Klein, aber im Rampenlicht…

Klein, aber im Rampenlicht…

…sind nicht nur die Figuren der Firma Schleich bei der Galileo-Reportage über die Produktion bzw. Herstellung der (Spiel-)Figuren für Kinder und Erwachsene.

Differenzierung ist alles für den Erfolg

Beim Thema #Unternehmensentwicklung ging das Pro7-Reportage-Team diesmal der Frage nach, was das Unternehmen so erfolgreich macht – schon seit mehr als 80 Jahren – und wie es sich im Markt differenzieren kann.

Dabei wird schnell klar, dass es um die Liebe zum Detail und die aufwändige Prouktion geht. Die Firma schleicht rühmt sich zudem, noch einige Produktionsschritte – nicht nur bei der Konzeption, sondern auch in der Massenfertigung – händisch durchzuführen, z.B. die Bemalung der Figuren.

Auf die Feinheiten kommt es an

Auch wenn mittlerweile im Zuge einer größeren #Expansion in den letzten Jahren die Produktion zu großen Teilen ins Ausland, u.a. nach China und Rumänien verlegt wurde, wird immer noch Wert auf händische Detailarbeit gelegt.

Dies rechtfertigt auch eine deutlich höheren Verkaufspreis und dies bereits seit Jahren und mit äußerst erfolgreichen Wachstumsraten der Firma.

So kommt man ins Rampenlicht

Bei der Gelegenheit hatte ich die große Gelegenheit auch mal ins TV-Rampenlicht zu geraten. Als #Marketingexperte wurde ich sowohl zur #Differenzierung als auch der Idee der Auslandsproduktion befragt. Da ich selbst seit Kindertagen mit den Produkten der Firma konfrontiert bzw. vertraut bin (meine Schlumpf-Figuren habe ich heute noch), kann ich natürlich nichts Negatives zur Firma Schleich sagen. Viele Erwachsene haben diese Kleinode mittlerweile lange als Sammlerobjekte entdeckt, gerade aufgrund ihrer Detailtiefe aber auch der Robustheit. So werden sie teilweise von Generation zu Generation weitergegeben, nicht anders bei uns zu Hause.

Aus Unternehmensberatungssicht ist ebenfalls nichts gegen eine – zumindest teilweise – Auslagerung der Produktion einzuwenden. Zumindest, wenn sicher gestellt ist, dass die Qualität nicht darunter leiden muss. Das es filegran arbeitende Menschen auch außerhalb Deutschlands gibt, ist nun mal eine Tatsache.

Image ist der Kern vieler Firmen

Schwieriger ist da dann aus Marketingsicht zu beurteilen, welchen Eindruck es für eine Firma hinterläßt, wenn sie den Anschein erwecken würde, rein in Deutschland zu produzieren, man aber das Gegenteil feststellen würde. Dies ist/war im Falle der Firma nicht so, aber das würde definitiv einen #Imageschaden darstellen.

Zwar hat sich laut dem #Galileo-Produktionsteam ergeben, dass bei einigen Figuren nicht mehr komplett alles von Hand bemalt wird – gerade große, einheitliche Flächen -, dies ist aber eher ein „Schönheitsfehler“ und auch nicht bestritten von der Firma.

Aber gerade das Image, in diesem Fall der detailgetreuen und zum Teil händischen Produktion, ist der Differenzpunkt zum Wettbewerb. Somit auch die Begründung für die deutlich höheren Preise. So erhält man ein ganz anderes Erlebnis. Sieht man beispielsweise die Figuren an, hat man zum Teil den Eindruck, sie würden „zurückschauen“.

Was nehme ich als Marketingexperte mit?

Für mich war es auch mal wieder spannend, einen Produktionsablauf zum Teil mitzuerleben und natürlich steht man gerne zur Verfügung, wenn man schon als „Marketingexperte“ angefragt wird. Interessant sind dann auch die Fragen, mit denen man sich so ansonsten von sich aus auch nicht beschäftigt hätte. Man liest sich selbst mehr ein, analysiert und freut sich, wenn die Aufnahmen etwas geworden sind.

Enttäuscht ist man eher über die Asuwahl. Da ist man 2 Stunden beim Dreh udn wird 5-7 Themen gefragt, neu beantwortet – neuer Take und am Ende ist der Anteil doch relativ gering. Aber dies weiß man im Vorfeld, man macht es sich nur nicht dauerend bewußt. Es erhöht aber den Respekt vor derartigen Reportagen. Man lernt wieder den Aufwand und die vielen Arbeiten hinter den Kulissen wertschätzen.

Fazit – na, klar, jederzeit wieder 😉

Wer die gesamte Reportage sehen möchte (sie lief kurz vor Weihnachten live im TV), hier ist der Video-Link.

 

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2 Gedanken zu “Klein, aber im Rampenlicht…

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