Die neue Kundengewinnungs-Cloud ist da

Die neue Kundengewinnungs-Cloud ist da

Seit einigen Jahren pflege und entwickel ich die #KundengewinnungsCloud immer weiter.

So freue ich mich, hier die neueste Version der Zusammenstellung an Marketinginstrumenten und -methoden zu präsentieren.

 

Was bringt mir die Kundengewinnungs-Cloud?

Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder akademische Zuordnung. Es geht vielmehr darum, zu vermitteln, dass es für jeden Anlass und „Geschmack“ ausreichend Marketinginstrumente und -methoden gibt. So kannst Du diese Gegenüberstellung einerseits dafür nutzen, in den verschiedenen Kategorien, z.B. #OnlineMarketing, einmal nachzulesen, welche Tools Du nutzen kannst. Andererseits könntest Du beispielsweise überlegen, wenn Dir Facebook-Ads nicht zusagen, welche anderen #Marketinginstrumente Du im #SocialMedia-Bereich alternativ nutzen könntest. So findest Du u.a. Twitter, Snapchat oder vielleicht Instagram Live Videos.

Was hat sich in der neuen Version 8 geändert?

Natürlich habe ich wieder versucht, neue Trends in die Kundengewinnungscloud aufzunehmen. So hat natürlich das Thema #Chatbots – als neuer großer Trend im Marketing in den letzten Monaten gehypt – Eingang in die Cloud gefunden.

 

Was sind Chatbots?

Statistisch gesehen, hat jeder von Euch schon mindestens einmal im Leben mit einem Chatbot gechattet?

Nein, kann mir nicht passieren, werden jetzt viele von Euch sagen. Was ist das überhaupt? Ein Chatbot ist zunächst ein Computer. Dahinter steckt sog. künstliche Intelligenz, d.h. das System ist (zunächst) auf bestimmte Fragen-Antwort-Komplexe programmiert. Dies wäre relativ leicht zu erkennen. Allerdings lernt das System quasi mit jedem Chat mit Euch dazu. Erkennt das System, dass Ihr dieses Mal mit der Antwort zufrieden seid, so speichert das System dies als gute Alternative. Brecht Ihr aber den Chat ab oder äußert Euch entsprechend negativ, lernt das System die gegebene Antwort das nächste Mal nicht mehr zu verwenden. Der große Vorteil ist allerdings – z.B. ggü. einem bisherigen Call-Center -, dass der Computer für alle zukünftigen Gespräche gelernt hat, während in einem Call Center mit realen Personen im Zweifel nur der einzelne Agent „dazu gelernt hat.“

Auch die Sprache wird mittlerweile so gut simuliert, dass man im Chat mit dem Computer von einer realen Person ausgeht und nicht erkennt, dass es sich um einen Computer handelt.

Ihr seht schon, am ehesten begegnet man den Chatbots in Service-Centern, HelpDesks, Beschwerdezentren oder ähnlichen Einrichtungen.

 

Gibt es weitere neue Themen in der Kundengewinnungscloud?

Aber auch Themen, die schon etwas länger im Gespräch sind, wie z.B. #AMP – die Accelerated Mobile Pages -, die neuen mobilen (von Google gecachten) Webpages oder die Systematik der #Funnel. Gerade die Methode, mehrere Marketinginstrumente hintereinander zu schalten, um die potentiellen Kunden (automatisiert) qualifizieren zu können, hat extreme Bedeutung in den letzten Monaten erlangt.

Was sind Marketing-Funnel?

Viele von Euch werden hier schon Erfahrungen gesammelt haben – gewollt oder nicht. Wie schnell liest man eine Anzeige in Facebook, klickt darauf und befindet sich sofort auf einer Landingpage, die mehr Informationen bereit hält und beispielsweise auf ein weiteres Video verlinkt, in dem man zusätzliche Informationen erhält. Ziel ist es natürlich, möglichst schnell Eure Kontaktdaten abzufragen, zumindest die EMail-Adresse, um in der Folge, Euch immer wieder mit Angeboten zu erfreuen?

