Video im Blog – ist das notwendig und wie macht man`s?

Video im Blog – ist das notwendig und wie macht man`s?

#OlisFeedbackCorner: Im heutigen Bloggerstammtisch #bloggermuc im Presseclub München stellt sich das Podium den Fragen, ob man überhaupt ein Video im Blog braucht und wenn ja, wie sollte das Video aussehen.

Fazit: Video ist nicht immer geeignet, jedes Thema gut rüber zu bringen. Man sollte immer auf die Kombination zwischen Text, Video und Title achten. Ernüchterndes Ergebnis der Profis am Podium ist, dass man nach bereits ca. 20 sec schon ein Viertel der Zuhörer verloren hat. Wichtig ist deshalb auch das Thema Reporting bzw. Controlling der Abruf- und Abbruchzahlen (leicht über YouTube möglich). Nur so lernt man, was Kunden interessiert und wie man ein Video macht, das auch gesehen wird.

Spannende Frage ist in diesem Zusammenhang auch, können Videos alleine stehen – Ja, so die Antwort, wenn sie entsprechend spannend, gut gemacht sind und alle wichtigen Inhalte abdecken. Dann auch gerne ohne Text. Viele der Blogger sehen trotzdem Videos noch als Ergänzung.

Ein paar Tips zur Verbreitung der Videos bzw. der Blogs: Videos entsprechend vertaggen, Videos bei YouTube einstellen (allein schon wegen Reporting), eventuell zweigleisig fahren, d.h. u.a. auch bei Facebook einstellen,

Es kommen aber auch kritische Stimmen auf, z.B. bzgl. der Rechtesituation, da die Video-Plattformen sich oftmals die Rechte zur Eigennutzung geben lassen. Hier gab es durchaus kontroverse Meinungen bzgl. der rechtlichen Auswirkungen. Abschließend konnte dies nicht geklärt werden, aber die überwiegende Meinung war wohl, ein gewisses Risiko bleibt, unter seriösen Nutzern wird es aber keinen Ärger geben. Schließlich ist ja jeder Blogger auch an der Verbreitung der Videos interessiert. Bei Personen sollte man sich zudem möglichst eine schriftliche Zustimmung geben lassen. Ein interessanter Aspekt ist das sog. „konkludentes Handeln“, d.h. z.B. bei einem Interview muss der Interviewte wohl davon ausgehen, dass das Interview verbreitet werden. Im besten Fall fragt man bei laufender Kamera nochmals nach der Zustimmung. So zumindest die interessanten Aussagen der Teilnehmer. Eine Einschränkung gilt natürlich auch auf weitere Verwendungen des Bildmaterials, nach dem Motto Journalist von TV X interviewt und ein Fremder filmt mit eigenem Handy mit, dies ist nicht abgedeckt, nur die Verbreitung über TV X.

Nochmals wird betont, dass man Videos zum einen über alle Social Media Kanäle angeteasert werden, ein perfektes, techn. SEO erstellt, z.B. mit dem guten Foto, entsprechenden Tags, eine gute Überschrift zum Video, etc.. Achtung: ist das vorgeschlagene Bild für den Teaser zum Video nicht gut, dann optimiert dies. Das Bild zum Video sollte also ausdrucksstark sein. Auch der Titel im Teaserbild könnte durchaus sinnvoll sein.

Die klassische Diskussion, ob professionell erstelltes Video oder natürlich amateurhaftes Video, wird nicht final geklärt, da es am Ende doch auf den INhalt und die alten Kernelemente Zielgruppe und Kernaussage ankommt.

Ein ganz wichtiger Aspekt war schließlich die Ausstattung. Schnell war klar, dass die Minimlaausstattung heute eigentlich bereits bei jedem vorhanden ist – ein Smartphone. Einzig der Ton stellt oftmals ein Problem dar, hier sollte man auf einen guten Ton achten. Hier gibt es als guten Tip, um das Rauschen zu vermeiden, einen billigen Windschutz zu nutzen, z.B. Teddystoff. Diesen kann man auch über das Handy stülpen.

Um die Gestaltung optimal durchzuführen, kommt auch das Thema Musik auf. Auch hier hängt es wieder von der Verwendung bzw. der Zielsetzung des Videos ab. YouTube würde hier sogar lizenzfreie Musik anbieten, die allerdings immer nur zur Verwendung auf YouTube erlaubt ist, so die Aussage der Podiumsteilnehmer.

Zum Schluss kommen noch ein paar Tips, z.B. die Aufnahme über Skype & Co. mit externer Software oder über Google Hangouts on air auch z.B. Interviews über größere Entfernungen. Wichtig für die Experten sind zudem folgende Aspekte, die Videos beinhalten sollten – Emotionen, Überraschungen im Bild oder Inhalt, Konflikte, Mehrwert, der ein Video rechtfertigt, Spannung (möglichst am Anfang) und ein guter Teaser.

Nun endlich der wirklich letzte Tipp: wenig bis gar nicht zoomen und möglichst gerade halten!

Der Link zum Marketing ergibt sich zum Schluss, beim Dreh für ein Video sollte klar sein, was der User von dem Video haben oder danch ausführen soll? – Der klassische Call-to-Action am Ende!

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