PR, die Hand in Hand geht mit einer ausgefeilten Content Strategie kann die Kunden bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen und sie direkt zum eigenen Unternehmen führen. Eine kontinuierlich nützliche Präsenz baut Vertrauen auf. Die spezielle Handschrift, mit der der Content erstellt wird, erzeugt Wiedererkennbarkeit.

Ob Blog, Pressearbeit, Social Media oder Events und Messen – der Vertrauensaufbau und die direkte Kommunikation mit den Kunden sowie die genaue Kenntnis ihrer Bedürfnisse stehen an oberster Stelle. Auf unserem Workshop am 12.5.2016 zeigen wir deshalb, wie man eine Content Strategie umsetzt und welche Kommunikationskanäle dafür zur Verfügung stehen.“

Oliver Weber: „Danke, liebe Daniela, für das Interview! Und ich freue mich schon auf den Workshop am 12. Mai 2016 in München mit Dir!“

 

„Kundengewinnung für den Mittelstand in der Zukunft“ – Workshop von Daniela Heggmaier und Oliver Weber am 12. Mai 2016 in München

Im interaktiven Workshop stellen die PR-Expertin Daniela Heggmaier und der Kundengewinnungs-Experte Oliver Weber die entscheidende Frage, wie man mit dem veränderten Kundenverhalten am besten umgehen kann. Warum eine starke Marke heute noch wichtiger ist als früher und wie man automatisiert mehr Kundenkontakte gewinnt, um den Vertrieb aktiv zu unterstützen. In einem ca. 1,5-stündigen Workshop mit Vortrag werden die Fragen geklärt, die Sie als Verantwortlicher für die Kundengewinnung im Mittelstand beantworten müssen. Sie erhalten umsetzbare und nachvollziehbare Tipps für Ihren Alltag.

Jetzt hier anmelden und Platz sichern.

 

Über Daniela Heggmaier:

Fragen an Daniela Heggmaier

PR-Expertin Daniela Heggmaier

Daniela Heggmaier arbeitet als freiberufliche Journalistin, Ghostwriterin und PR-Beraterin für Unternehmen und Solopreneure. Für und mit ihren Kunden gestaltet sie Sichtbarkeits-Offensiven, Blogs, Kundenzeitschriften und PR-Kampagnen. Sie inspiriert in Workshops, Schreibwerkstätten und Vorträgen zu zukunftsorientierter und gewinnbringender Kommunikation. Die Kommunikationswissenschaftlerin arbeitete in der PR und im Marketing von Technologieunternehmen bevor sie 1996 mit einer PR-Beratung für IT-Unternehmen startete. www.danielaheggmaier.com