Was ist der größte Nutzen der Kundengewinnungs-Cloud?

Der größte Vorteil ist sicherlich, grundsätzlich eine Übersicht zu gewinnen, wie viele Marketinginstrumente und -tools es überhaupt gibt. Dabei erhebt die Kundengewinnungs-Cloud nicht mal einen Vollständigkeitsanspruch. Es ist mehr eine erste Info und lose Sammlung an Marketingkanälen und Methoden. Wahrscheinlich könnte ich wöchentlich ein Update der Marketingkanäle erstellen und hätte immer noch nicht alle Tools, Methoden und Marketinginstrumente erfasst.

Was ist weiter zu beachten?

Gerade im Bereich Social Media gibt es ständig neue Entwicklungen und Plattformen. Viele dieser Plattformen bestehen jedoch nicht lange, so dass nicht zu vorschnell auf „neue Trends“ gesetzt werden sollte.

Wer z.B. von Euch erinnert sich noch an StudiVZ, SchülerVZ, ElternVZ oder Wer-kennt-wen? Das waren alles mal äußerst erfolgreiche Plattformen, gerade im deutschsprachigen Bereich, heute sind die Plattformen jedoch verschwunden oder irrelevant.

Vor ein paar Jahren wurde andererseits „Snapchat“ als der „nächste große Schei… im Marketing“ gehandelt, mittlerweile wird auch hier schon – aufgrund stagnierender Wachstumszahlen – das „Totenglöckchen“ geläutet.

 

Ich wünsch eEuch nun viel Spaß und interessante Anregungen mit der neuesten Ausgabe der Kundengewinnungs-Cloud 2018!

 

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Jetzt bewerben für den Innovationspreis Bayern

Es paßt zur Kälte draußen – im November 2018 wird wieder der #InnovationspreisBayern verliehen. Dieser Preis geht an junge und kleinere Unternehmen, die sich durch Produkt- oder Verfahrensinnovationen auszeichnen bzw. durch technologiebasierte Dienstleistungen auszeichnen.

 

Jetzt noch schnell bewerben für den Innovationspreis

Die Bewerbungsfrist für den Innovationspreis läuft am 30.04.2018 ab. Ihr könnt Euch online unter  www.innovationspreis-bayern.de bewerben.

Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular kann bei der IHK für München und Oberbayern eingereicht werden:

Karen Tittel

Referentin für Innovation und Produktsicherheit Tel. 089 5116-1425

E-Mail: karen.tittel@muenchen.ihk.de

Hier können auch weitere Informatione und das Bewerbungsformular angefordert werden.

 

Kategorien des Innovationspreises Bayern 2018

In folgenden Kategorien werden Preise verliehen:

– 1., 2. und 3. Hauptpreis

– Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern

– Start-ups, nicht älter als fünf Jahre

– Kooperation „Wirtschaft-Wissenschaft“

– Sonderpreis der Jury

 

Neben diesem Preisen gibt es ja auch noch die Bayerischen Businessplan Wettbewerbe. Weitere Informationen hierzu findet Ihr unter dem Link hier.

 

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…sind nicht nur die Figuren der Firma Schleich bei der Galileo-Reportage über die Produktion bzw. Herstellung der (Spiel-)Figuren für Kinder und Erwachsene.

Differenzierung ist alles für den Erfolg

Beim Thema #Unternehmensentwicklung ging das Pro7-Reportage-Team diesmal der Frage nach, was das Unternehmen so erfolgreich macht – schon seit mehr als 80 Jahren – und wie es sich im Markt differenzieren kann.

Dabei wird schnell klar, dass es um die Liebe zum Detail und die aufwändige Prouktion geht. Die Firma schleicht rühmt sich zudem, noch einige Produktionsschritte – nicht nur bei der Konzeption, sondern auch in der Massenfertigung – händisch durchzuführen, z.B. die Bemalung der Figuren.

Auf die Feinheiten kommt es an

Auch wenn mittlerweile im Zuge einer größeren #Expansion in den letzten Jahren die Produktion zu großen Teilen ins Ausland, u.a. nach China und Rumänien verlegt wurde, wird immer noch Wert auf händische Detailarbeit gelegt.

