Urlaubszeit ist Planungszeit

Urlaubszeit ist Planungszeit

Immer wieder höre ich Unternehmer jammern, nicht zu wissen, ob sie das Geschäft in der Urlaubszeit schließen sollen oder nicht. Grund sind die zum Teil durchaus weniger vorhandenen Kunden bei teilweise gleichen Kosten (z.B. Angestellte).

Maßnahmen gegen zu geringe Kundenbasis

Viele Firmen versuchen, die mangelnde Kundenbasis durch speziele „Schnäppchen“ bzw. Sale-Angebote auszugleichen. So werden die Lager vor der neuen Saison leergeräumt und neue Käuferschichten (z.B. Touristen in den Ballungszentren) angesprochen.

Wer macht sich Gedanken für den Herbst-Marathon?

Warum wird nicht mal die Zeit genutzt, seine #Marketingkampagnen zu überdenken bzw. überprüfen. Wer macht sich Gedanken, wie er die Kunden im Jahresendspurt motiviert und anspricht? Wer hat mal seine alte Homepage kontrolliert, ob da nicht neue Inhalte drauf müßten? Eventuell kann ja auch eine Veranstaltung für den Rest des Jahres geplant werden.

Gedanken für den Strand

Welche Kunden habe ich lange nicht mehr angesprochen und warum kamen einige Kunden schon lange nicht mehr?

Diese und viele weitere – ja, Achtung: strategische – Überlegungen mache ich mir auch gerne mal direkt im Urlaub. Wo kann man besser mal die Gedanken schweifen lassen und sich kreative Ideen ausmalen als relaxt am Pool. Natürlich, ich höre schon die Aufschreie: Bloß nicht! Doch nicht im Urlaub! Urlaub ist zur Erholung da!

Zudem schaue ich mir – ganz entspannt – auch mal gerne andere (erfolgreiche) Modelle und Beispiele an bzw. lese mich in neue Theamtiken ein (diesmal z.B. Neuromarketing).

Ja, das ist natürlich Einstellungssache, aber mich relaxt es beispielsweise enorm, wenn ich weiß, ich bin gut aufgestellt und ich brauche mir (voraussichtlich) keine Gedanken über die Zukunft zu machen, weil ich noch einige Ideen zur Kundengewinnung parat habe – aber jeder ist ja anders 😉

In diesem Sinne eine schöne, erholsame, aber auch kreative Sommerpause!

 

 

 

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Digitalisierung mit Weitblick

Digitalisierung mit Weitblick

#OlisFeedbackCorner: Beim abendlichen Vortrag #DigitalisierungmitWeitblick im Highlight Tower in München stellten drei Referenten die Chancen bzw. Möglichkeiten – anhand eines Marketing-Funnels -, die Notwendigkeit und auch spaßige Seiten der Digitalisierung vor.

Eure Unternehmensstrategie braucht ein Update!

#BertholdGlass vom #DigitalisierungsCircle plädiert als erster Redner leidenschaftlich dafür, dass sich Unternehmen der #Digitalisierung stellen müssen. Er gibt 7 Anregungen für ein Umdenken, welche vom Personaleinsatz mit smarten Strukturen über die entsprechende Wissensteilung bis zum permanenten Hinterfragen der laufenden Geschäftsmodelle und Produkte geht. Er spricht dabei ebenso von flexiblen – heute agilen – Planungen und Projektmanagements wie von geänderten (Kunden-)Kommunikationen. Dabei gibt er am Beispiel Chinas zu bedenken, dass es dort mittlerweile normal ist, sein Leben über Chatplattformen zu koordinieren – vom Austausch mit anderen über die Reservierung im Lokal bis zu Kaufvorgängen. Die Kunden müssen auch befragt werden, wenn es um die Produktgestaltung und Verbesserungen geht. Heute werden Produkte und Dienstleistungen zusammen mit dem Kunden entwickelt.

Mann mit Bart trifft Digital-Nerd mit Kappe

#SaschaPallenberg, der mittlerweile die digitale Unternehmenskommunikation bei Daimler verantwortet, gibt zahlreiche Beispiele, wie sich auch „Dickschiffe“ zu Schnellbooten entwickeln können. Wie ganze Unternehmenskulturen aufgebrochen werden müssen, ohne die Tradition zu verraten und aufzugeben, um neue Käuferschichten zu gewinnen.

Er hat aber mit United auch Beispiele im Gepäck (man denke nur an „United breaks Guitars“), die in der Social Media Szene seit mehr als 10 Jahren als Negativbeispiele gehandelt werden und anscheinend immer noch nicht viel dazu gelernt haben. So geht es Unternehmen, die die Digitalisierung nicht ernst nehmen und sich der Macht im Netz nicht bewußt sind bzw. der Geschwindigkeit der Verbreitung von Nachrichten.

Lead Nurting oder Sales-Funnel?

Die letzte Referentin – #MelanieRetzlaff – erzählt von ihrem Alltag in der Beratung, in dem sie mit den Kunden versucht, #Leadgenerierungs-Systeme aufzubauen. Diese ermöglichen automatisiert Kundenkontakte zu generieren, um diese in der Folge quasi vom Kaltkontakt über einen warmen Kontakt schließlich zu einem Kunden zu entwickeln.

So kann das Marketing heute den Vertrieb (Sales-) Bereich unterstützen.

 

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