Sex sells und Auffallen ist wichtig, das weiß doch jedes (Marketing-)Kind!

Sex sells und Auffallen ist wichtig, das weiß doch jedes (Marketing-)Kind!

Während Neuro-Marketing, also die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit unserer Steuerung durch das Hirn und die Auswirkungen auf das Marketing, immer wichtiger wird, gilt es auch einmal alte Glaubenssätze des Marketings zu hinterfragen.

OnlineMarketing.de hat dies getan und gefragt, was hinter den Sätzen – „Sex sells“, „Geiz ist geil“, „Auffallen um jeden Preis“, „Mag ich – kauf ich“ und „nur bewußt gesehenes wirkt“ wirklich steckt. Dabei ergaben sich überraschende Ergebnisse.

Während anhand von Versuchen dargelegt werden konnte, dass wir auch von unbewußten Reizen gesteuert werden und somit nicht nur bewußt wahrnehmen müssen, um beeinflußt zu werden, bestätigen sich tw. die alten Regeln. Zum Beispiel wirken erotische Aufnahmen/Bilder und Reize auch heute noch, allerdings leiten sie die Auferksamkeit primär auf den erotischen Aspekt und eben nicht z.B. auf das beabsichtigte Produkt. Zudem geht man das Risiko der falschen und ablehnenden, zumindest gleichgültigen Einstellung ein, indem beispielsweise Frauen eher durch Männer angesprochen werden und vice versa. Was also, wenn das falsche Motiv bei der Zielgruppe verwandt wird?

Interessant und nachvollziehbar ist auch die Aussage, dass „Geiz ist geil“ nicht immer stimmt, zumindest nur für einen kurzfristigen Effekt sorgt und sicherlich keine loyalen Kunden generiert. Vielmehr wird der „Schnäppchenjäger“ immer auf der Suche nach einem neuen Schnäppchen sein und somit beim nächsten Mal ggf. jemand anderem seinen Vorzug geben.

Auch die positive Aufladung eines Produktes, die sog. Likeability, ist kein Garant für den Kauf, da man gewisse Aspekte, Bilder und Aussagen durchaus gut finden kann, trotzdem aber einem anderen Produkt – aus welchem Grund auch immer – den Vorgang gibt. Die emotionale Bindung ist somit einfach noch zu gering.

Dies gilt schließlich auch für das Auffallen um jeden Preis. Natürlich wird man so eher wahrgenommen, wenn es jedoch nervig oder aufdringlich erscheint, wird aus dem eigentlich positiven Signal auch schnell ein negativer Stempel, der dem Produkt anheftet und schließlich abschreckt.

Wer den ganzen Artikel lesen möchte, gerne hier: Warum die Werbepsychologie alte Glaubenssätze Lüge straft

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