Dies rechtfertigt auch eine deutlich höheren Verkaufspreis und dies bereits seit Jahren und mit äußerst erfolgreichen Wachstumsraten der Firma.

So kommt man ins Rampenlicht

Bei der Gelegenheit hatte ich die große Gelegenheit auch mal ins TV-Rampenlicht zu geraten. Als #Marketingexperte wurde ich sowohl zur #Differenzierung als auch der Idee der Auslandsproduktion befragt. Da ich selbst seit Kindertagen mit den Produkten der Firma konfrontiert bzw. vertraut bin (meine Schlumpf-Figuren habe ich heute noch), kann ich natürlich nichts Negatives zur Firma Schleich sagen. Viele Erwachsene haben diese Kleinode mittlerweile lange als Sammlerobjekte entdeckt, gerade aufgrund ihrer Detailtiefe aber auch der Robustheit. So werden sie teilweise von Generation zu Generation weitergegeben, nicht anders bei uns zu Hause.

Aus Unternehmensberatungssicht ist ebenfalls nichts gegen eine – zumindest teilweise – Auslagerung der Produktion einzuwenden. Zumindest, wenn sicher gestellt ist, dass die Qualität nicht darunter leiden muss. Das es filegran arbeitende Menschen auch außerhalb Deutschlands gibt, ist nun mal eine Tatsache.

Image ist der Kern vieler Firmen

Schwieriger ist da dann aus Marketingsicht zu beurteilen, welchen Eindruck es für eine Firma hinterläßt, wenn sie den Anschein erwecken würde, rein in Deutschland zu produzieren, man aber das Gegenteil feststellen würde. Dies ist/war im Falle der Firma nicht so, aber das würde definitiv einen #Imageschaden darstellen.

Zwar hat sich laut dem #Galileo-Produktionsteam ergeben, dass bei einigen Figuren nicht mehr komplett alles von Hand bemalt wird – gerade große, einheitliche Flächen -, dies ist aber eher ein „Schönheitsfehler“ und auch nicht bestritten von der Firma.

Aber gerade das Image, in diesem Fall der detailgetreuen und zum Teil händischen Produktion, ist der Differenzpunkt zum Wettbewerb. Somit auch die Begründung für die deutlich höheren Preise. So erhält man ein ganz anderes Erlebnis. Sieht man beispielsweise die Figuren an, hat man zum Teil den Eindruck, sie würden „zurückschauen“.

Was nehme ich als Marketingexperte mit?

Für mich war es auch mal wieder spannend, einen Produktionsablauf zum Teil mitzuerleben und natürlich steht man gerne zur Verfügung, wenn man schon als „Marketingexperte“ angefragt wird. Interessant sind dann auch die Fragen, mit denen man sich so ansonsten von sich aus auch nicht beschäftigt hätte. Man liest sich selbst mehr ein, analysiert und freut sich, wenn die Aufnahmen etwas geworden sind.

Enttäuscht ist man eher über die Asuwahl. Da ist man 2 Stunden beim Dreh udn wird 5-7 Themen gefragt, neu beantwortet – neuer Take und am Ende ist der Anteil doch relativ gering. Aber dies weiß man im Vorfeld, man macht es sich nur nicht dauerend bewußt. Es erhöht aber den Respekt vor derartigen Reportagen. Man lernt wieder den Aufwand und die vielen Arbeiten hinter den Kulissen wertschätzen.

Fazit – na, klar, jederzeit wieder 😉

Wer die gesamte Reportage sehen möchte (sie lief kurz vor Weihnachten live im TV), hier ist der Video-Link.

 

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… #OlisFeedbackCorner: Es ist ja noch mal deutlich etwas anderes, nur dabei zu sein oder selbst eine Rolle als Dozent auf solch einer Veranstaltung zu spielen.

