Influencer Marketing hat nichts mit der „Influenza“ zu tun!

Oder vielleicht doch. Natürlich ist die Idee bzw. die Verbreitung dahinter eine ähnliche, deshalb auch die „Wortanleihe“ bei der gefürchteten und um diese Jahreszeit meist weit verbreiteten Infektionskrankheit.

 

Die Idee des Influencer Marketings

Die Idee ist einfach mit wenigen Worten ausgedrückt, man bedient sich des Einflusses und der Verbreitung und anerkannten Social Media Gurus (z.B. Bloggern) und hofft bzw. versucht, diese Gurus von den Vorteilen und dem Nutzen seines eigenen Produktes bzw. Dienstleistung zu überzeugen. Dann sollte es – analog zur Krankheit – sich eigentlich von selbst „verbreiten“.

Im Detail geht es darum, wichtige und einflussreiche Personen, z.B. Blogger, für sein eigenes Thema zu identifizieren, Kontakt aufzunehmen und diese Multiplikatoren sein Produkt bzw. seine Dienstleistung vorzustellen.

 

Funktionsweise des Influencer Marketings

Im optimalen Fall, wird der Multiplikator so begeistert sein, dass er von sich aus hierzu einen Bericht, eine Reportage bzw. einen Testvergleich erstellt. Dieser Content wird beim Influencer eingestellt und erreicht damit natürlich aufgrund der großen Reichweite sehr viele Personen. Diese Leute erhalten nicht nur die Information sondern auch die Empfehlung durch ihren Guru. Man kann sich leicht vorstellen, welch positiven Effekt dies für das eigene Produkt hat. Zudem wird quasi als Nebeneffekt dann auch in der Community des Gurus darüber gesprochen und diskutiert, dies fördert zusätzliche Sichtbarkeit und Reichweite.
Voraussetzungen zur Gewinnung von Meinungsführern

Wie immer kommt es dabei auch auf die „Nettikett“ im Umgang mit den Meinungsführern sprich Influencern an. Folgende Punkte sollten berücksichtigt werden:

  1. Nutzen heraus arbeiten: Beim Influencer wie bei allen anderen Medien oder Marketingmaßnahmen gilt zunächst, es muss klar sein, was der Vorteil und Nutzen für Kunden (in diesem Fall zuerst den Influencer) ist. Kann dies nicht erläutert oder dargestellt werden, wird es unmöglich, den Influencer zu begeistern.
  2. Faires und partnerschaftliches Verhalten: Natürlich gibt es mittlerweile auch ein Geschäftsmodell, in dem engagierte Social Media „Aktivisten“ über bestimmte Artikel, Produkte, etc. berichten. Im Normalfall werden sie dies auch kenntlich machen (z.B. gesponserter Artikel, Produktvergleich, etc.), da der Meinungsführer natürlich nicht seine Führerschaft durch unfaire Methoden gefährden möchte. Insofern besteht zu einem gewissen Teil ein „Auftragsverhältnis“, trotzdem sollte dies äußerst partnerschaftlich und fair gehandhabt werden. Also den Influencer offen und auf der selben Ebene behandeln.
  3. Meinungsfreiheit respektieren: Die meisten Influencer werden sich nicht vorschreiben lassen, zu welchem Ergebnis bzw. Bewertung sie im Einzelfall kommen. Dadurch sind sie auch berühmt geworden, dass sie ehrlich und authentisch für ihre Community sind. Dies muss man wissen. Das birgt ein gewisses Risiko, jedoch hat es natürlich auch einen riesigen Empfehlungscharakter.
  4. Verknüpfungen nutzen: Versucht den Inhalt und die Bewertung möglichst zu verknüpfen (Links, Hashtags), um die Base des Meinungsführers nutzen zu können.
  5. Extranutzen generieren: Soll die Zusammenarbeit mit den Influencern möglichst mittel- und langfristig angelegt sein, empfiehlt es sich, hier durch Zusatzleistungen, z.B. spezielle Firmenführungen, Testangebote, Add-Ons, etc. den Influencern erstens einen „Blick hinter die Kulisse“ zu gewähren und auch einen Extraservice bereit zu stellen.

Grundsätzlich sollte so ein Netzwerk langsam und nachhaltig aufgebaut werden.

Na dann noch einen guten „Schnupfen“.

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