Wie bloggt man richtig als Unternehmer?

Diese unendliche Geschichte bzw. Fragestellung greift heute die IHK in ihrer bekannten Reihe „Netzblicke“ mit den beiden bekannten Bloggerinnen aus der Münchner Szene #KarinHertzer und #ClaudiaMinke (bekannt vom Münchner Bloggerstammtisch – #bloggermuc) auf. 

Wie lege ich meinen Blog an?

Neben den „Formalien“ („Schreibe ich meinen Blog lieber in der „Ich-Form“ oder doch neutral – gerade als Firma?“) erläutert Claudia als Kernfragestellung zunächst einmal, warum man überhaupt einen (Firmen-)Blog pflegen und aufbauen sollte. Dabei ist es sicherlich spannend, neben einem höheren Ranking bzw. der Auffindbarkeit im Netz, auch die Chance auf einen anderen/weiteren Einblick in Dein Unternehmen zu geben, man denke nur an „Employer Branding“.

Eine weitere Frage stellt sich in Bezug auf den Absender – wer im Unternehmen pflegt den Blog und in wessen Namen wird gebloggt („hier bloggt der Chef“). Als bekannte Beispiele werden dabei u.a große Firmen wie Marriot oder Daimler genannt. Karin ergänzt, dass man den Firmenblog natürlich auch für zusätzliche Informationen für den potentiellen Kunden bereit stellen kann (z.B. Rezepte), ohne das „Marketing-Konzept“ auf der Firmenhomepage zu stören.

Welche Inhalte sollte ich bloggen?

Natürlich werden aber auch mögliche Formate und Inhalte vorgestellt. Gerade letzteres ist ja immer eine spannende Frage, wenn man regelmäßig, wertige Inhalte bereit stellen möchte. Neben den klassischen Texten fallen einem dann sofort Bilder und Videos ein, interessant ist jedoch die spezielle, persönliche Note. Natürlich ist aber auch mal eine Verlosung, Umfrage oder Gewinnspiel ggf. Traffic-steigernd (mehr Leser).

Wichtige Aussage der Referentinnen ist dabei, der Appell die Formate und Inhalte bunt zu mischen, um Abwechslung und Spannung aufrecht zu erhalten. Richtig lustig wird es natürlich, wenn auch kleine (nicht immer ernst gemeinte) Filmchen zum Tragen kommen – Beispiel folgt sofort im Vortrag.

Blog oder doch die „klassischen“ Social Media Plattformen?

Jeder der nur beschränkte Ressourcen hat, stellt natürlich sofort die Frage, ob der #Unternehmensblog anstatt Facebook & Co. zu nutzen ist oder ob nicht doch die weltgrößte Social Media Plattform ausreicht. Das klare Votum lautet: zuerst der Blog! Dann gerne andere Social Media Plattformen zur weiteren Distribution der Inhalte nutzen. So vermeidet man zu starke Abhängigkeiten von den externen Social Media Plattfromen und baut Content für die Ewigkeit!

Damit ist auch gleich eine Lösung auf die Frage gegeben, wie man Traffic – also Leser – auf den Blog bekommt. Neben dem Platzhirsch der Suchmaschine, in Deutschland primär Google, sollten auch Newsletter, Social Networks und alle weiteren Social Media und Trafficgeneratoren genutzt werden, um den Blog erst einmal bekannt zu machen.

ToDos für Blogger

Vor dem Erfolg kommt die Arbeit. Neben den eher administrativen Themen wie technische Plattformen (CMS), Finanzen, Bilder- oder Videoerstellung und rechtlichen Anforderungen ist das Thema Marketing interessant. Wieso Marketing, frägst Du? Der Blog soll doch Marketing sein. Ja, aber auch der Blog muss zunächst beworben werden, um entsprechenden Traffic auf den Blog und damit eine Relevanz zu erhalten.
Ein spannender Einblick ins Thema Blog – so let`s blog!

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6 Gedanken zu “Wie bloggt man richtig als Unternehmer?

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