Die Zuhörer nehmen am meisten mit, wenn sie fragen

Ich habe es heute auf alle Fälle auf der #IHKExistenz genossen. Hatte sehr interessierte und aktive Zuhörer, deren Fragen den Vortrag erst recht belebt haben. Es ist ja viel schöner, aktiv Fragen beantworten zu können, als „nur“ den eigenen Vortrag zum Besten zu geben. In diesem Sinne vielen Dank den Teilnehmern und den Fragenden.

Micromoments – die neuen „Zielgruppen“

Kern meines Vortrages war natürlich mal wieder Marketing, nicht nur für Unternehmer, die gerade eine Firma übernommen haben – das Leitmotiv des gesamten IHK-Tages. Es ging vielmehr darum, zu erörtern, wie sich Marketing in den letzten Jahren deutlich verändert hat und noch verändert. Von den #4Ps zu den heutigen #8Ps – von ehemaligen TV-Zielgruppen zu Micromoments und damit den Herausforderungen für Werbetreibende, potentielle Kunden entlang der Customer Journey immer wieder inhaltlich abzuholen, Informationen und Mehrwert zu vermitteln und so Vertrauen für die gemeinsame Geschäftsbeziehung aufzubauen.

Wichtig ist dafür die Vielzahl der #Marketinginstrumente zu verstehen, die jeweiligen Anforderungen zu kennen und die Wirkungsweisen, z.B. in einem #Funnel zu kennen.

IHK Existenz ist DIE Institution in der Münchner Gründungsszene

Ich denke, die IHK Existenz ist nach wie vor – ich besuche sie nun schon im 10. Jahr – das erste Mal als Referent, ein wichtiger Baustein und Info-Pool für #Gründer und #Gründerinnen.

Mit über 100 Vorträgen parallel zur Gründermesse haben die Besucher die Chance zu allen Themen – von der Rechtsform, Absicherung über die Finanzierung und Marketing bis zu Spezialthemen wie Franchise & Co. – wichtige Informationen geballt und kostenfrei zu sammeln. Das ist zwar anstrengend aber in dieser Infodichte auch genial.

Also dann bis 2018 auf derIHK Existenz!

Hier das Programm der IHK-Existenz…

am 25.11.2017 in München.

Hier einfach und aktuell downloaden:

Programm der Vorträge und Infos auf der Existenz 2017

Auf der diesjährigen Existenzgründermesse der IHK, der Existenz, geht es primär um das Thema „Unternehmensnachfolge“ und auch hier ist Marketing besonders wichtig.

Also gleich mal das Programm nach interessanten Themen durchsuchen:

Aktuelles Programm der IHK Existenzmesse am 25.11.2017

Ich freue mich, auch einen Vortrag beitragen zu dürfen (14 Uhr, Raum C119). Vielleicht sieht man ja den einen oder anderen – würde mich freuen!

 

Frau Hölle einmal live sehen…

Frau Hölle einmal live sehen…

…dies war gestern u.a. ganz einfach auf einer neuen Social Media Club-Veranstaltung #smcmuc in München möglich.

Live-Video verdient kein Geld ist aber eine Voraussetzung

#OlisFeedbackCorner: Vor vollem Hause berichtete die Video-Bloggerin #FrauHölle nämlich unumwunden und ganz ehrlich von ihrem Geschäftsmodell und den verschiedenen Umsatzströmen, die sie mit ihren Tausenden von Followern auf #Periscope, #Facebook oder anderen Social Media Kanälen live oder geplant generiert. Äußerst charmant gab sie dabei sowohl Pannen als auch das Konzept preis und eröffnete damit den Reigen von drei Referenten.

Alle lernen noch im Bereich Live-Video oder faken dies auch mal etwas

Neben den One-Woman-Shows ist das Format der #Live-Videos aber auch für etablierte Redaktionen bzw. Weltkonzerne wie Microsoft interessant, um mit potentiellen Kunden bzw. Mitarbeitern Kontakt aufzunehmen oder Informationen auszutauschen. Ehrlicherweise wird dabei auch mal klar, dass nicht immer alles „live“ ist und zum Teil auch einem gewissen Konzept folgt.

Was macht Live-Video so interessant?

Übereinstimmend kommen alle Referenten zu dem Ergebnis, dass #Live-Videos u.a. folgende, zum Teil sehr überraschende Vorteile aufweisen:  

  • Es geht sehr schnell
  • Man hat deutlich weniger Arbeit damit, weil keine großen Storyboards im Vorfeld geschrieben werden und speziell „keine“ (langwierige Video-)Nachbearbeitung erfolgt/erforderlich ist
  • Für die Konsumer ist es oft witziger, da authentischer und überraschender als „gestylte“ Video-Clips
  • Dadurch ist der Austausch mit der Community deutlich effektiver und oftmals größer 
  • Damit wird es auch für die Produzenten lustiger und flexibler (man kann auch mehr ausprobieren).

Leider ist andererseits das durchschnittliche „Durchhaltevermögen“ der Zuschauer noch geringer als sowieso schon im äußerst kurz genutzten Video-Clip-Alter. Zudem besteht natürlich – wie immer – das Hauptproblem, genug Zuseher erst mal auf den Live-Video-Stream zu holen.

Da hilft nur Kontinuität, guter Content und eine frühzeitige Ankündigung (so ca. 1 Woche vorher) über möglichst alle Kanäle.

Welcher Live-Video-Kanal ist den nun der Beste?

Da waren sich die Referenten nicht so ganz einig. Während fast alle bestätigten, dass beispielsweise #FacebookLive-Videos zu eher weniger Responz führen (trotz potentiell mehr Zuseher), wurden ansonsten unterschiedliche Auswahlkriterien genannt, die sich u.a. an Usability (z.B. Speichern, etc.) bzw. Nutzung verwandter Social Media Plattformen orientieren.

So gilt wohl wieder die alte Regel: Werde auf den Plattformen aktiv, auf denen sich Deine Kunden bewegen.

Tipps für ein gutes Live-Video

Auch wenn Qualität natürlich nicht vergessen werden sollte und ein guter Ton unbedingt notwendig ist (externes Mikro!), bestätigten die Referenten doch, dass schon ein normales Smartphone ein nützliches (und ausreichendes) Tool ist. Daneben sollte man noch für Stabilität bei der Aufnahme sorgen (z.B. Halterung) und auch die Kommunikation bzw. die Aktivierung der Zuschauer zum Engagement berücksichtigen (am besten ein eigener „Community-Manager“).

Wie nicht anders zu erwarten, kamen die Referenten natürlich als „Heavy-User“ zu dem Ergebnis, dass Live-Video Spaß macht. Es ist wichtig als Content für die Zielgruppe und hat somit das Zeug, für das „nächste, große Ding“. Auch wenn sich die Nutzung heute noch auf teilweise überschaubarem Niveau bewegt, speziell wenn man die durchschnittliche Verweildauer im Vergleich zu den teilweise bis zu einer Stunden dauernden Live-Berichten sieht. Allerdings wiesen alle darauf hin, dass dies nebenbei guten zusätzlichen Cotent bietet, den man dann u.a. in seinen Video-Kanal (ungeschnitten) einstellen kann.

Rund um ein gelungener Abend mit vielen Einblicken und natürlich vielen bekannten „Mit-Bloggern“.

Wenn Du an anderen #OlisFeedbackCorner-Beiträgen interessiert bist, schau mal hier:

Was haben VGSD und Webgrrls gemeinsam?

Was hat Darth Vader mit Business zu tun?

Storytelling macht Spaß und bringt Kunden

Es reicht! „Geht nicht…“ – geht gar nicht!

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Da es mir diese Woche bereits zum 2. Mal passiert ist (und es war erst Dienstag), habe ich nun die Nase voll und muss einmal etwas über ein absolutes No-Go in der deutschen Wirtschaft bzw. Dienstleistungssektor los werden.

„Knack“ hat`s gemacht und das Chaos begann Immer das selbe

Kurz zu den Geschichten. Vor einiger Zeit ist mir mein Handy aus der Hand gerutscht, wie wahrscheinlich den meisten von Euch auch schon mal. Oft passiert gar nichts, diesmal hatte ich nicht so viel Glück – Display kaputt! So weit, so schlecht. Leider ist man mittlerweile bei #Samsung auch alles andere als kundenfreundlich (neben der Einschränkung, dass man seit dem S7 den Akku nicht mehr austauschen kann, hat man sich auch darauf festgelegt, nicht einfach nur das (dünne) Display tauschen zu können, sondern ein Gesamtbauteil daraus gemacht. Das Ersatzteil allein kostet damit schon mehr als 300€ für das Samsung Galaxy S7 Edge kostet, aber das ist eine andere Geschichte…).

Nun habe ich die Chance, dies eventuell als Versicherungsfall abrechnen zu können (da bin ich noch optimistisch, werde aber wahrscheinlich auch hier noch mein blaues Wunder erleben). Allerdings ist es für die Versicherung notwendig, dass sie eine Reparaturrechnung oder einen Kostenvoranschlag vorgelegt bekommt. Da ich natürlich erst sicher gehen will, dass die Versicherung zumindest einen Teil der Kosten übernimmt (sonst kann ich gleich ein neues kaufen), machte ich mich auf die Suche nach einem Kostenvoranschlag.

Zumindest ist der Wissenstand identisch

Frisch motiviert rufe ich bei der #T-Mobile Hotline an und bitte um eben einen solchen. Telekommunikationsanbieter-Hotlines sind ja grundsätzlich schon eine Strafe, aber wenn man nach einer gefühlten halben Stunde einmal durchkommt und dann vom Service-Mitarbeiter erzählt bekommt, dass dies leider nicht möglich ist, weil man erst einen Auftrag erteilen müßte, um dann einen KV zu erhalten, beginnt langsam der Hals dick zu werden. Auch nach mehreren vergeblichen Versuchen der Erläuterung, dass man eben erst eine Zusage der Versicherung benötige, um dann einen Auftrag erteilen zu können, gibt man sich geschlagen. Nutzerfreundliche Kundenprozesse sehen anders aus. Auch ein zweiter Versuch – in der Hoffnung, dass nur mal wieder Wissensdifferenzen zwischen den Agents bestünden – führte nicht zum gewünschten Ergebnis. Zumindest gleicher Wissenstand. Nur zu noch mehr Frust und 2 genervten Agents.

„Das geht leider nicht“

Man ist schon versucht, dies auf die Technik bzw. die restriktiven Vorgaben des Konzerns zu schieben, denkt sich aber, dass es ja nicht sein kann, dass einer der größten deutschen Konzerne nicht so einen einfachen Vorgang beherrscht.

Da gab es doch noch (Offline) Shops mit Service-Mitarbeitern

Also, auf zum nächsten Telekom-Shop. Dort erwartet mich ein jüngerer, sehr netter und motivierter Service-Mitarbeiter. Auch er weißt darauf hin, dass dies nicht leicht werden wird bis unmöglich (anscheinend hat er schon Erfahrungen gemacht).

Ich versicherte ihm, dass Herausforderungen quasi mein Hobby sind und ich gewohnt bin, dass etwas zumindest nicht „leicht ist bzw. gar nicht geht“. Er erklärt sich aber bereit, es zu versuchen. Siehe da, nach seiner Eingabe der Daten und einem kurzen Rückruf in der Zentrale liegt mir nun der KV ganz einfach vor.

Manchmal hilft ein direkter Kontakt und ein motvierter Mitarbeiter

Die zweite Geschichte: Als ich im Anschluss eine tags zuvor gekaufte Jacke bei #Galeria-Kaufhof umtauschen wollte, erlebte ich mein zweites „Wunder“. Der Umtausch wurde zunächst ohne Nachfrage und Ärger durchgeührt. Der freundliche Mitarbeiter teilte mir mit, dass ich sofort die 149,90€ zurück gebucht bekomme. Moment: wieso 149,90€, die Jacke kostete doch 169,90€!

Netter Versuch!

Ja, aber ich hätte ja auch einen Rabattgutschein i.H.v. 20€ (gültig gerade einmal 7 Tage) erhalten. Korrekt, allerdings wurde dieser Rabatt weder sofort bei der Jacke abgezogen, noch bisher eingelöst und wird dies voraussichtlich auch nicht in den nächsten 5-6 Tagen.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen einen Discount (realer Rabatt), der mir auf die Jacke gewährt worden wäre und einer reinen Werbeaktion (wie dieser hier), die mir die Möglichkeit gibt, bei meinem nächsten Einkauf innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters etwas zu sparen. Rechtlich handelt es sich somit wohl gar nicht um einen Gutschein!

Ich wies also darauf hin und bat darum, den Rabattgutschein zurück zu nehmen, mir aber dafür auch den kompletten Betrag gut zu schreiben, den ich gezahlt habe.

Oh, die Retoure wurde aber schon abgerechnet! Mein Problem?

Ok, man frage mal nach, wie dies ginge. Nach drei Nachfragen – analog Buchbinder Wanninger – wurde auch sofort von einer kompetenten Kollegin bestätigt, dass das gar nicht ginge und höchstens durch den Abteilungsleiter aus Kulanz direkt ausgezahlt werden könne.

Der winkte natürlich sofort pflichtbewußt ab mit dem Hinweis, er sei ja gerade beschäftigt und mein Verkäufer solle dies direkt mit der Service-Zentrale und mir klären. Nach einem kurzen Spaziergang durchs Haus (ja, ich mußte einfach „nur“ hinterherlaufen), fand sich eine Kollegin, die den Beleg einfach zurück nahm. Er wurde gegen „Gebühr gebucht“ und mir der Betrag einfach ausgezahlt. Der junge Kollege war wenigstens bemüht, aber leider hat man ihn einfach allein gelassen mit dem Problem, zumindest am Anfang. Wird sich schon erledigen, oder?

Manchmal gehen Dinge, die (offiziell) „gar nicht gehen“ doch so schnell und einfach.

Warum bedarf es dazu immer erst Diskussionen, viel Zeit und Aufwand und zig involvierter Personen???

Deutschland immer noch eine Service-Wüste?

Obwohl sich in Bezug auf den #Servicegedanken in Deutschland aus meiner Sicht schon sehr viel verbessert hat und manche Dinge heute Standard sind (man denke nur an #Retouren, etc.), gibt es immer wieder die Situationen, in denen man erst einmal hört, „..das geht nicht!!!“ Dabei habe ich den Eindruck, dass dies gerade in letzter Zeit wieder zunimmt. Man ist extrem großzügig in Bezug auf das Thema „Umtauschen“ im Allgemeinen. Man versucht aber grundsätzlich lieber erst mal Zusatzarbeit mit der Totschlag-Floskel „Geht nicht“ zu vermeiden.

Können wir diese Floskel bitte streichen für ein: „ich versuche mal, was ich da für Sie tun kann.“

Starten wir alle mit ein bißchen mehr versuchen statt verhindern!

Ich denke, ich spreche hiermit vielen Menschen aus der Seele und jeder von uns hat es schon zig mal erlebt. Wenn wir uns aber alle in unserem eigenen Umfeld und Betätigungsfeld anstrengen, dann gibt es kein Feld mehr, in dem der Satz fällt!

Besonders bewußt wird mir die Situation immer nach dem Urlaub, wenn man selbst oder von Erzählungen von Freunden erfährt, wie es sonst in der Welt gehandhabt wird. Wie engagiert Verkäufer und Service-Mitarbeiter in anderen Ländern auch mit nervigen Kleinigkeiten umgehen. Auch unsere Kollegen mit fremdländischen Wurzeln berichten immer wieder davon, dass ihnen der fehlende Service-Gedanke in Deutschalnd besonders nach einer Reise in das Heimatland auffällt. Sonst haben sie sich wahrscheinlich (leider) schon dran gewöhnt. So sieht Integration nach meinem Verständnis nicht aus 😉

Gutes #Image sieht anders aus! Also auf mehr Flexibilität zu unser aller Nutzen (und Freude).

 

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